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Schwerin nimmt an Tourismus-Projekt der Metropolregion Hamburg teil

Schweriner Schloss, Foto: Joachim Kloock

Schweriner Schloss, Foto: Joachim Kloock

25.2.2016 – Ausländische Gäste sorgen für kräftiges Wachstum im norddeutschen Tourismus. Ein großes Leitprojekt macht nun die Branche mit rund 850.000 Euro fit für die vielfältigen Wünsche ausländischer Gäste. Die Metropolregion Hamburg und 27 Partner wollen die Angebotsqualität und -vielfalt in der Region weiter entwickeln. Auch die Landeshauptstadt Schwerin nimmt an dem neuen Tourismus-Projekt der Metropolregion teil. Ein wichtiger Baustein des Projektes ist die Erstellung eines Online- und Printtools „LOGBUCH.International“ als Handreichung. Praxisnahe und anschauliche Länder- und Gästeprofile verdeutlichen dort die individuellen Wünsche verschiedener Nationalitäten, bedarfsgerechte Qualifizierungsangebote werden entwickelt und zusammengetragen sowie Checklisten bereitgestellt, die helfen, das eigene Angebot aus Gästesicht zu beurteilen. Weitere Bausteine sind die Übersetzung relevanter touristischer Webinhalte der Kooperationspartner ins Englische und die bessere überregionale Vernetzung zielgruppenspezifischer Angebote. Das Projekt läuft über drei Jahre und hat ein Finanzvolumen von rund 850.000 Euro. Davon werden 78 Prozent durch die Förderfonds der Metropolregion Hamburg getragen. Das große Interesse der Tourismuswirtschaft an dem Projekt zeigt sich auch durch ihr finanzielles Engagement. Weitere 27 Partner bringen einen Eigenanteil von fast 200.000 Euro ein.

Hintergrund zur Förderung: Die Metropolregion Hamburg fördert seit über 50 Jahren Maßnahmen, die einen Beitrag zur Entwicklung der Region leisten. Das geht von Projekten im Bereich Tourismus und Naherholung über P+R-Anlagen an Pendlerbahnhöfen bis hin zu länderübergreifenden Leitprojekten, Studien und Konzepten für neue Besucherattraktionen oder Wirtschafts- und Infrastrukturprojekten. Die Länder Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben für die Metropolregion Hamburg drei Förderfonds eingerichtet. Sie sind das wichtigste Finanzierungsinstrument der regionalen Zusammenarbeit. Gefördert werden Kooperationsprojekte zwischen Städten, Gemeinden und Landkreisen, aber auch mit privaten Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft. Dafür stehen jährlich insgesamt 2,7 Millionen Euro zur Verfügung.

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