Flughafen Heringsdorf investiert weiter in die Zukunft

Wirtschaftsminister Glawe gibt Startschuss für weitere Infrastrukturmaßnahmen

Flughafen Rostock-Laage, Foto: Joachim Kloock

Landeanflug, Foto: Joachim Kloock

Nach der erfolgreichen EU-Notifizierung Anfang Juli ist der Weg frei für weitere Zukunftsinvestitionen. Das Wirtschaftsministerium fördert in einem nächsten Schritt weitere Verbesserungs­maß­nahmen am Inselairport mit einem Zuschuss von 1,15 Millionen Euro. Die Ge­samt­investitionen belaufen sich auf 1,54 Millionen Euro. „Der Flug­hafen ist ein wichtiger Motor für die Tourismus- und Wirtschaftsregion Vorpommern. Vor Ort können notwendige Investitonen voran­ge­bracht werden“, sagte Wirt­schafts­­minister Harry Glawe. „Im Zuge der neuen Investitionen ist unter anderem die Anschaffung eines Gepäckförderbandes geplant“, kündigte Flughafengeschäftsführer Dirk Zabel an. „Das jetzige ist noch eine Leihgabe des Neubrandenburger Flughafens in Trollenhagen. „Des Weiteren können mit der Förderung des Wirtschaftsministeriums eine mobile Gangway, ein leistungsfähiges Bodenstromaggregat sowie ein neuer Elektrogepäckwagen finanziert werden. Der Hauptanteil der Mittel fließt jedoch in die Modernisierung der Verkehrswege auf dem Rollfeld. Diese Maßnahmen sind dringend erforderlich, da das Passagieraufkommen und die Nachfrage steigt“, so Zabel. Aktuell bedient Heringsdorf acht Reiseziele im Linienverkehr, das sind Köln, Düsseldorf und Stuttgart, Frankfurt/Main und Dortmund sowie Zürich, Bern und Basel. Wirtschaftsminister Glawe machte auch auf die touristische Entwicklung in der Region aufmerksam. „Vorpommern ist touristisch eine verlässliche Größe bei uns im Land. Wir wollen auch weiter die touristische Infrastruktur der Region nachhaltig verbessern. Saisonverlängernde Maßnahmen sind wichtig, um den Aufenthalt für unsere Urlauber bestmöglich zu gestalten. Promenaden, Strandaufgänge und touristische Radwege zählen beispielsweise hierzu“, so Glawe abschließend. Von Januar bis Juni 2016 wurden im Landkreis Vorpommern-Greifswald knapp 583.000 Ankünfte (+7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und mehr als 2,3 Millionen Übernachtungen (+7,3 Prozent) gezählt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag mit 4,1 Nächten sogar über dem Landesschnitt von 3,7 Nächten. Tickets: www.flug.usedom.de

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