Nachhaltige Investitionen für den Städtebau in Mecklenburg-Vorpommern

Höhere Attraktivität der Städte  – 140 Millionen Euro Gesamtinvestitionen angeschoben

Stadtwerke Rostock Kindersprint 2015, Foto: Joachim Kloock

Sport für Kinder, Foto: Joachim Kloock

Das Wirtschafts- und Bauministerium unterstützt die Städte und Gemeinden des Landes weiter bei der Erhöhung der regionalen Standortqualität und bei Umbau- und Sanierungsmaßnahmen. Aus dem Programm „Nachhaltige Stadtentwicklung“ erhalten 21 Kommunen (Ober- und Mittelzentren) für 58 Vorhaben Fördermittel. Damit werden Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 140 Millionen Euro angeschoben. „Mit der gezielten Förderung entsteht im Ergebnis eine höhere Attraktivität der Städte für Einheimische und Gäste. Die historischen Altstadtkerne sind durch die Sanierung zu beliebten Anziehungspunkten für Besucher aus dem In- und Ausland geworden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe in Schwerin. „Darüber hinaus liegt die Bedeutung der Stadterneuerung für den Arbeitsmarkt auch in direkten Effekten für das Handwerk und die Bauwirtschaft. Die regionale Wirtschaft wird weiter angekurbelt.“

Rund 161 Millionen Euro zur Verfügung

Insgesamt stehen in den Jahren 2014 bis 2020 für die integrierte nachhaltige Stadtentwicklung rund 161 Millionen Euro aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) zur Verfügung. „Im Mittelpunkt der nachhaltigen Stadtentwicklung steht das Ziel, zukunfts- und wettbewerbsfähige Städte zu schaffen. So entstehen attraktive Lebens- und Wirtschaftsräume“, betonte Glawe. Durch die Verbesserung der sogenannten weichen Standortfaktoren in den Orten werden mit dem Programm auch Voraussetzungen zur Ansiedlung von Unternehmen und Betrieben geschaffen. „Wenn das städtebauliche Umfeld stimmt, Kitas und Schulen sowie ein abwechslungsreiches Freizeitangebot vorhanden ist, fällt auch die Entscheidung leichter für einen Job in der Heimat zu bleiben oder wiederzukommen. Das Programm setzt vor allem auf Nachhaltigkeit“, betonte Wirtschafts- und Bauminister Glawe weiter.

Vorhaben in 21 Kommunen sollen bis 2020  umgesetzt sein

Jetzt sind Projekte in Anklam, Bad Doberan, Demmin, Greifswald, Grevesmühlen, Grimmen, Güstrow, Hagenow,Ludwigslust, Neustrelitz, Parchim, Pasewalk, Ribnitz-Damgarten, Rostock, Schwerin, Stralsund, Teterow,Ueckermünde, Waren, Wismar und Wolgast als förderfähig eingestuft worden. Unter anderem sind die folgenden Baumaßnahmen geplant:

  • Sanierung der St.-Georg-Schule in Rostock
  • Sanierung des Sportforums in Wolgast
  • Ersatzneubau eines Hortgebäudes der Fritz-Reuter-Grundschule in Wismar
  • barrierefreie Neugestaltung des Schulhofes der Regionalschule Friedrich Dethloff in Waren
  • Sanierung der Regionalen Schule in Teterow
  • Neugestaltung der Sport- und Trainingsanlage Kupfermühle in Stralsund
  • Gestaltung historischer Erholungsflächen im Krügerpark in Pasewalk
  • denkmalgerechte Sanierung der Wallanlagen in Parchim
  • Bau eines integrierenden Stadtteilspielplatzes in Ludwigslust
  • Neubau eines Hortes an der Europaschule in Hagenow
  • Erweiterung und Sanierung der Thomas-Müntzer-Schule in Güstrow
  • Erweiterung der Regionalen Schule Robert Koch in Grimmen
  • Neugestaltung des Mehrgenerationenspielplatzes Bürgerwiese in Grevesmühlen
  • Ersatzneubau der Integrierten Gesamtschule Erwin Fischer in Greifswald
  • Sanierung des Schwanenteiches und der Promenade in Demmin
  • Ersatzneubau der Sporthalle am Busbahnhof in Bad Doberan
  • Errichtung eines Schulcampus in Anklam
  • Umbau des Bildungszentrums zur Kita in Ribnitz-Damgarten
  • Instandsetzung der Trauerhalle Alter Friedhof in Schweri
  • Sanierung des Schlossturms in Ueckermünde
  • Teilsanierung an der Schlosskirche in Neustrelitz
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