Minister Brodkorb: Bodendenkmalpfleger leisten unbezahlbare Arbeit für das Land MV

 

Bodendenkmalpflege, Foto: Presse BM M-V

Bodendenkmalpflege, Foto: Presse BM M-V

Das Land MV will die rund 100 ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegerinnen und Bodendenkmalpfleger in Mecklenburg-Vorpommern bei ihrer Arbeit finanziell unterstützen. Kulturminister Mathias Brodkorb hat ihnen Fördermittel in Höhe von rund 70.000 Euro in Aussicht gestellt. Die finanzielle Unterstützung ist als Anschubfinanzierung für die Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen gedacht. Dies sind z. B. Detektoren, hochwertige GPS-gebundene Messgeräte, Kameras und 3D Scanner. Die Geräte sind notwendig, um die Schätze aufzuspüren, auszugraben und die Fundstellen nach höchsten technischen Standards zu dokumentieren. Ein entsprechender Antrag liegt dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur bereits vor. „Die ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegerinnen und Bodendenkmalpfleger leisten eine wichtige und unbezahlbare Arbeit für das Land“, lobte Kulturminister Mathias Brodkorb vor der Konferenz der Initiative Pro Archäologisches Landesmuseum (IPAL) in Rostock, an der der Minister am Sonnabend teilnehmen wird. „Seit vielen Jahren unterstützen sie die Landesarchäologie dabei, das kulturelle Erbe des Landes zu sichern“, so Brodkorb. Immer wieder hätten gerade ehrenamtlich tätige Bodendenkmalpflegerinnen und Bodendenkmalpfleger spektakuläre Funde gemacht. „Außerdem freue ich mich, dass die Bodendenkmalpflegerinnen und Bodendenkmalpfleger die Pläne für ein neues Archäologisches Landesmuseum unterstützen“, betonte Minister Brodkorb „Ihr beharrliches Engagement hat dazu geführt, dass wir in den vergangenen Jahren in der Landesarchäologie viel erreicht haben. Eine Wanderausstellung zeigt die Schätze, die bei den archäologischen Ausgrabungen auf den großen Erdgastrassen zu Tage kamen. Eine weitere Wanderausstellung ist in Planung. Ein künftiges Archäologisches Landesmuseum soll nun dauerhaft die archäologischen Funde aus den Depots holen und sie Einheimischen und Touristen präsentieren“, so Brodkorb.

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