Künstliches Riff im Ostseebad Nienhagen

Interessante Forschungsarbeit in der Ostsee

Messstation am künstlichesn Riff im Ostseebad Nienhagen, Foto: Joachim Kloock

Messstation in Nienhagen, Foto: Joachim Kloock

In den Jahren 2002 bis 2008 suchte man nach alternativen Möglichkeiten zur Stabilisierung der Bestände an Wirtschaftsfischen in der Ostsee. Im Ergebnis entstand vor Nienhagen ein großflächiges künstliches Unterwasserhabitat als Rekrutierungs-, Aufwuchs- und Ruhezone für die hier vorkommenden Fischarten. Die gelbe Plattform mit der Messstation steht auf drei gelben Pfeilern an einem künstlichen Riff in elf Metern Wassertiefe, etwa 1100 Meter vom Strand des Ostseebades entfernt. Die Messstation wird vom Staatlichen Amt für Umweltschutz mit dem Ziel betrieben, die fischereiliche Wertigkeit im Ostseegebiet von Mecklenburg-Vorpommern durch die Errichtung künstlicher Unterwasserlebensräume zu erhöhen. Die Untersuchungen zum Fischbestand werden mit Unterwasser-Videoanlagen unterstützt und die Daten an die Universität Rostock übermittelt. Das Forschungsprojekt wird mit Landesmitteln und Mitteln der EU finanziert.

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