Beim Breitbandausbau in M-V ein gutes Stück vorangekommen

Perfekte Zusammenarbeit mit dem Computer gif13.9.2016 – Nachdem der Bund im zweiten Call des Bundesförderprogramms für den Breitbandausbau im ländlichen Raum 53 weitere Anträge aus Mecklenburg-Vorpommern bewilligt hat, werden derzeit im Infrastrukturministerium die Förderbescheide zur Kofinanzierung des Bundesprogramms erstellt, damit die Kreise zügig die Projekte ausschreiben und damit zur Umsetzung bringen können. Infrastrukturminister Christian Pegel: „Mit den Förderzusagen aus dem ersten und dem zweiten Call des Bundes sowie der Kofinanzierung durch das Land sind zwischen 1,1 und 1,2 Milliarden Euro an Investitionen in eine neue zukunftsfeste Breitbandinfrastruktur in den kommenden Jahren gesichert.“

Von den 98 gebildeten Projektgebieten, mit denen das gesamte Land Mecklenburg-Vorpommern flächendeckend für den Breitbandausbau überplant worden war, erhielten in den beiden Förderrunden insgesamt 77 Projektgebiete den Zuschlag vom Bund. „Durch den Ausbau der Breitband-Infrastruktur in den 77 Projektgebieten wird die Versorgung mit schnellem Internet ab 50 Mbit pro Sekunde von knapp über 50 Prozent auf 79 Prozent erhöht. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern verbessern wir uns damit vom 13. auf den vierten Platz“, so Infrastrukturminister Christian Pegel. Hoch erfreut zeigte sich der Minister angesichts der erneut großen Zahl an Förderzusagen durch den Bund. „Hier zeigt sich abermals, dass das konsequente gemeinsame Arbeiten der Verantwortlichen in den Gemeinden, Landkreisen, dem Breitbandkompetenzzentrum, dem Energieministerium und der Landesregierung der richtige Weg war. Auf diese Weise konnte in beiden Förderdurchläufen – oder neudeutsch: Calls – jeweils knapp die Hälfte der Bundesmittel nach Mecklenburg-Vorpommern geholt werden“, so Christian Pegel. Ganz besonders profitieren werden von den Mitteln die ländlichen Regionen. Der Infrastrukturminister: „Aktuell verfügen dort knapp 15 Prozent der Haushalte über schnelles Internet. Durch den Ausbau der Infrastruktur allein in den bereits sicher finanzierten 77 Projektgebieten werden es 82 Prozent sein.“ Zielstellung sei weiterhin, dem Ziel der Bundesregierung, mindestens 50 Megabit pro Sekunde an jeder Hauswand und in jedem Unternehmen bis Ende 2018, möglichst nahe zu kommen. Deshalb wolle das Land gemeinsam mit den Landkreisen das Mögliche tun, um in allen Bereichen, in denen Fördermittel fließen dürfen, auch weiterhin erfolgreiche Anträge zu stellen.

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