Errichtung eines Tourismus-Info-Points Recknitz-Trebeltal und Erneuerung des Schwimmbades in Kirch-Baggendorf

Informationsangebot für Urlaub im ländlichen Raum ausbauen

Pferde in Pepelow, Foto Joachim Kloock

Pferde in Pepelow, Foto Joachim Kloock

29.2.2016 – Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe hat am Montag eine Zusicherung an die Gemeinde Gransebieth (Landkreis Vorpommern-Rügen) für die Einrichtung eines Tourismus-Info-Points Recknitz-Trebeltal sowie für die Erneuerung des Schwimmbades in Kirch-Baggendorf (Landkreis Vorpommern-Rügen) übergeben. „Ziel ist es, die Urlauber über bestehende touristische und kulturelle Angebote sowie über Beherbergungsmöglichkeiten zu informieren. Wir wollen den ländlichen Raum weiter stärken und den Bekanntheitsgrad der Region Recknitz-Trebeltal weiter ausbauen. Das Schwimmbad ist ein gefragtes Freibad in der Region, welches einer dringenden Erneuerung bedarf“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort. Der Tourismus-Info-Point Recknitz-Trebeltal soll an der Stelle einer abzubrechenden Sporthalle errichtet werden. Es dient zukünftig auch als Eingang für das Schwimmbad. Sanitäre Einrichtungen sind ebenso geplant. Wirtschafts- und Tourismusminister Glawe warb vor Ort darüber hinaus für Urlaub im ländlichen Raum. „Hier haben wir noch Potential. Im ländlichen Raum stehen vor allem die Stärkung der Region und die Identifikation mit ihr im Vordergrund. Als Schwerpunkte passen die Themen Wandern, Angeln, Reiten, kulturelle Angebote, Radtouren und Landerlebnisse hervorragend in die Strategien zur weiteren Entwicklung des ländlichen Raumes und des touristischen Angebots in unserem Urlaubsland“, so Glawe weiter. Direkt an Kirch-Baggendorf vorbei führen die Radrundwege Östlicher Backstein und Trebeltal sowie der baltische Jacobsweg. Dieser läuft im weiteren Verlauf über Tribsees und Lübeck bis zum spanischen Santiago de Compostela. „Die Regionen im Landesinneren Mecklenburg-Vorpommerns tragen mit jährlich mehr als sieben Millionen Übernachtungen etwa ein Viertel zum gesamten touristischen Aufkommen des Landes bei. Beim ländlichen Tourismus innerhalb Ostdeutschlands erreicht Mecklenburg-Vorpommern einen Anteil von mehr als 40 Prozent“, so Glawe. (Statistisches Amt MV/OSV-Tourismusbarometer).

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort – mehr Saisonunabhängigkeit

Die Gesamtinvestition für das Vorhaben beträgt rund 1,01 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium wird das Vorhaben aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) voraussichtlich mit rund 911.360 Euro unterstützen. Die Entwicklung von noch mehr Saisonunabhängigkeit hin zur Ganzjährigkeit für Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern hat eine hohe Priorität. „Sie ist möglich, wenn touristische Infrastruktur durch attraktive und innovative Angebote weiter kontinuierlich verbessert wird. Das werden wir auch künftig weiter unterstützten“, betonte Glawe abschließend.

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