Archiv für 5. April 2016

Mecklenburg-Vorpommern fördert mit „eFlotte“ Elektromobilität in Unternehmen – Rostock unterstützt die Aktion

Elektro-Fahrzeug, Dana Buschmann am E-Bike (links) und Antje Schwarzer, beide von der Baumkontrolle des Amtes für Stadtgrün (Naturschutz und Landschaftspflege) nahmen die Fahrzeuge vom Senator für Bau und Umwelt Holger Matthäus (Bildmitte) entgegen, Foto: Joachim Kloock

Elektro-Fahrzeug in Rostock, Foto: Joachim Kloock

5.4.2016 – Mecklenburg-Vorpommern startet mit „eFlotte – elektromobil unterwegs“ ein landesweites Projekt zur Förderung von Elektromobilität. Das Projekt lädt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern dazu ein, Elektrofahrzeuge zwei Wochen lang im beruflichen Alltag kostenfrei zu erproben. Damit setzt die Landesregierung erneut ein klares Zeichen für die saubere und kostengünstige Antriebsform der Zukunft. Energieminister Christian Pegel: „Die Energiewende wird in der öffentlichen Debatte oft auf das Thema Strom reduziert. Dabei beinhaltet das Thema deutlich mehr. Die Energiewende muss natürlich eine Stromwende sein. Aber neben der Stromwende meint Energiewende auch die Wärme- und vor allen Dingen die Mobilitätswende. Die bundesdeutschen und die europäischen Klimaschutzziele sind ohne den Wandel in der Wärmeerzeugung und in unserer Mobilität kaum erreichbar. Elektromobilität ist dabei ein Riesenthema. Deshalb haben wir uns vorgenommen, die Elektromobilität in unserem Land, Fahrzeuge wie Ladeinfrastruktur, zu befördern. Aktuell gibt es Fördermöglichkeiten über unsere EFRE finanzierten Klimaschutzförderrichtlinien mit Fördersätzen bis zu maximal 50 Prozent der Mehrkosten. Daneben versuchen wir, Elektromobilität auf die Straße und damit ins Blickfeld der Bevölkerung zu rücken. Mit der Aktion ePendler im letzten Jahr hatten schon viele Menschen im Land die Gelegenheit, Elektro-Mobile auf ihre Alltagstauglichkeit zu testen. Nun freue ich mich, dass die Unternehmen dran sind.“

Rostocks Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus unterstützt gern die Aktion: „Wir sind mit unserer beschlossenen Strategie und dem Aktionsplan  zur e-Mobilität ein Vorreiter in Mecklenburg-Vorpommern. Schrittweise bauen die Stadtwerke Rostock aber auch die Wohnungsgesellschaft WIRO und viele Private die Ladeinfrastruktur aus. Die aktuelle Landesaktion e-Flotte mit der Zielgruppe Unternehmer finde ich besonders gut, da nur mit einem Praxistest Vorurteile abzubauen sind.“ Zentrale Aktion des Projektes „eFlotte – elektromobil unterwegs“ ist der zweiwöchige Praxistest von Elektrofahrzeugen im unternehmerischen Alltag. „Damit wird Elektromobilität nicht nur direkt, im wahrsten Sinne des Wortes ‚erfahrbar‘ gemacht, sondern im besten Fall auch das Ziel erreicht, ein ernsthaftes Umdenken im Fuhrparkmanagement von Unternehmen zu bewirken“, so Christian Pegel. „Für Unternehmen gibt es klare wirtschaftliche Vorteile und gleichzeitig würden sie einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Die Landesregierung kann mit dem Projekt diese Vorteile greifbar machen und gleichzeitig die Akzeptanz dieser Technologie weiter fördern“, so Pegel weiter. Die Aktionsflotte, für die namhafte Automobilhersteller wie BMW, Mercedes, Citroën, Audi, Renault und VW kostenlos ihre aktuellen Elektrofahrzeuge zur Verfügung stellen, umfasst verschiedene Modelle vom Pkw bis hin zu Nutzfahrzeugen. Bewerben können sich Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern sowie Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung bis zum 10. April 2016 unter http://www.eflotte-mv.de.

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Saisonauftakt der Tourismuswirtschaft 2016

Klares Profil im kulinarischen Angebot gehört zu einem zukunftsträchtigen Auftritt – Megathema ist Fachkräftesicherung – Branche weiter unterstützen

Qualifizierte Frauen, Hotelfachfrau Trihotel Rostock, Foto: Joachim Kloock

Hotelfachfrau, Foto: Joachim Kloock

5.4.2016 – Am Dienstag hat in Linstow (Landkreis Rostock) der Saisonauftakt Tourismus unter dem Motto: „Regional kommt an“ stattgefunden. „Der Gast möchte regionale Produkte des Landes kennenlernen und erwartet sie zunehmend auf der Speisekarte oder beim Frühstücksbuffet. In einem Land wie Mecklenburg-Vorpommern muss einheimischer Fisch auf den Tisch und Wild aus den Wäldern auf den Teller. Frische Kräuter aus der Region geben die richtige Würze, Sanddornprodukte und Kartoffelvariationen dürfen in den Urlaubsorten nicht fehlen. Insofern gehört ein klares Profil im kulinarischen Angebot zu einem zukunftsträchtigen Auftritt der Urlaubsdestination Mecklenburg-Vorpommern. Hiervon können die Tourismuswirtschaft und die Ernährungswirtschaft gleichermaßen profitieren“, forderte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort. „Damit die Produkte jedoch schmackhaft verarbeitet und ansprechend angerichtet werden können, benötigen wir gut ausgebildete Fachkräfte im Land.“

Fachkräftesicherung ist Megathema der Branche

Glawe machte in Linstow auf die Fachkräftesituation der Hotellerie- und Gastronomiebranche aufmerksam. „Die Fachkräftesicherung ist das Megathema der Branche. Sie beginnt bereits mit der Ausbildung. Die Gesamtzahl der Auszubildenden in der Tourismusbranche ist rückläufig. In der Rangliste der Berufe mit den meisten unbesetzten Lehrstellen finden sich vier Gastroberufe (Koch/Köchin, Restaurantfachmann/-frau, Hotelfachmann/-frau, Fachkraft – Gastgewerbe) unter den ´Top Ten´. Bei den Köchen haben sich in den vergangenen 10 Jahren die Ausbildungszahlen auf rund ein Viertel reduziert“, so Glawe weiter. Die Zahlen sanken von 3.500 auf rund 800, 432 Ausbildungsplätze konnten im vergangenen Jahr nicht besetzt werden. Bei Hotel- und Gaststättenberufen sank die Zahl der Azubis von 4.000 auf 1.200.

Verfügbarkeit der Fachkräftenachfrage

„Das Problem der Verfügbarkeit der Fachkräftefrage wird hier bereits sehr deutlich. Wenn viel weniger ausgebildetes Personal dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht, können immer weniger ausgebildete Fachkräfte aus unserem Land langfristig für die heimische Tourismuswirtschaft gesichert werden. Das kann für Unternehmen im Extremfall auch existenzbedrohend werden. Eins ist auch klar: Über gut ausgebildetes Personal wird auch die Qualität und der Service gesichert“, warnte Glawe. „Es gilt, alle Bewerberpotenziale frühzeitig zu erschließen. Die duale Ausbildung muss gestärkt und das gesamte Erwerbspersonenpotenzial durch Qualifizierung aktiviert werden. Das ist eine der zentralen Aufgaben und Herausforderungen der Branche.“

Strukturentwicklung weiter unterstützen

Der Wirtschafts- und Tourismusminister machte deutlich, dass der Tourismus eine wirtschaftliche Leitbranche in Mecklenburg-Vorpommern ist. „Mit einem Bruttoumsatz von 5,1 Milliarden Euro und 173.000 Arbeitskräften hat der Tourismus in MV eine so hohe Bedeutung wie in keinem anderen Bundesland. Wir werden die weitere Entwicklung der touristischen Struktur im Land unterstützen. Wer touristisch in der Champions League spielt, muss auch viel tun, damit das so bleibt. Die Wettbewerber schlafen nicht“, betonte Glawe. Von 1990 bis 2015 sind im Bereich der touristischen Infrastruktur 1.585 Investitionsvorhaben mit insgesamt 920 Millionen Euro Zuschüssen vom Wirtschaftsministerium bewilligt worden. Dadurch konnten Investitionen in Höhe von 1,38 Milliarden Euro umgesetzt werden. Die Mittel stammen unter anderem aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) sowie dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Umgesetzt wurde dadurch beispielsweise der Bau von Sportboothäfen, Fahrradwegen sowie Promenaden. Im gewerblichen Tourismus wurden in der Zeit von 1990 bis heute insgesamt 3.257 Förderfälle mit Zuschüssen vom Wirtschaftsministerium mit 1,5 Milliarden Euro aus der GRW gefördert. Damit konnten Gesamtinvestitionen von 5,3 Milliarden Euro ausgelöst werden. Die Mittel wurden unter anderem für den Bau von touristischen Einrichtungen wie Hotels und Pensionen eingesetzt.

Landeshauptstadt wird Partnerin der Deutsche Stiftung Welterbe

Zustiftung in Höhe von 50.000 Euro in Wismar übergeben

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v. li.: Thomas Beyer, Angelika Gramkow, Dr.Alexander Badrow, Foto: Presse Hansestadt Wismar

4.4.2016 – Die Landeshauptstadt ist Partnerin der Deutschen Stiftung Welterbe geworden und erhält einen Sitz im Kuratorium der Stiftung. Wismars Bürgermeister Thomas Beyer und Stralsunds Oberbürgermeister Dr.-Ing. Alexander Badrow nahmen heute gemeinsam die Zustiftung der Landeshauptstadt Schwerin in Höhe von 50.000 EURO für die Deutsche Stiftung Welterbe entgegen. Die Deutsche Stiftung Welterbe wurde 2001 von den Hansestädten Wismar und Stralsund gegründet, um gefährdete und potentielle Welterbestätten finanziell und ideell zu unterstützen. Vor allem in finanzschwachen Staaten sollen mit Hilfe der Stiftung Projekte gefördert werden, die dazu beitragen, das kulturelle und natürliche Erbe der jeweiligen Region zu erhalten und zu schützen. „Mit unserem Beitrag zum Stiftungskapital möchten  wir uns in die Arbeit der Stiftung einbringen und die Bereitschaft dokumentieren, gemeinsame Verantwortung für das Erbe der Menschheit zu übernehmen“, sagte Oberbürgermeisterin Gramkow. „Wir danken der Landeshauptstadt für die Zustiftung und freuen uns darüber, mit Schwerin nun einen weiteren Partner an unserer Seite zu wissen. Jede Unterstützung, sowohl finanziell als auch ideell, hilft uns, unsere Projektarbeit erfolgreich fortzuführen,“ so die Bürgermeister der beiden Hansestädte nach der Übergabe des symbolischen Schecks durch Schwerins Oberbürgermeisters in Wismar. Die UNESCO empfiehlt, dass alle eingetragenen Welterbestätten entweder über Zustiftungen zum Kapital oder regelmäßigen Zuwendungen an der Arbeit der Stiftung teilnehmen sollten. Partner der Deutschen Stiftung  Welterbe sind die Deutsche UNESCO Kommission in Bonn, das Welterbezentrum der UNESCO in Paris und ICOMOS Internationale in Paris.

Welterbethema bestimmt auch Schwerins Kulturkalender

Mit zahlreichen Vorträgen, Konzerten und Diskussionsrunden wollen die Antragsteller der weiteren Popularisierung des Welterbeantrags und der wissenschaftlichen Forschung über das Residenzensemble Schwerin zusätzliche Impulse verleihen. So plant der Landtag am 13. April um 18.00 Uhr ein hochkarätig besetztes Schlossgespräch von Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider  mit Prof. Dr. Jörg Haspel, dem Präsidenten des Deutschen National Komitees der  ICOMOS, und Petra Hedorfer, der Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Zentrale für Tourismus über das „Erlebnis Welterbe“ und den „Kulturtourismus in Welterbestätten“.  Anlässlich des Internationalen Tags des Welterbes am 5. Juni werden  Vereine und Institutionen der Landeshauptstadt mit verschiedenen Führungen und Vorträgen die Schwerinerinnen und Schweriner sowie ihre Gäste dazu einladen, das  Residenzensembles näher kennenzulernen „Ich freue mich, dass das Welterbethema auch den Schweriner Kultur- und Gartensommer bestimmt. Das zeigt, welche Bereicherung die Verbindung von Kunst, Kultur und historischem Erbe für den Kulturtourismus und die Lebensqualität in unserer Stadt bedeutet“, so Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. Vom 17. bis 19. Juni  feiert das Schlossfest die mehr als 150-jährige Geschichte des Schweriner Schlosses. Das glanzvolle Festwochenende führt vom Leben am Hofe bis in die Gegenwart des Schlosses als Sitz des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern. Mit Einbruch der Dunkelheit wird am Freitag- und Samstagabend die faszinierende Lichtinszenierung „Son et Lumiere“ für Gänsehautmomente sorgen. Mit Musikern aller Genres und aus aller Welt – darunter Matthias Schorn, die New York Gypsy All Stars, das Andromeda Mega Express Orchestra und die Mecklenburgische Staatskapelle – feiern die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin vom 1. bis 3. Juli ein dreitägiges Weltkulturfest. Unter dem Motto „Greetings to the Universe“ rückt ein abwechslungsreiches Programm das Schweriner Residenzensemble – auf seinem Weg zum UNESCO-Welterbe – in den Mittelpunkt. Am 13. Und 14. Oktober schließlich wird sich die 2. Schweriner Welterbetagung wiederum einzelnen wissenschaftlichen Aspekten des Welterbeantrags widmen.

 

Neues aus der Kunsthalle Rostock April 2016

KHR-Newsletter-04.04.2016

Smooth & soft – Traditionsbäckerei will Roggen wieder zum Verkaufsschlager machen – Wirtschaftsministerium unterstützt innovatives Projekt

Handwerk mit Erfahrung setzt auf natürliche Produkte und neue Ideen

Roggensorten, Foto: Holger Gniffke

Roggensorten, Foto: Holger Gniffke

Gegen unsere Urinstinkte können wir uns kaum wehren. Sie bestimmen weitestgehend unsere Essgewohnheiten. Die Menschen lieben es hell, weich und soft sowie schnell, auch wenn das der Gesundheit nicht immer zuträglich ist. Das ist ein wichtiger Grund, warum der Absatz der dunklen und eher festen Roggenprodukte immer weiter zurückgeht, obwohl diese Lebensmittel wesentlich besser zur täglichen Ernährung geeignet sind. Damit wollte sich die Bäckerei & Konditorei Hatscher GmbH & Co. KG in Stavenhagen nicht abfinden und initiierte zusammen mit der Dienstleistungsgesellschaft für Lebensmitteltechnologie und Ernährung Penzlin mbH (DLE GmbH) ein Forschungsprojekt, das durch das Wirtschaftsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern unterstützt wird. „Das Unternehmen wird nach Wegen und Möglichkeiten suchen, eine regionale Spezialität wieder beliebter und bekannter zu machen“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe. „Dabei geht es um die Verarbeitung gesundheitsfördernder natürlicher Produkte aus der Region in der Tradition des Backhandwerks. Authentische Lebensmittel, die ohne Chemiebaukasten auskommen und trotzdem dem heutigen Geschmack entsprechen – das ist ein vielversprechender Ansatz, um den Kunden von hochwertigen Erzeugnissen ‚made in MV‘ zu überzeugen.“

Alte Esskultur, trotzdem cool und gesund

„Ziel unseres Projektes ist es, neue Backwaren aus Roggen zu entwickeln, die den Erwartungen moderner Verbraucher entsprechen“, betonte Bäckermeister Christoph Hatscher. „Durch die Verwendung regional angebauter und besonderer Roggensorten wollen wir Gebäcke entwickeln, deren Eigenschaften denen von Weizenbackwaren nahe kommen. Wegen der gesundheitlichen Vorteile des Roggens in Verbindung mit den hierzulande günstigen Anbaubedingungen wollen wir vergessene Getreidesorten wieder beleben, um daraus mit Hilfe moderner Technologien leckere weiche Brötchen oder helleres Brot herzustellen.“ Das auf zwei Jahre angelegte Projekt „RegioSecale“, wobei Secale als lateinischer Begriff für Roggen steht, ist inzwischen erfolgreich angelaufen. In Kooperation mit der DLE Penzlin GmbH und der Hochschule Neubrandenburg werden aktuell fünf Roggensorten aus regionalem ökologischen Anbau getestet. „Unser Favorit ist der helle Lichtkornroggen“, erläuterte Projektpartner Holger Gniffke von der DLE Penzlin GmbH. Es gibt sehr unterschiedliche Roggensorten, die eigentlich erst durch die weitere Verarbeitung dunkler werden. „Einerseits suchen wir geeignetes Ausgangsmaterial für neue und zeitgemäße regionale Spezialitäten, andererseits wollen wir die Farbgebung auch im Verarbeitungsprozess beeinflussen und das Nachdunkeln verhindern.“ Darüber hinaus ist vorgesehen, durch den Zusatz von ergänzenden pflanzlichen Inhaltsstoffen, beispielsweise aus Blaubeeren aus regionaler Herkunft, weitere positive Effekte zu erzielen. Roggen ist eine Getreideart, die hauptsächlich in Deutschland, im Baltikum, in Finnland und Russland verbreitet ist und in diesem Landstrich seit langem geschätzt wird. Die gesundheitsfördernde Wirkung ist wissenschaftlich nachgewiesen.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort – Tradition trifft auf Innovation

Das Wirtschaftsministerium fördert das Vorhaben aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 92.000 Euro. Insgesamt belaufen sich die Projektausgaben auf rund 263.000 Euro. Für Forschung, Entwicklung und Innovation in Mecklenburg-Vorpommern stellt das Wirtschaftsministerium in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 Mittel in Höhe von insgesamt 168 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. „Wir wollen die Potenziale der Wissenschaft des Landes für die Entwicklung der mittelständischen regionalen Wirtschaft nutzen. Schwerpunkt sind dabei Zukunftsfelder in internationalen Wachstumsmärkten beispielsweise wie Ernährung, Gesundheit und Mobilität“, betonte Glawe.  Die Bäckerei & Konditorei Hatscher GmbH & Co.KG besteht bereits in vierter Generation und seit 75 Jahren. Die Dienstleistungsgesellschaft für Lebensmitteltechnologie und Ernährung Penzlin mbH (DLE GmbH) wurde im vergangenen Jahr gegründet. Die DLE ist auf Dienstleistungen im Bereich der Produkt- und Technologieentwicklung in der Ernährungswirtschaft spezialisiert. „Im kommenden Jahr wollen wir unsere neuen Roggenprodukte präsentieren“, kündigten Hatscher und Gniffke an. Die sollen dann nicht nur lecker schmecken, sondern auch cool, hell und weich und trotzdem gesund sein.