25 Jahre Campingverband in Mecklenburg-Vorpommern

Campingplätze zeigen Natur und moderne Infrastruktur im Einklang – Verband ist Teil des touristischen Erfolgs – Camping ist Wirtschaftsfaktor

Camping-Touristikmesse, Foto Joachim Kloock

Camping, Foto Joachim Kloock

11.3.2016 – Jubiläum auf den Tag genau: Heute vor 25 Jahren ist der Verband der Campingplatzhalter Mecklenburg-Vorpommern e.V. gegründet worden. Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe dankte dem Verband für sein langjähriges Engagement. „Der Verband hat mit seinem Engagement maßgeblich zum Aufbau der Branche im Land beigetragen. Er ist Teil des touristischen Erfolges von Mecklenburg-Vorpommern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Verbandes. Seit 2007 trägt der Verband den Namen „Verband für Camping- und Wohnmobiltourismus in Mecklenburg-Vorpommern e.V.“.

Camping: Natur und moderne Infrastruktur im Einklang

Nach Angaben des Statistischen Amtes gibt es 200 Campingplätze in Mecklenburg-Vorpommern. „Camping ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie der Ausbau einer modernen Infrastruktur mit der Erhaltung der natürlichen Gegebenheiten vor Ort im Einklang steht. An vielen Plätzen im Land sind in den vergangenen Jahren hochmoderne Campingplätze in der Natur entstanden“, betonte Glawe weiter. „Die Branche hat sich wettbewerbsfähig aufgestellt. Die Campingunternehmen haben kräftig investiert und viele Quereinsteiger qualifiziert, um sich den Anforderungen des Marktes erfolgreich zu stellen.“ Seit 1990 wurden 182 Investitionsmaßnahmen mit einer Gesamtinvestition von rund 124 Millionen Euro mit einem Zuschuss vom Wirtschaftsministerium in Höhe von knapp 37 Millionen Euro unterstützt. Dadurch konnten fast 1.100 Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert werden. Unterstützt wurden in den vergangenen Jahren auch Maßnahmen von Qualifizierungs- und Entwicklungsprojekten, z. B. im Qualitäts- und Umweltmanagement, Bildungsmaßnahmen zur Nachhaltigkeit auf Campingplätzen, ECOCAMPING zur Verbesserung der unternehmerischen Leistungsfähigkeit in den Bereichen Umweltschutz, Sicherheit und Qualität, Erarbeitung von Kriterien für klimafreundliche Betriebe sowie Naturerlebnis auf Campingplätzen.

Camping ist ein Wirtschaftsfaktor

Der Brutto-Umsatz im Campingtourismus liegt bei rund 212 Millionen Euro. „Camping ist ein Wirtschaftsfaktor im Land. Campinggäste unterstützen vor allem auch die regionale Wirtschaft. Sie kurbeln beispielsweise die Bereiche Gastgewerbe, Einzelhandel und Dienstleistungsbereiche an“, betonte Glawe. In manchen Regionen sorgt ein Campingplatz maßgeblich für die Gewerbesteuereinnahmen des Ortes. Die Einkommenseffekte betragen 93,5 Millionen Euro und das Steueraufkommen für Mehrwert- und Einkommenssteuer 20,8 Millionen Euro. In der Branche sind ca. 5.500 Personen beschäftigt. Angaben aus der Studie „Entwicklungschancen des Campingtourismus in Mecklenburg-Vorpommern“ stehen als Download unter www.wm.mv-regierung.de in der Rubrik „Service“ – „Publikationen“ – „Tourismus“ zur Verfügung.

Deutlich Zuwächse im Campingsegment

Camping ist ein Wachstumstreiber der gesamten Branche in Mecklenburg-Vorpommern. „Wir können weiterhin deutliche Zuwächse im Campingsegment verzeichnen. Mecklenburg-Vorpommern hat es geschafft, sich eine Spitzenposition im Campingtourismus in Deutschland aufzubauen. Moderne, umweltbewusste Anlagenringen zusätzlich Urlauber ins Land“, betonte Glawe. Animationsangebote, Indoor-Spielbereiche, Einkaufsmöglichkeiten sind häufig bei größeren Anlagen Standard-Ausstattung. Nach Angaben des Statistischen Amtes gab es im vergangenen Jahr im Campingbereich rund 995.000 Ankünfte (+8,0%) und über 4,6 Millionen Übernachtungen (+10,4%). Die Aufenthaltsdauer liegt bei 4,6 Tagen.

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