Landesregierung fördert Studie zu Radschnellwegen in Rostock

26.5.2016 – Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern, übergab heute an die Hansestadt Rostock einen Fördermittelbescheid in Höhe von 15.000 Euro für eine Potenzialanalyse zu Radschnellwegen. Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus ist sehr erfreut über die finanzielle und auch ideelle Unterstützung seitens des Energieministeriums. „Die Radschnellwege sind das wesentliche Element des zukünftigen Rostocker Radwegenetzes. Diese attraktiven Hauptachsen sollen den Rad und immer mehr Pedelec Fahrenden ein schnelles und sicheres Vorankommen ermöglichen. Ich gehe davon aus, dass die Radschnellwege nach dänischem Vorbild zu einem Qualitätssprung und zu einer spürbaren Steigerung des klimafreundlichen Radverkehrsanteils führen.“ Energieminister Christian Pegel sieht in der Hansestadt Rostock eine Vorreiterin im Klimaschutz und bei der Radverkehrsförderung im Land. „Mit der Potenzialanalyse wird Neuland beschritten. So kann das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Radschnellwege ermittelt werden. Mit den Erfahrungen der Hansestadt  und den Ergebnissen der Analyse ergeben sich Erkenntnisse, die auch andere Kommunen für ihre Planungen nutzen können. Daher beteiligen wir uns gerne mit einer Förderung am Vorhaben. Erste mögliche Realisierungsabschnitte des etwa 28 Kilometer  langen Radschnellwegenetzes werden noch in diesem Jahr ein Radweg parallel zu Hinrichsdorfer Straße in Dierkow und der Radweg am Südstadt-Campus parallel zur Bahntrasse zwischen Satower Straße und Erich-Schlesinger Straße voraussichtlich im Jahr 2018 sein. Auch oben auf der Prioritätenliste der Stadt stehen die Abschnitte durch den Barnstorfer Wald und entlang der Stadtautobahn von Lichtenhagen nach Warnemünde. Doch auch im Bestandsnetz wird das künftige Amt für Verkehrsanlagen wichtige Baumaßnahmen noch in diesem Jahr angehen wie den bereits begonnenen Lückenschluss an der Werftstraße in Höhe der Tankstelle, die Sanierungen der nördlichen Radwege am Holbeinplatz bis zur Tschaikowskistraße und an der Hamburger Straße zwischen Schwarzem Weg und Graf-Schwerin-Straße. Allein für diese Maßnahmen wird die Hansestadt Rostock  1,2 Mio. Euro aufwenden.

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