Archiv für 27. August 2016

MV WERFTEN unterzeichnet Designverträge für „Endeavor”-Schiffe

Neue Ära im Schiffbau wird mit MV WERFTEN eingeläutet

Signing Endeavor (v. l. n. r.): Guido Schulte (MV WERFTEN), Stralsunds Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow, Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe, Jarmo Laakso (MV WERFTEN) und Markus Aarnio (Foreship) bei der Vertragsunterzeichnung - © MV WERFTEN26.8.2016 – MV WERFTEN hat heute in Stralsund mit dem Schiffbauengineering-Unternehmen Foreship einen Designvertrag für die Schiffe der „Endeavor“-Klasse unterschrieben. Die Absichtserklärung, der sogenannte „Letter of Intent“, umfasst Teile des Basic Designs sowie verschiedene Projektmanagementleistungen. Die 20.000 BRZ (Bruttoraumzahl) großen Expeditionsyachten werden ab Ende 2017 bei MV WERFTEN in Stralsund gebaut und ab Frühjahr 2019 an die US-amerikanische Luxusreederei Crystal Cruises abgeliefert. „Eine neue Ära im Schiffbau wird mit MV WERFTEN eingeläutet. Das ist ein wichtiger Tag für die Werften im Land. MV WERFTEN legt ein äußerst ambitioniertes und beeindruckendes Investitionsprogramm vor, wofür wir der Genting-Gruppe ausdrücklich danken. Im Ergebnis werden so hunderte Arbeitsplätze gesichert und auch entstehen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe während der Unterzeichnung in Stralsund. „Mit dem wachsenden Engagement der Genting-Gruppe wird der maritime Standort Mecklenburg-Vorpommern deutlich gestärkt und auch ausgebaut. Wir freuen uns über das sich abzeichnende langfristige Engagement bei uns im Land“. „Wir sind stolz, diese Serie weltweit einzigartiger Expeditionsyachten bei MV WERFTEN zu bauen”, sagt Jarmo Laakso, Geschäftsführer von MV WERFTEN. „Wir haben unsere eigenen Mitarbeiter und andere Partner bereits voll in das ‚Endeavor‘-Projekt eingebunden. Foreship hat sich im Design von Kreuzfahrtschiffen bereits mehrfach als kompetenter Partner erwiesen und wird eine gute zusätzliche Unterstützung für unsere eigenen Arbeitskräfte sein.”

Foreship ist eines der weltweit führenden Ingenieur- und Designbüros im Kreuzfahrtschiffbau. Das Unternehmen war u. a. am Design der „Mein Schiff 3“ und „Mein Schiff 4“ für TUI Cruises, der „Quantum of the Seas” für Royal Caribbean und der „Norwegian Breakaway” für Norwegian Cruise Line beteiligt. Mit rund 160 Metern Länge und 23 Metern Breite werden die Schiffe der „Endeavor”-Klasse die größten und geräumigsten Expeditionsyachten der Welt sein. Sie sind mit Eisklasse PC6 ausgestattet und für den Einsatz in der Arktis, Antarktis und in den Tropen konzipiert. Bis zu 200 Passagiere werden in den 100 exklusiven Suiten an Bord untergebracht. Bereits vergangene Woche wurden in Wismar Verträge mit Architekten über die Inneneinrichtung der „Endeavor“-Schiffe geschlossen: Am18. August unterzeichneten Crystal Cruises und die Architekturbüros Tillberg Design, AD Associates und Kudos Dsign Vereinbarungen zum Interior Design der Schiffe. Des Weiteren wurden Designverträge der „Global Class“-Schiffe für Star Cruises mit Tillberg Design, SMC and Kudos Dsign unterschrieben. Die 201,000 GT großen Kreuzfahrtschiffe werden über 340 Meter lang, 45 Meter breit und hinsichtlich der Passagierzahl die größten jemals in Deutschland gebauten Passagierschiffe sein. Baubeginn für das erste Schiff der „Global“-Serie ist Ende 2017, Ablieferung 2020. Im Auftragsbuch von MV WERFTEN stehen für die nächsten fünf Jahre insgesamt zehn Schiffe. Die Werftengruppe verstärkt sich daher weiterhin an allen drei Standorten und stellt vor allem in den Bereichen Projektmanagement, Design, Planung, Einkauf und Fertigung ein.

Über MV Werften

Die drei Werften in Wismar, Rostock und Stralsund gehören zu den größten und modernsten Schiffbaubetrieben Europas. Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Wismar verfügt an allen Standorten über direkten Ostseezugang, wetterunabhängige Fertigungsanlagen sowie eine effiziente Logistikinfrastruktur – und vereint so innovative High-Tech-Produktion mit umfassender Schiffbau-Expertise. In ihrer jeweils 70-jährigen Geschichte haben die Werften insgesamt rund 2.500 Schiffsneubauten konstruiert, gefertigt und ausgerüstet, darunter Kreuzfahrtschiffe für AIDA, RoPax-Fähren für Stena Line und Flusskreuzfahrtschiffe für Premicon. Heute hat sich das Unternehmen auf die Entwicklung und den Bau von luxuriösen Kreuzfahrt-, Flusskreuzfahrtschiffen und Megayachten spezialisiert. MV WERFTEN investiert kontinuierlich in neue Technologien, Anlagen und Mitarbeiterqualifizierung, um eine ausgezeichnete Qualität „made in MV“ zu gewährleisten.

BildunterschriftSigning Endeavor (v. l. n. r.): Guido Schulte (MV WERFTEN), Stralsunds Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow, Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe, Jarmo Laakso (MV WERFTEN) und Markus Aarnio (Foreship) bei der Vertragsunterzeichnung – © MV WERFTEN

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Gesellenfreisprechung der Schornsteinfeger in Mecklenburg-Vorpommern

Handwerklich anspruchsvoll und mit hoher Verantwortung versehen – Beruf des Schornsteinfegers fordert stetiges Weiterbilden

Schornsteinfeger gifAm Freitag haben zwölf Auszubildende des Schornsteinfegerhandwerks nach bestandener Prüfung ihre Gesellenbriefe erhalten. „Der Beruf des Schornsteinfegers ist handwerklich anspruchsvoll, erfordert stetiges Weiterbilden und ist mit hoher Verantwortung für die Sicherheit unserer Menschen versehen. Die Absolventen haben sich für einen modernen, vielfältigen Beruf entschieden, der zukunftsträchtig ist. Gerade im Hinblick auf den stetigen Wandel im Schornsteinfegerwesen ist es elementar, dass die jungen Fachkräfte ihr fachliches Wissen immer aktuell halten, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu bleiben“, betonte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Dr. Stefan Rudolph anlässlich der Übergabe der Gesellenbriefe der Schornsteinfegerinnung Mecklenburg Vorpommern in Klein Schwaß (Landkreis Rostock).

Neuerungen im Schornsteinfegerwesen: Richtlinie zur Beurteilung gilt ab 01. September 2016

Kehrbezirke werden nicht mehr nach Listen vergeben, sondern im Rahmen von Ausschreibungsverfahren befristet für sieben Jahre besetzt. Das landesweit einheitliche Auswahlverfahren obliegt den Landkreisen und kreisfreien Städten. Neu ist, dass der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegermeister auch eine Leistungsbeurteilung erhält. Eine entsprechende Verwaltungsvorschrift tritt zum 01. September 2016 in Kraft. Zum 01. Juli 2017 wird eine weitere Änderung des Bezirksvergabeverfahrens erfolgen, die Eignung, Befähigung und fachliche Leistung des Einzelnen stärker berücksichtigt. Beide neuen Verwaltungsvorschriften sind bereits jetzt auf den Internetseiten des Wirtschaftsministeriums eingestellt (www.wm.mv-regierung.de→ Handwerk → Schornsteinfegerwesen → Verwaltungsvorschriften). „Mit der Leistungsbeurteilung haben wir ein ausgewogenes Beurteilungsinstrument definiert. Einerseits wird die Lebensleistung erfahrener und älterer Handwerker angemessen berücksichtigt. Gleichzeitig wird jungen Schornsteinfegern gleichberechtigt der Zugang zu einem Kehrbezirk eröffnet“, betonte Rudolph.

Einführung eines Kehrbezirksausweises für die bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegermeister (bBSF) in Mecklenburg-Vorpommern

Zukünftig erhalten die bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegermeister einen landesweit einheitlichen Kehrbezirksausweis. Die Ausweise werden von den sechs Landkreisen und den zwei kreisfreien Städten Mecklenburg-Vorpommerns ausgestellt. „Mit dem Ausweis als Legitimation erhöhen wir die Sicherheit unserer Bürger im Land und beugen möglichem Missbrauch von potentiellen Betrügern vor“, sagte Rudolph.

Informationen zum Schornsteinfegerwesen in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind 167 Kehrbezirke ausgewiesen, die von den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegern betreut werden. Davon sind 146 in der Innung organisiert. Gegenwärtig befinden sich 38 Lehrlinge in der Ausbildung. „Besonders hervorzuheben ist die kontinuierlich hohe Ausbildungsleistung bei den Schornsteinfegern. So wird von den Unternehmern gemeinsam mit der Landesinnung dafür Sorge getragen, dass stetig Fachkräftenachwuchs vorhanden ist“, sagte Rudolph.

Informationen zum Handwerk in Mecklenburg-Vorpommern

Derzeit sind über 20.200 Betriebe bei den Handwerkskammern im Land verzeichnet. Diese beschäftigen über 112.000 Menschen und 5.061 Lehrlinge und erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von neun Milliarden Euro.

Tele-Neurologie wird in Vorpommern ausgeweitet

Neben dem Sana-Krankenhaus Bergen (Insel Rügen) werden auch die Klinik in Teterow und eine Hausarztpraxis in Anklam mit der Universitätsmedizin Greifswald vernetzt

Foto: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Foto: Pressestelle HGW

Seit dem vergangenen Jahr ist das Sana-Krankenhaus Bergen auf der Insel Rügen mittels Tele Stroke probeweise direkt mit den Schlaganfallexperten an der Universitätsmedizin Greifswald verbunden. Die erfolgreiche telemedizinische Brücke soll nun auf Initiative der Neurologischen Klinik auf weitere Standorte und medizinische Anwendungsfelder in Vorpommern ausgeweitet werden, erstmals auch auf eine hausärztliche Praxis in Anklam. Der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe hat sich heute (25.08.) über das Tele-Stroke-Netzwerk an der Universitätsmedizin Greifswald informiert und einen Zuwendungsbescheid an den Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie, Prof. Christof Kessler, übergeben. „Mit der Unterstützung des Projektes der Universitätsmedizin Greifswald fördern wir den gezielten Ausbau der Tele-Neurologie. Das ist ein innovativer, patientenorientierter Ansatz für die bessere Versorgung von Patienten mit neurologischen Erkrankungen. Menschen mit neurologischen Erkrankungen in Kliniken ohne entsprechende Fachabteilungen können so mit Hilfe modernster Kommunikationstechnologien durch die Universitätsmedizin Greifswald schnellstmöglich fachärztlich versorgt werden“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt Machbarkeitsstudie

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie soll geprüft werden, inwieweit Tele-Neurologie auch in einer Allgemeinpraxis fachärztliche Versorgungslücken schließen und die Behandlungsqualität für neurologisch erkrankte Patienten verbessert werden kann. „Die Ergebnisse können über die Grenzen von Mecklenburg-Vorpommern hinaus von wesentlicher Bedeutung sein, da es sich um ein Modellprojekt handelt“, unterstrich Glawe. Das Wirtschaftsministerium fördert das Vorhaben mit einer Laufzeit von zwei Jahren in Höhe von 90.000 Euro aus Landesmitteln. Die Neurologie der Universitätsmedizin Greifswald ist ein Zentrum mit einer überregionalen Schlaganfallstation (Stroke Unit), einem überregionalen Epilepsie-Zentrum mit Video-Überwachung und einer Epilepsiechirurgie, dem Muskelzentrum Mecklenburg-Vorpommern sowie einem Zentrum für Bewegungsstörungen (z.B. Parkinsonerkrankungen). „Die Neurologische Klinik der Universitätsmedizin Greifswald ist dabei, mit Hilfe der Telemedizin Lücken in der fachärztlichen Versorgung in unserem Land zu schließen“, erklärte Professor Christof Kessler. „Auf dem Weg zum Gesundheitsland Nummer eins ist auch eine optimale ärztliche Versorgung anzustreben. Als Flächenland hat Mecklenburg-Vorpommern das Problem der weiten Wege, so dass die Patienten größere Strecken zurücklegen müssen, um zum nächsten Facharzt zu kommen. Ferner müssen in den Sommermonaten zusätzlich eine hohe Anzahl von Touristen mitversorgt werden. Gerade beim Schlaganfall und ähnlichen Akutfällen kommt es jedoch auf jede Sekunde an, um das Überleben zu sichern und Langzeitschäden zu verhindern.“

Patient, Hausarzt und Neurologe in der Telekonferenz

Das teleneurologische Konzept sieht vor, dass Schlaganfallpatienten, die in Kliniken ohne neurologische Fachabteilung aufgenommen werden, umgehend den Experten des Greifswalder Schlaganfallzentrums per Videoschaltung vorgestellt werden. Anschließend wird entschieden, ob der Patient in der dortigen Klinik bleiben kann oder per Hubschrauber bzw. Notarztwagen zur Intensivbehandlung in die Neurologische Universitätsklinik verlegt werden muss. „Seit einem Jahr testen wir das sehr erfolgreich mit dem Sana-Krankenhaus Bergen auf Rügen“, sagte Kessler. „Nun gilt es, diesen Ansatz zu verstetigen. Durch die Anbindung an ein überregionales Zentrum wird es ermöglicht, rund um die Uhr akute neurologische Erkrankungen zu diagnostizieren und zu behandeln. Das Netzwerk stärkt zudem die hoch frequentierte Tourismusregion Rügen.“ Jetzt soll mit dem DRK-Krankenhaus Teterow zeitnah eine zweite Klinik an das Tele-Netzwerk angeschlossen werden. Erstmals wird auch eine allgemeine Hausarztpraxis in das Tele-Stroke-Netz eingebunden. Dabei handelt es sich um die hausärztliche Gemeinschaftspraxis von Dr. Hans-Michael Dittrich und Christian Engel in Anklam, die mit dem dort niedergelassenen Mediziner und Internisten Dr. Gregor Feldmeier als Projektpartner fungiert. „Wir wollen zusätzlich Patienten mit anderen neurologischen Erkrankungen, also nicht nur Schlaganfallpatienten, mitbetreuen“, erläuterte der Neurologe und Greifswalder Klinikdirektor Prof. Christof Kessler. „Die Palette reicht von epileptischen Anfällen bis hin zu Parkinsonpatienten. Damit betreten wir Neuland.“ Die gemeinsame Konsultation erfolgt zwischen Hausarzt, Neurologen und Patienten. Somit können für den Patienten weitere diagnostische Schritte, Therapiekonzepte und anschließende Verlaufskontrollen im vertrauten Umfeld und ohne lange Anfahrtswege erfolgen.

Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft legt an Tempo zu 

„Die Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft hat an Tempo zugelegt. Dabei können wir hier in Mecklenburg-Vorpommern auf bereits in der Vergangenheit erfolgreich umgesetzte Projekte zurückgreifen“, machte Wirtschaftsminister Glawe deutlich. Exemplarisch dafür stehe „AGnES“ (Arzt-entlastende, gemeindenahe, E-Health-gestützte, systemische Intervention), die Delegation hausärztlicher Leistungen auch mittels Telemedizin, die inzwischen bundesweit in die Regelversorgung übergegangen ist. Bereits 2009 wurde in Greifswald der ersteIntegrierte Funktionsbereich Telemedizin (IFT) etabliert, um die neuen technischen Möglichkeiten für eine qualitativ hochwertige Patientenbetreuung nutzbar zu machen.

Pilotprojekt unterstützt den Masterplan Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern 2020

Die Förderung des Pilotprojekts zur Verbesserung der fachneurologischen Versorgung in strukturschwachen Regionen MV erfolgt aus Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Das Vorhaben unterstützt insgesamt die Strategie des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die im Masterplan Gesundheitswirtschaft MV 2020 verankert wurde. In der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 werden in Mecklenburg-Vorpommern für die Förderung von Projekten der Gesundheitswirtschaft rund zehn Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden ca. 30 bis 40 Prozent der EU-Mittel für Forschung und Entwicklung, insgesamt 168 Millionen Euro, für den Schwerpunkt Medizintechnik und Biotechnologie eingesetzt.

Informationspool 

www.medizin.uni-greifswald.de

www.facebook.com/UnimedizinGreifswald

Twitter @UMGreifswald

 

Für Helden, Liebhaber und Genießer: Velo Classico Germany

Retro-Rad-Veranstaltung geht in zweite Runde / Etwa 300 Teilnehmer erwartet

Radkorso vor dem Brandenburger Tor im Rahmen der Pressekonferenz zur „Velo Classico“ in Berlin, Foto: florianselig.com

Velo Classico in Berlin, Foto: florianselig.com

Mecklenburg-Vorpommern ist am 17. und 18. September 2016 erneut Austragungsort der Retro-Rad-Veranstaltung „Velo Classico“ in und um Ludwigslust. Teilnehmen kann jeder, der Kultur- und Naturerlebnisse miteinander verbinden möchte und auf Rädern fährt, die bereits einige Jahre auf dem Buckel haben. Zudem wird das modische Trikot durch Vintage-Kleidung ersetzt. Dazu Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die Velo Classico ist eine Veranstaltung, die nahezu jeden touristischen Wunsch erfüllt: Hier verbinden sich das Aktivsein in der Natur mit Genuss und kulturellem Erleben. Sie stärkt zugleich die Nachsaison und ist nicht zuletzt ein Beispiel für qualitativ hochwertige Angebote, die Gäste in Mecklenburg-Vorpommern erwarten.“ Die Strecken führen größtenteils auf nicht befestigten Straßen durch pittoreske Naturlandschaften südlich von Schwerin, zu und vorbei an typisch mecklenburgischen Dörfern und historischen Stätten. Drei Touren stehen zur Auswahl: Die Helden-Runde über 150 Kilometer, die 90 Kilometer lange Liebhaber-Runde und die Genießer-Runde, bei der 46 Kilometer für eine erfolgreiche Teilnahme absolviert werden müssen. Auf dem Weg zum Ziel können sich die in Woll-Trikots und Tweed-Jacken steckenden Radler an Verpflegungsstationen mit regionaler Küche und Getränken stärken. „Mit der 2. Auflage der Velo Classico Germany etabliert sich die Veranstaltung im Kreis der europäischen Vintage-Rennen. Erwartet werden in diesem Jahr mehr als 300 Teilnehmer“, sagte Detlef Koepke, Veranstalter und Initiator. Die Velo Classico Germany ist laut Koepke eine Hommage an die klassische Mode und die alten Zeiten des Radsports. Mit ihr werden Bilder aus frühen Tagen der Tour de France und des Giro d’Italia wachgerufen. „Dort wurde mit Rädern mit Rahmenschaltung und offen verlegten Bremszügen teilgenommen, von denen sehr viele in italienischen Radschmieden hergestellt wurden“, so Koepke weiter. Der italienische Botschafter Pietro Benassi hat die Schirmherrschaft für das Event übernommen. Neben dem sportlichen Aspekt gibt es ein umfangreiches Kulturprogramm mit einem kleinen Festival. So gibt es Live-Musik, eine Ausstellung mit historischen Fahrrädern, Stände mit Vintage-Mode sowie Fahrradtechnik zur Restaurierung alter Räder. Am Vorabend der Ausfahrten kann an einem Dinner im Jagdsaal des Barockschlosses Ludwigslust teilgenommen werden. Weitere Informationen und Anmeldung: www.veloclassico.de

Musikschulen im Land MV erhalten staatliche Anerkennung

Staatliche Anerkennung ist ein Qualitätsbeweis des Angebots

Tabea Wirkus (13), Harfe, Kreismusikschule Güstrow, Foto: Joachim Kloock

Tabea Wirkus, Foto: Joachim Kloock

18 Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern dürfen sich „Staatlich anerkannte Musikschule“ nennen. Bildungs- und Kulturminister Mathias Brodkorb hat 17 Einrichtungen die entsprechenden Genehmigungen für weitere fünf Jahre erteilt. Die Musikschule „Johann Matthias Sperger“ des Landkreises Ludwigslust-Parchim hatte erstmalig einen Antrag gestellt, da sie im Jahr 2011 noch im Fusionsprozess stand. Nun darf auch sie diesen Titel führen. Laut Schulgesetz können die Träger der gemeinnützigen Musikschulen beantragen, die Bezeichnung „Staatlich anerkannte Musikschule“ führen zu dürfen. „Die gemeinnützigen Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern zählen zur kulturellen Grundversorgung in den Kommunen und erfüllen einen öffentlichen Bildungsauftrag“, betonte Bildungs- und Kulturminister Mathias Brodkorb. „Wenn sich eine Einrichtung Staatlich anerkannte Musikschule nennen darf, dann ist das ein Qualitätsbeweis des Angebots. Ein wichtiges Kriterium für diesen Titel ist, dass die Musikschule eine kontinuierliche und pädagogische Arbeit leistet“, erläuterte Brodkorb. Zudem müsse sie ein Bildungskonzept haben und auf Grundlage von Rahmenplänen des Verbandes deutscher Musikschulen unterrichten. Außerdem erhalten die 18 staatlich anerkannten Musikschulen im Jahr 2016 eine höhere finanzielle Unterstützung. Gegenüber dem Vorjahr hat das Land die Förderung der Einrichtungen von insgesamt 3,4 Mio. Euro auf 3,6 Mio. Euro aufgestockt. Das ist ein Anstieg von fünf Prozent. Allerdings hat das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur bei zwei Musikschulen die in Aussicht gestellte Förderung noch nicht bewilligen können, da Gespräche über die Förderanträge noch nicht abgeschlossen sind. „Weil das Land die Mittel für die reguläre Kulturförderung von diesem Jahr an erhöht hat, können wir die Musikschulen stärker fördern. Wir verteidigen damit unsere Spitzenposition bei der Musikschulförderung“, sagte Minister Brodkorb. „Die Musikschulen übernehmen die musikalische Breitenförderung und sind für die Talentförderung von begabten Schülerinnen und Schülern zuständig. Dies stärkt die musische Bildung von Kindern und Jugendlichen. Die Ergebnisse der engagierten Arbeit können wir uns Jahr für Jahr anhören, wenn Schülerinnen und Schüler beim Wettbewerb ‚Jugend musiziert‛ ihr Können unter Beweis stellen“, so Brodkorb.

Innovative mobile Zerlegemaschine für Rotorblätter in Entwicklung

Zeit und Aufwand bei Zerlegung reduzieren – mehr als 8.000 Beschäftigte in knapp 200 Unternehmen in Windenergiebranche tätig

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Flügelschneider, Foto: Hanseatic Rohr GmbH

Bei der Hanseatic Rohr GmbH in Bargeshagen bei Rostock entsteht derzeit eine mobile Zerlegeeinheit für Rotorblätter von Windkraftanlagen. Die innovative Technik arbeitet berührungslos und damit besonders verschleißarm. „Die Maschine soll mobil einsetzbar sein und die Flügel mit Hilfe von Wasserstrahlen zerlegen. Demzufolge können diese künftig direkt neben der Windkraftanlage zerkleinert werden. Somit wird ein Arbeitsschritt gespart und die Einheiten lassen sich besser abtransportieren. Unser Land erweist sich als technologischer Motor in der Entwicklung der Windkraftbranche“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe.

Innovative Wasserstrahltechnik wird eingesetzt

Beim bisher üblichen Verfahren müssen die großen Flügel der Windräder per Schwerlasttransport ins Werk gebracht werden, in dem die Zerlegung erfolgte. Die in der Entwicklung befindliche Maschine soll dies künftig sensorbasiert und automatisiert direkt am Einsatzort erledigen und lediglich 0,5 x 0,5 Meter oder 1 x 1 Meter große Einzelteile hinterlassen. Diese werden im weiteren Verfahren von einem Schredder zu 1 x 1 Zentimeter messende Kleinteile gemahlen und können schlussendlich weiterverarbeitet werden. „Mit der neuen Technologie lassen sich Zeit und Aufwand reduzieren“, so Glawe weiter. Damit beim Zerlegen keine Giftstoffe freigesetzt werden, darf die Temperatur beim Schneiden nicht über 100 Grad betragen. Durch die innovative Wasserstrahltechnik soll dies künftig möglich sein. Gleichzeitig lässt sich so auch das Karbon, aus dem die Rotorblätter hauptsächlich bestehen, von der Glasfaser trennen. Selbst moderne Windkraftanlagen mit einer Heizung in den Rotorblättern lassen sich damit zerlegen. Bis dato ist dies nicht ohne weiteres möglich und eine Wiederverwertung damit sehr kompliziert. Derzeit befinden sich die Einzelkomponenten in der Erprobungsphase. Zum Ende des Jahres soll dann mit den ersten Tests der gesamten Anlage begonnen werden, die die Hanseatic Rohr GmbH dann für ganz Norddeutschland und die Ostseeanrainer produzieren möchte.

Mehr als 8.000 Beschäftigte in knapp 200 Unternehmen

Waren im Sommer 2008 in Mecklenburg-Vorpommern rund 40 Unternehmen mit etwa 2.000 Beschäftigten in der Windenergiebranche tätig, so hat sich ihre Anzahl heute auf mehr als 8.000 Beschäftigte in knapp 200 Unternehmen erhöht. „Die Zulieferer decken die Bandbreite der Wertschöpfungskette ab. Das Produktportfolio erstreckt sich vom Bau der Fundamente über Herstellung von Stahlrohrtürmen, Gondeln aus Kunststoff, Rotorblättern sowie Rotornaben, kompletten Schaltschränken, Zubehör wie Bremsen und Spezialbehälter bis hin zum Korrosionsschutz und Oberflächentechnik. Die Betreibergesellschaften und Unternehmen für Service und Wartung gewinnen ebenso an Bedeutung, da diese meist vor Ort ansässig sind und somit langfristige Beschäftigung von Mitarbeitern sichern“, sagte Glawe abschließend.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit rund 946.000 Euro. Die Investitionen belaufen sich insgesamt auf rund 1,6 Millionen Euro.

Informationen zum Unternehmen

Die Firma Hanseatic Rohr GmbH wurde im Jahr 2001 als Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Rohrreinigung gegründet. Heute ist die Firma am Standort Bargeshagen bei Rostock ansässig. Die Mitarbeiteranzahl stieg innerhalb der letzten zehn Jahre von vier auf knapp 30, wobei insbesondere die Stärkung des ingenieur-technischen Potenzials in den letzten vier Jahren im Vordergrund stand. Zu dem anfänglichen Leistungsangebot der Firma Hanseatic Rohr kamen weitere und völlig neue Arbeitsfelder bzw. Leistungsbereiche für industrielle Kunden, insbesondere im Schiffbau, in der Schifffahrt, der Holzindustrie und der regenerativen Energieindustrie. Die Kernaufgaben liegen dabei hauptsächlich in der technischen Wartung, der Reinigung, Sanierung und Installation von Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagen.

Unternehmen im Landkreis Ludwigslust-Parchim investieren in Neuansiedlungen und Betriebserweiterungen

Beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung in der Region – Mischfutterwerk siedelt sich neu an, Dichtungshersteller erweitert, Verpackungsspezialist schafft 130 Arbeitsplätze

Rathaus Parchim, Foto: www.parchim.de

Rathaus Parchim, Foto: http://www.parchim.de

Wirtschaftsminister Harry Glawe hat sich am Mittwoch bei drei Unternehmen im Landkreis Ludwigslust-Parchim über aktuelle Vorhaben informiert. Das Unternehmen Rothkötter Mischfutterwerk GmbH siedelt sich neu in Boizenburg/Elbe an. Die BGT Boizenburger Gummitechnik GmbH & Co. KG erweitert derzeit die bestehende Betriebsstätte um eine neue Fertigungslinie. Bei der Schur Pack Germany GmbH in Valluhn-Gallin informierte sich Wirtschaftsminister Glawe über den Betrieb des Werkes. „Die wirtschaftliche Entwicklung in der Region ist beeindruckend. Die Unternehmen investieren vor Ort in Neuansiedlungen und Erweiterungen. Wir werden weiter attraktive Bedingungen für Investitionen schaffen, damit langfristig weitere Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt entstehen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe während der Tour. Die Unternehmensansiedlungen wurden mit Unterstützung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg mbH realisiert.

Neuansiedlung in Boizenburg – Rothkötter Mischfutterwerk GmbH errichtet Betriebsstätte und schafft 35 Arbeitsplätze

Die Rothkötter Mischfutterwerk GmbH errichtet in Boizenburg derzeit ein Werk zur Produktion von Tierfutter für Zucht und Mast. Geplant ist der Bau eines Produktionsgebäudes mit Büro und Bedienungsraum sowie Nebenanlagen wie beispielsweise Werkstattgebäude, Waschanlage sowie Maschinen- und Ersatzteilhalle. Weiterhin wird in einen Maschinenpark investiert, der unter anderem eine Hammermühle, Dosierwaagen, Pressen und Silos beinhaltet. Langfristig ist geplant, rund 500.000 Tonnen Futtermittel pro Jahr inBoizenburg zu produzieren. Die Gesamtinvestition für die Unternehmensansiedlung beträgt rund 26 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro. „Mit der Ansiedlung der Rothkötter Mischfutterwerk GmbH in Boizenburg entstehen 35 neue Arbeitsplätze für die Region“, sagte Glawe. Wirtschaftsminister Glawe übergab vor Ort einen Fördermittelbescheid. Die Rothkötter Mischfutterwerk GmbH hat sich auf die Produktion von Schweine- und Hähnchenfutter für Zucht und Mast spezialisiert. Zum Kundenstamm zählen nach Unternehmensangaben rund 900 landwirtschaftliche Betriebe, die in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern ansässig sind.

BGT Boizenburger Gummitechnik erweitert Fertigungslinien – drei neue Arbeitsplätze entstehen, zwölf Jobs werden gesichert

Eine weitere Station der Tour war die BGT Boizenburger Gummitechnik GmbH & Co. KG. Das Unternehmen erweitert derzeit seine Fertigungslinien, um zukünftig auch Spezialprofile für Sonderdichtungen, die beispielsweise im Tunnelbau benötigt werden, zu fertigen. Die Investitionen der Erweiterungen betragen rund 1,2 Millionen Euro, die vom Wirtschaftsministerium in Höhe von 200.000 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt werden. „Das Unternehmen ist kontinuierlich gewachsen. Mit der Erweiterung der Fertigungslinien ist das Unternehmen noch besser für den internationalen Wettbewerb aufgestellt“, sagte Glawe. Mit der Fertigung einer neuen Produktlinie können in dem Boizenburger Unternehmen drei neue Arbeitsplätze geschaffen und zwölf Jobs gesichert werden. Die BGT Boizenburger Gummitechnik GmbH gehört zur Cordes Gruppe, die ihren Sitz in Senden (Nordrhein-Westfalen) hat. Nach eigenen Angaben ist die Cordes Gruppe Spezialist für die Herstellung von Dichtungen für den Kanalbau, außerdem werden Spezialdichtungen etwa für Rohrvortriebe oder Tunnelbohrmaschinen angeboten.

130 Arbeitsplätze bei Schur Pack Germany GmbH in Valluhn-Gallin

Die Schur Pack Germany GmbH hat sich im MEGA-Park Valluhn-Gallin angesiedelt und ist auf die Produktion und den Vertrieb von Faltschachteln spezialisiert. Das neu errichtete Werk ist auf einer Nutzfläche von insgesamt 28.000 Quadratmetern entstanden. Neben den Gebäudeinvestitionen wurden Produktionsanlagen neu angeschafft. Dazu gehören im Wesentlichen Bogen-Offset-Druckmaschinen, Stanzautomaten und Faltschachtel-Klebemaschinen. Für die Produktionsprozesse Drucken, Stanzen, Kleben und Logistik wurde Platz geschaffen, um die gewünschten Effizienzen und Kapazitäten zu erreichen. „Das Unternehmen kann so noch besser auf die Wünsche der Kunden eingehen und individuelle Lösungen anbieten“, sagte Glawe. Die Gesamtinvestition der Schur Pack Germany GmbH beträgt knapp 69 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium hat das Vorhaben mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von 16 Millionen Euro unterstützt. „Am neuen Standort der Schur Pack Germany sind 130 Arbeitsplätze entstanden.“ Die Schur Pack Germany GmbH gehört zum familiengeführten Schur Konzern. Der dänische Konzern besteht aus zwölf internationalen Unternehmen, die Verpackungen, Verpackungsmaschinen und Verpackungslösungen anbieten. Schur beschäftigt nach eigenen Angaben rund 800 Angestellte in Betrieben in Dänemark, Schweden, Deutschland, Frankreich und den USA.

7.906 neue Arbeitsplätze seit 2011 durch unternehmerische Investitionsvorhaben in Mecklenburg-Vorpommern – Informationen zum Landkreis Ludwigslust-Parchim

Seit dem Jahr 2011 sind durch Unterstützung der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 844 Investitionsvorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 2,39 Milliarden Euro mit 518,5 Millionen Euro unterstützt worden. Dadurch entstanden 7.906 zusätzliche Arbeitsplätze und 30.831 Jobs wurden gesichert. Im Landkreis Ludwigslust-Parchim wurden seit 2011 insgesamt 159 Vorhaben aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert. Bei Gesamtinvestitionen in Höhe von ca. 579,1 Millionen Euro wurden Zuschüsse vom Wirtschaftsministerium in Höhe von insgesamt ca. 115,8 Millionen Euro bewilligt. Durch die Investitionsvorhaben konnten ca. 1.784 neue Arbeitsplätze geschaffen und ca. 9.587 Arbeitsplätze gesichert werden. Förderbeispiele für die Region sind unter anderem die Dr. Oetker Tiefkühlprodukte GmbH in Wittenburg oder die SWEET TEC GmbH, Boizenburg/Elbe, die Block Menü GmbH (Restaurantzulieferer) in Zarrentin, das Unternehmen Spraycom (Produktion von sprühgetrocknetem Gummi Arabicum aus natürlichem Granulat, das aus Akazienbäumen in Afrika gewonnen wird) in Wittenburg und die Firma United Caps im Industriepark Schwerin (Kunststoffspezialist).