Archiv für 11. August 2016

F. C. Hansa Rostock – SG Sonnenhof Großaspach 0:0

F. C. Hansa Rostock – SG Sonnenhof Großaspach o:0, 10. 8. 2016

Chancenverwertung ist Mangelware

Die gesamte Fotogalerie unter https://mvzeitnah.wordpress.com/hansestadt-rostock/sport/

F. C. Hansa Rostock – Marcel Schuhen – Fabian Holthaus, Marcus Hoffmann, Matthias Henn, Maximilian Ahlschwede – Michael Gardawski, Dennis Erdmann, Tobias Jänicke (78. Hasan Ülker), Stephan Andrist – Kerem Bülbül (56. Melvin Platje), Marcel Ziemer (64. Aleksandar Stevanovic).

SG Sonnenhof Großaspach – Kevin Broll – Julian Leist, Marlon Krause, Pascal Sohm, Sebastian Schiek – Timo Röttger (53. M. Osei Kwado), Lucas Röser (69. Pascal Breier), Daniel Hägele, Jeremias Lorch – Kai Gehring, Nicolas Jülich (80. Hontchen Ngankam).

Schiedsrichter – Sören Storks – Bastian Börner, Markus Wollenweber

Zuschauer – 14.000

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Mecklenburgische Seenplatte präsentiert Herbstbroschüre „Indian Summer”

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Repro TV Mecklenburgische Seenplatte

Katalog mit Insider-Tipps von Einheimischen

Hausboot fahren, angeln, wandern:  Die besten Herbstgeschichten und Reisetipps zum „Indian Summer“ wurden in einer 16-seitigen Sonderbroschüre zusammengestellt, die beim Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte bestellt werden kann. Erzählt werden sie von Gastgebern und Einheimischen, die das „Land der 1000 Seen“, wie die Region nördlich von Berlin auch genannt wird, wie ihre Westentasche kennen. Sie laden ein zum Schlemmen auf Schlössern und in Guthäusern, zur Angelpartie auf der Müritz, dem größten deutschen Binnensee, oder zur Kranichbeobachtung im Müritz-Nationalpark.

Wer sich den Rangern des Nationalparks anschließt, kann aktiv die nahezu unberührte Natur bestaunen. Kranichtickets zu den Schlafplätzen der Glücksvögel stehen rund um die Müritz hoch im Kurs. Neu: Die Broschüre listet erstmals die schönsten Aussichtstürme der Region. Sie kann kostenlos beim Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte unter der Rufnummer 039931-5380 oder unter www.mecklenburgische-seenplatte.de bestellt werden. Weitere Informationen: www.1000seen.de/herbst

Freie Sommerquartiere an der Ostseeküste Mecklenburg

Ostseebäder-Verband präsentiert auf seiner Internetseite die wohl letzten freien Unterkünfte für den Sommer 2016

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Pressefoto von der Kurverwaltung Insel Poel

Wer seinen Sommerurlaub noch nicht gebucht hat oder ganz spontan für ein paar Tage an die mecklenburgische Ostseeküste reisen möchte, für den wird es zunehmend schwierig, noch passende Angebote zu finden. Die meisten Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und -häuser sind bereits weit im Voraus ausgebucht. Spontanurlaubern bietet der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder ab sofort eine praktische Online-Übersicht an: Auf seiner Internetseite www.ostseeferien.de listet dieser Gastgeber auf, die bis Ende September noch freie Unterkünfte anbieten. Die Übersicht wird ständig aktualisiert und der Gast kann sich direkt mit dem Gastgeber in Verbindung setzen. Darüber hinaus findet der Nutzer auf der Internetseite umfangreiche Informationen zur Urlaubsgestaltung in der Region sowie Tipps für Ausflüge und Veranstaltungen. Weitere Informationen: www.ostseeferien.de

Modellprojekt: Duale Ausbildung für mehr Lust auf Erzieherberuf

Gruppenfoto (v.l.n.r.): Kuratorin Antje Zimmermann, Landschaftsarchitektin des Zoos Kristin Jacobi, Thomas Willert (RC  Rostock Horizonte), Thomas Matz (RC Rostock), Ingrid Koepke (Aufsichtsrat Zoo), Tobias Dost (Helfer Holzwerkstatt), Rolf Gauck (Stadtmission), Dustin Damerau (Helfer Holzwerkstatt), Erzieherin Birthe Stolzmann, Nick Becker (Helfer Holzwerkstatt) sowie die Kinder der Kita „Am Schwanenteich“. Foto: Joachim Kloock

Kinder der Kita „Am Schwanenteich“. Foto: Joachim Kloock

10.8.2016 – Wie wird die Erzieherausbildung attraktiver? Und wie sichern wir den steigenden Fachkräftebedarf an unseren Kitas? Diesen Fragen widmete sich heute eine gemeinsame Informationsveranstaltung von Sozial- und Bildungsministerium, auf der die beiden Minister, Birgit Hesse und Mathias Brodkorb, mit vielen Interessierten über die Ausgestaltung eines Modellprojekts zur Dualen Ausbildung im Erzieherbereich diskutierten. Baden-Württemberg hatte 2012 ein solches Projekt ins Leben gerufen. Das dortige Modellprojekt „Praxisintegrierte Ausbildung“ (PIA) kann gute Ergebnisse vorweisen, weshalb Julia Braune vom Gemeindetag Baden-Württemberg heute im Rostocker Audimax das Projekt PIA vorstellte, um Anknüpfungspunkte für ein entsprechendes Modell in Mecklenburg-Vorpommern aufzuzeigen. Denn: Der Ausbau der Kindertagesförderung und die demografische Entwicklung lassen den Personalbedarf in den Kitas hierzulande steigen und erhöhen den Wettbewerb um geeignete Auszubildende.  Der wachsende Bedarf lässt sich bereits seit einiger Zeit beobachten: Von den mehr als 10.800 Erzieherinnen und Erziehern im Land sind über 2.000 in den vergangenen fünf Jahren eingestellt worden – das ist ein Plus von etwa 22 Prozent. „Wir wollen verhindern, dass sich in der Kindertagesförderung eine echte Lücke auftut, deshalb ist das zusätzliche Angebot einer Dualen Ausbildung eine Chance, die Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher für mehr potenzielle Bewerber attraktiver zu machen“, sagte Sozialministerin Hesse.

Um das zu erreichen, soll die Duale Ausbildung Praxis-Blöcke beinhalten und über die volle Zeit von drei Jahren vergütet werden. Ziel ist es, mehr junge Menschen, insbesondere auch Männer und Quereinsteiger, für eine Ausbildung im Erzieherbereich zu begeistern und die Auszubildenden enger an die Ausbildungsbetriebe zu binden. „Eine Ausbildungsvergütung für Erzieherinnen und Erzieher wäre ein großer Fortschritt“, sagte Bildungsminister Mathias Brodkorb. „Die bisherige Erzieherausbildung an einer Fachschule dauert vier Jahre. Das ist eine lange Zeit, die die Auszubildenden bisher ohne jegliche Vergütung überbrücken müssen. In dem Modellprojekt soll es zudem einen erhöhten Praxisanteil geben. Praxis- und Theorieblöcke sollen sich abwechseln. Diese Ausbildungskapazitäten sollen zusätzlich geschaffen werden und gehen daher nicht zu Lasten des bisherigen Ausbildungsangebotes“, sagte Brodkorb. Die beiden Minister haben sich darauf verständigt, die Auszubildenden aus dem Modellprojekt anteilig auf die Fachkraft-Kind-Relation anzurechnen, und zwar in dem Maße, in dem sie in der Praxis mitarbeiten. Geplant sei eine entsprechende Änderung des Kindertages-förderungsgesetzes gaben Hesse und Brodkorb bekannt. Das Modellprojekt soll spätestens zum Ausbildungsjahr 2018/19 an den Start gehen.

Kooperationsvereinbarung zur Weiterentwicklung von Windenergieanlagen

Minister Brodkorb: Projekte zeigen, wie Hochschulen und Unternehmen voneinander profitieren

Windkraftanlage, Foto: Joachim Kloock

Windkraftanlage, Foto: Joachim Kloock

In Rostock haben Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb und Energieminister Christian Pegel an der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität Rostock, der W2E – Wind to Energy GmbH und deren Schwesterfirma EUnion Energie & Umwelt GmbH teilgenommen. Die W2E ist ein mittelständisches Unternehmen, das Windenergieanlagen entwickelt und diese international vertreibt. Die Partner arbeiten seit 2010 zusammen. Derzeit laufende gemeinsame Projekte haben ein Volumen von knapp drei Mio. Euro. „Mecklenburg-Vorpommern treibt die Energiewende voran“, betonte Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb. „Ich begrüße die Zusammenarbeit der drei Partner als weiteren Baustein für die wissenschaftliche Begleitung, Entwicklung und Erforschung von Vorhaben im Bereich der Erneuerbaren Energien. Zugleich machen sie deutlich, welches Potenzial in unseren Hochschulen und der regionalen Wirtschaft steckt. Solche Projekte sind wichtig, um den Windenergiestandort Mecklenburg-Vorpommern bundesweit bekannt zu machen und Arbeitsplätze zu schaffen. Die Vorhaben zeigen auch, wie anwendungsorientierte Forschung an den Hochschulen und mittelständische Unternehmen in der Region voneinander profitieren können“, lobte Brodkorb. Wissenschaftsminister Brodkorb und Energieminister Christian Pegel bezeichneten darüber hinaus die enge Kooperation zwischen Unternehmen und der Universität als wichtigen Baustein in der Lehre: „Es reizvoll, wenn forschungsorientierte Unternehmen Studierenden frühzeitig Einblicke in die Praxis gewähren.“ Um diese Kooperation besser zu unterstützen, haben die beiden Minister einmalig 25.000 Euro als Anschubfinanzierung für weitere Projekte in Aussicht gestellt.