Archiv für April 2016

„Das Pferd von innen heraus verstehen“ – Rossarztmuseum in Redefin eröffnet

29Pferde in Pepelow, Foto Joachim Kloock.4.2016 – Im neuen Rossarztmuseum auf dem Landgestüt Redefin können Besucher künftig konservierte Beine, Füße und Mägen von Pferden genauer begutachten. „Die Präparate sollen dem interessierten Publikum Fehler in der Haltung, Fütterung und im Umgang mit Pferden sichtbar machen“, erklärte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus, der das Museum heute offiziell eröffnete. Die Idee geht auf Helmut Ende, einem Fachtierarzt für Pferde aus Isernhagen/Niedersachsen, zurück. Mit seiner mobilen Ausstellung „Das begehbare Pferd“ ermöglichte er Interessierten bereits 2003 einen Blick in das InnereKutschenmuseum  London, Foto Martina Wichor des Tieres. Vorbei an vielen Präparaten, die einem genau zeigen, wie ein echtes Pferd aufgebaut ist, und wie groß etwa eine echte Pferdelunge ist, gelangt man entlang der Aorta und durch das Zwerchfell in die Bauchhöhle. „Seit über 30 Jahren ist er unermüdlich damit beschäftigt, Pferdekörperteile mit Hilfe der Gefriertrocknung oder Plastination ansehnlich und haltbar zu machen“, erklärte Dr. Backhaus. Ein ähnlich skurriles Erlebnis erwartet die Besucher des Rossarztmuseum in Redefin – „die Exponate wirken anziehend und abschreckend zugleich“, betonte der Minister. Sie wurden dem Gestüt von Tierarzt Ende zur Verfügung gestellt. Über 50 Jahre alte Veterinärinstrumente kamen außerdem von den Tierkliniken in Rostock und Schwerin, sowie vom Förderkreis Redefin. „Die Ausstellung fügt sich hervorragend in die lange Tradition des Landgestüts ein. Ich bin mir sicher, dass Redefin dadurch als historische Anlage und Herz des Reitsports für Gäste noch attraktiver wird“, sagte er weiter. So soll das Museum künftig fester Bestandteil von Führungen über das Gestüt sein. Im Rahmen seines Besuches eröffnete der Minister auch das Kutschenmuseum, das im Stall des ehemaligen Rossarzthauses untergebracht ist. Zu sehen sind dort etwa eine historische Postkutsche, ein Englisches Coupé, ein Tandem-Cart oder die mehr als 100 Jahre alte Victoria Kutsche. Das Ministerium förderte den Stall mit 487.000 €, die Restaurierung des Rossarzthauses mit rund 667.000 €.

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„Hände weg von Wildtieren!“ – Ministerium veröffentlicht Praxistipps

Reh in der Rostocker Heide, Foto: Joachim Kloock

Reh in der Rostocker Heide, Foto: Joachim Kloock

29.4.2016 – Im Frühjahr kommen viele Jungtiere zur Welt. Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz hat dies zum Anlass genommen, um nützliche Hinweise für den Umgang mit scheinbar alleingelassenen, verletzten oder kranken Wildtieren zu veröffentlichen. Das Faltblatt „Hände weg von Wildtieren!“ ist ab sofort verfügbar. „Ob Jungtiere oder erwachsene Tiere – scheinbar hilfebedürftige Lebewesen wecken bei den meisten Menschen schnell einen Reflex zum Helfen, ganz besonders, wenn die Tiere klein und niedlich sind. Doch wie helfe ich richtig, ohne das Tier zu gefährden oder rechtliche Regelungen zu verletzen? Hilfsbereitschaft ist stets gefragt. Doch in erster Linie ist zu entscheiden, ob Hilfe überhaupt erforderlich ist und wenn ja, sicherzustellen, dass sie qualifiziert erfolgt“, betonte Umweltminister Dr. Till Backhaus. Eine Arbeitsgruppe aus Fachverbänden und Institutionen hat deshalb gemeinsam ein Faltblatt erarbeitet, das praktische Ratschläge gibt und über potenzielle Gefahren aufklärt. Auch listet es Anlaufstellen für weiterführende Informationen auf. Das Faltblatt kann online unter www.lu.mv-regierung.de/publikationen kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden.

S-Bahn in Rostock wieder bis Warnemünde

29.4.2016 – In Warnemünde wurde die „Stromgrabenbrücke“ am Bahnhof durch einen Neubau ersetzt. Die Bahnstrecke war deshalb seit dem 1. Oktober 2015 zwischen dem Haltepunkt Warnemünde Werft und dem Bahnhof Warnemünde gesperrt. Das komplexe Bauvorhaben wurde pünktlich fertig gestellt, so dass die S-Bahnen ab 30. April 2016 wieder durchgängig nach Warnemünde fahren. Der Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Christian Pegel, gab am heutigen Tag den symbolischen Abfahrtsbefehl des ersten S-Bahn-Zuges nach Warnemünde – zu sehen auf den Bildern in der Fotogalerie.

Adel Tawil: Lieder Open Air Tour 2016

07.05.16 – 20 Uhr – Freilichtbühne Schwerin

Adel Tawil, Berlin, 26.08.2013__DSC7016final_OlafHeineNach zahlreichen ausverkauften Hallen- und Open Air Konzerten in 2015 gibt ADEL TAWIL ein OPEN AIR Konzert am 7. 5. 2016  auf einer der beliebtesten Freilichtbühnen in Mecklenburg Vorpommern.

Mit seinem  Debütalbum „Lieder“ im Jahr 2015 und der gleichnamigen Tour setzte Adel Tawil seine bisherige erfolgreiche Karriere fort. Mit seinem ersten Solo- Album erreicht  Adel Tawil einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere. In 14 wunderbaren Songs erzählt der Künstler was ihm in den vergangenen Jahren widerfahren ist. Eines wird dabei schnell klar- so wie auf „Lieder“ hat man den charismatischen Singer/ Songwriter noch nie erlebt und diese neue, noch persönlichere Seite steht ihm ausgezeichnet. Was wäre Adel Tawil ohne ICH+ICH ? So fing die Wahnsinns Karriere mit Annette Humpe nach der Boygroup „The Boyz“ an. Natürlich dürfen die Songs aus der Ich+Ich Zeit auf keinem Konzert fehlen und sind auch in Schwerin dabei. Eintrittskarten gibt es unter www.eventim.de sowie telefonisch unter der Tickethotline 01806 – 57 00 70 (0,20 Ct./Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreise max 0,60 Ct./Anruf)

Eröffnung der 14. Kultursaison in StarkowEröffnung der 14. Kultursaison in Starkow

Vielfältiges kulturelles Programm ist attraktiv für Gäste und Einheimische – touristisches Informationszentrum soll in Basilika entstehen

Baumblüte, Foto Martina Wichor

Baumblüte, Foto Martina Wichor

29.4.2016 – Die 14. Kultursaison in Starkow (Gemeinde Velgast, Landkreis Vorpommern-Rügen ist heute eröffnet worden. Die Veranstaltung wird alljährlich vom „Backstein-Geist und Garten e.V.“ organisiert. Der 2002 gegründete Verein hat sich zum Ziel gesetzt, das kulturelle und natürliche Erbe Vorpommerns nachhaltig zu erschließen, zu erhalten und weiter zu entwickeln. „Der Auftakt der Kultursaison wird in Starkow traditionell mit dem Baumblütenfest eingeläutet. Der Verein Backstein-Geist und Garten hat ein vielfältiges kulturelles Programm zusammengestellt, das für Einheimische und Gäste der Region einen bunten Strauß an Aktivitäten bietet“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort.

Touristisches Informationszentrum soll in Basilika entstehen – Wirtschaftsminister überreicht Fördermittelzusicherung

In der Basilika Sankt Jürgen im historischen Dorfensemble in Starkow soll demnächst ein touristisches Informationszentrum mit Aussichtsplattform und Ausstellung entstehen. Der Minister übergab vor Ort eine Fördermittelzusicherung an die Gemeinde Velgast. Die Gesamtinvestition für das Vorhaben beträgt knapp 580.000 Euro. Die Zusicherung des Wirtschaftsministeriums beläuft sich auf rund 522.000 Euro. Die Mittel werden bei Vorlage aller Unterlagen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) ausgezahlt. „Besonders aus kultureller Sicht stellt Starkow ein touristisch attraktives Zentrum in Vorpommern dar. So ist etwa der Pfarrgarten einer der Anlaufpunkte auf der Gartenkulturroute Recknitz-Barthe. Mit der Einrichtung des touristischen Informationszentrums wird ein wichtiger Anlauf- und Informationspunkt für Gäste im ländlichen Raum und Freunde des Gartentourismus geschaffen“, betonte Glawe

Kulturtourismus in Mecklenburg-Vorpommern

„Ich sehe im Kulturtourismus für unser Land noch viel Potential, um im ländlichen Binnenland neue Zielgruppen durch attraktive Angebote für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern zu begeistern“, sagte Glawe. Laut DestinationMonitor Deutschland waren 46 Prozent der Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2013 Reisen mit kulturellen Anlässen beziehungsweise Aktivitäten. Das Wirtschaftsministerium fördert drei Kooperationsnetzwerke, die weitere Perspektiven im Landurlaub aufzeigen wollen: „Erlebnis-Landwirtschaft“ mit den Themen Reiten und Fahren sowie Typisch regional, „Aktivität in der Natur“ mit den Themen Wandern und Angeln sowie die „Förderung des kulturellen Erbes im ländlichen Raum“ mit den Themen Romantik und Brauchtum. Der Ausbau des Angebots der Initiative „Natürlich romantisch“ mit Angeboten zur norddeutschen Romantik und „Ländliche Bräuche und Veranstaltungen“ bilden in Vorpommern einen Schwerpunkt. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Netzwerke in den Jahren 2015 bis 2017 mit rund 1,15 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Insgesamt beläuft sich das Projektvolumen auf ca. 1,8 Millionen Euro.

Tourismusstatistik Landkreis Vorpommern-Rügen

Der Landkreis Vorpommern-Rügen erreichte im Jahr 2015 mit mehr als 2,1 Millionen Ankünften (+4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) fast 30 Prozent aller Ankünfte im Land. Bei den Übernachtungen realisierte der Landkreis mit über 9,8 Millionen (+6,8 Prozent) sogar über 33 Prozent der Landeswerte. Auch die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt mit 4,6 Nächten über dem Landesschnitt von vier Nächten. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2016 konnten im Landkreis Vorpommern-Rügen rund 153.000 Ankünfte (+10,8 Prozent) und rund 625.000 Übernachtungen (+10,5 Prozent) verzeichnet werden.

Veröffentlicht 29. April 2016 von Martina Wichor in Auf dieser Seite

Getaggt mit

Logistik-Dienstleister erweitert Unternehmensstandort in Grimmen

SpeziTrans leistet bedeutenden wirtschaftlichen Beitrag in der Region – mehr als 140 Arbeitsplätze geschaffen

spezitrans.de

Quelle: spezitrans.de

Die SpeziTrans & Service GmbH hat ihren Unternehmensstandort in Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen) erweitert. „SpeziTrans leistet einen bedeutenden Beitrag für die Region und die Menschen, die hier leben. Das Unternehmen hat sich einen guten Ruf als anerkannter Speziallogistiker für alle Transport- und Lagerleistungen erarbeitet. Das spiegelt sich auch in der Entwicklung wider – in den vergangenen Jahren wurde stetig investiert und die Angebotsvielfalt vergrößert. Mehr als 140 Mitarbeiter sind im Unternehmen tätig“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Freitag vor Ort. Transport, Lagerung, Tiefbau und Logistik-Dienstleistungen gehören zum Kerngeschäft des Betriebes. Zukünftig bietet das Unternehmen als Dienstleister die Regeneration von Flüssiggas-Tanks für die oberirdische Lagerung an. Dabei handelt es sich unter anderem um das Aufarbeiten der Behälter, Entfernen der alten Beschichtung, Auftragen der neuen sowie dem Austausch von Dichtungen und Befestigungsmaterial. „Im Verbund mit der Talke-Gruppe werden die Transportaufgaben den Kunden in Europa und sogar weltweit angeboten. Aus Mecklenburg-Vorpommern in die Welt – das liegt auch daran, dass unser Land sich aufgrund unserer Standortvorteile zu einem starken Logistikstandort entwickelt hat“, sagte Glawe. In der Logistikbranche arbeiten in Mecklenburg-Vorpommern rund 31.000 Beschäftigte in über 5.000 Unternehmen. Diese Unternehmen erwirtschaften nach Angaben der Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern e.V. einen Jahresumsatz von etwa zwei Milliarden Euro.

„Mecklenburg-Vorpommern liegt zu Land, über Wasser und in der Luft an wichtigen transeuropäischen Verkehrswegen. So bildet das Land eine Schnittstelle nationaler und internationaler Transportketten zwischen Nord- und Südeuropa, im sogenannten Ostsee-Adria-Korridor. Diese Vorteile können wir nutzen, um uns als bedeutenden Logistikstandort stärker zu vermarkten“, sagte Glawe. Zudem verfügt Mecklenburg-Vorpommern über eine moderne Hafeninfrastruktur mit guter see- und landseitiger Verkehrsanbindung. 13 Hafenstandorte bieten maritim-logistische Dienstleistungen für die See- und Binnenschifffahrt sowie für die See- und Flusskreuzschifffahrt an. Die bedeutendsten Häfen des Landes sind der Seehafen Rostock, der Tiefwasserhafen Sassnitz/Mukran und der Seehafen Wismar. In 2015 wurden in den Häfen des Landes rund 27 Millionen Tonnen an Gütern umgeschlagen. Zudem bietet beispielsweise der Flughafen Rostock-Laage ein effektives Fracht-Management. Über fünf Autobahnen können in kürzester Zeit wirtschaftliche Zentren wie Berlin, Hamburg und Stettin erreicht werden. Auf der Schiene fungiert Mecklenburg-Vorpommern als Personen- und Güter-Verknüpfungspunkt im Norden mit gut 1.700 Kilometer Schienennetz.

Informationen zum Unternehmen

Die Grimmener SpeziTrans und Service GmbH ist 1991 aus dem Vorpommerschen Traditionsunternehmen Erdöl-Erdgas Grimmen hervorgegangen. Seit 1992 gehört das Unternehmen zur Hürther TALKE-Gruppe. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 140 Mitarbeiter sowie zwei Auszubildende. Das Unternehmen bietet im Bereich Logistik ein weitreichendes Produktportfolio an, unter anderem Schwer- oder Schwerstgütertransporte, Gefahrgütertransport und Schiffsbefrachtungen. Weiterhin ist das Unternehmen im Bereich Entsorgung, bei Kranungen, Thermotransporten oder Gas- und Flüssigkeitstransporten tätig.

Erster Mai – Tag der Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern

Schere zwischen Arbeitsangebot und Fachkräftepotential darf nicht auseinandergehen – Perspektiven in der Heimat aufzeigen – individuelle Lösungen am Arbeitsplatz gefragt

Wirtschaftsminister Harry Glawe macht im Vorfeld des Tages der Arbeit (1. Mai) auf die Chancen und Perspektiven für einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz in Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam. „Es ist hervorragend, wenn immer mehr Unternehmen freie Ausbildungs- und Arbeitsplätze anbieten. Allerdings darf die Schere zwischen wachsendem Ausbildungs- und Arbeitsplatzangebot und dem vorhandenen Fachkräftepotential nicht auseinandergehen. Die Absicherung des eigenen Fachkräftenachwuchses ist eine elementare Aufgabe für die heimische Wirtschaft, bei der es vor allem darum geht, Menschen frühzeitig für eine attraktive berufliche Entwicklung bei uns im Land zu halten beziehungsweise zu gewinnen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe im Vorfeld des Tages der Arbeit. Seit Jahresbeginn wurden der Bundesagentur für Arbeit 16.518 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen zur Besetzung gemeldet. Das sind 8,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. „Auf dem Ausbildungsmarkt ist das Angebot wesentlich größer als die Nachfrage. In MV gibt es 5.900 offene Ausbildungsstellen bei rund 4.400 unversorgten Bewerbern“, so Glawe weiter.

Perspektiven in der Heimat aufzeigen – individuelle Lösungen am Arbeitsplatz gefragt – Zeit für Familie und Pflege der Angehörigen

Wirtschaftsminister Glawe warb dafür, die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen im Land weiter zu verbessern. „Fachkräftesicherung fängt auch schon mit einer dualen Ausbildung an. Sie ist ein hohes Gut. Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz, flexible Arbeitszeiten, eine ordentliche Bezahlung von Mitarbeitern zählt ebenso dazu“, forderte Glawe. „Auch Familienfreundlichkeit ist mittlerweile ein entscheidender Faktor im Standortwettbewerb. Dabei geht es einerseits um Zeit für die Betreuung von Kindern, andererseits gewinnt auch die familiäre Pflege von Angehörigen an Bedeutung. Es sind individuelle Arbeitszeitmodelle oder Möglichkeiten, auch von zu Hause aus zu arbeiten, gefragt. Gerade kleine mittelständische Betriebe stellt dies in Zeiten des demografischen Wandels vor Herausforderungen. Hinzu kommt, dass in vielen nach der Wende aufgebauten Unternehmen aktuell ein Generationenwechsel ansteht.“

30.000 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Jobs seit 2011

Auch wirtschaftlich ist das Land weiter vorangekommen. „Neue Unternehmen siedeln sich an, bestehende Unternehmen erweitern. Das schlägt sich insbesondere bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen nieder. „Die Ausrichtung der Wirtschaftspolitik auf den ersten Arbeitsmarkt macht sich bemerkbar. Es sind in den vergangenen fünf Jahren rund 30.000 sozialversicherungspflichtige Jobs hinzugekommen. Wir arbeiten weiter insbesondere an der Verbesserung der Rahmenbedingungen für Neuansiedlungen und Erweiterungen sowie für Forschung und Entwicklung“, erläuterte Glawe. Im Februar 2016 lag die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten bei 540.100.

Dank an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Die Wirtschaftsleistung in Mecklenburg-Vorpommern ist im Jahr 2015 nach Angaben des Statistischen Amtes gegenüber 2014 um 1,9 Prozent gestiegen. Glawe dankte allen Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern in Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie den Unternehmerinnen und Unternehmern für ihr Engagement. „Sie alle tragen aktiv dazu bei, dass Mecklenburg-Vorpommern als Land zum Leben und Arbeiten sich weiter entwickelt“, so Glawe abschließend.

Unternehmensnachfolge ist Option für Arbeitsplätze

Wirtschaftsminister Glawe machte abschließend auch auf die Möglichkeit der Unternehmensnachfolge aufmerksam. „Die Nachfolge bietet Chancen, das über die Jahre gesammelte Know-how der Unternehmen zu bewahren und weiterzuentwickeln. Unser Land braucht mehr marktfähige, innovative Produkte und Geschäftsideen. Unternehmensnachfolgen sichern Fachkräfte im Land und bieten Chancen für neue Jobs“, betonte Glawe. Der Wirtschaftsminister warb dafür, das Projekt des Ministeriums, der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern sowie der Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern zur „Unternehmensnachfolge in MV“ intensiv zu nutzen. Experten begleiten dabei den Nachfolgeprozess. Dazu gehört unter anderem, die Suche nach einem Nachfolger zu intensivieren, die unterschiedlichen Möglichkeiten einer Unternehmensübergabe vorzustellen, Gespräche mit möglichen Übergebern/Nachfolgern zu führen. Das Projekt wird vom Wirtschaftsministerium mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) für die kommenden drei Jahre mit rund 236.000 Euro unterstützt. Nach Schätzungen brauchen etwa 12.000 Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern in den kommenden 10 Jahren einen Nachfolger.