Neue Promenade am Museumshafen Nord ist fertig

neue Promenade am Museumshafen, Foto Pressestelle

Neue Promenade am Museumshafen, Foto: Presse HGW

30.6.2016 – Am Museumshafen Nord, der zu den beliebtesten Plätzen in Greifswald gehört, ist ein weiterer wichtiger Bauabschnitt fertig. Heute wurde die neue Promenade entlang der Salinenstraße übergeben. Die jeweils knapp 100 Meter lange und fünf Meter breite Pflasterfläche rechts und links der Fußgängerbrücke schließt sich an die vorhandenen Sitzstufen an. Zahlreiche Fahrradbügel wurden integriert. Bis Oktober werden nun noch die Grünfläche neu angelegt, Bäume gepflanzt und ein neuer Spielplatz gebaut. Als Blickfang finden Figuren des Künstlers Jo Jastram, die derzeit im Rathaus zu sehen sind, hier einen neuen Standort. Bevor die Fläche gepflastert wurde, hatten die Stadtwerke zum Teil ihre Leitungssysteme erneuert. Der Toilettencontainer wurde umgesetzt; er kann weiterhin als öffentliche Toilette genutzt werden. In der Investitionsliste der Stadt ist eine neue öffentliche Toilette für den Museumshafen vorgesehen. Wann diese gebaut wird, entscheidet allerdings die Bürgerschaft. Die gesamte Baumaßnahme umfasst auch den Ausbau der Salinenstraße. Diese wird einschließlich der Nebenanlagen grundhaft erneuert. Die neuen Leitungen für Trink- und Abwasser sowie ein neuer Regenkanalstrom sind bereits in der Erde. Die Fahrbahn und die Parkflächen werden nun mit dem vorhandenen Großpflaster aus Granit befestigt. In den Nebenflächen wird Betonsteinpflaster verlegt. Ebenfalls erneuert wird die Straßenbeleuchtung. Die Arbeiten sollen bis Mitte Oktober abgeschlossen sein. In die Baumaßnahmen flossen auch Ideen und Anregungen der Anwohner ein. So wurden auf der Promenade die Standorte für Fahrradbügel und Papierkörbe leicht verändert, einige Bänke erhalten Lehnen. Entlang der Salinenstraße werden die ursprünglich 14 geplanten Parkflächen um weitere 10 erweitert. Im Gegenzug wird die Zahl der Bäume von 14 auf 7 reduziert. Das Bauvorhaben wird mit Hilfe von Städtebaufördermitteln finanziert, die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro, davon rund 1,35 Millionen aus Städtebaufördermitteln.

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