Spatenstich für Wasserwanderrastplatz und Anleger in Sellin

80 neue Gastliegeplätze entstehen – touristisches Angebot wird nachhaltig ergänzt

Yachthafen, Foto: Martina Wichor

Yachthafen, Foto: Martina Wichor

23.2.2016 – Im Ostseebad Sellin auf Rügen ist am Montag feierlich der Spatenstich für die Errichtung eines Wasserwanderrastplatzes gesetzt worden. „Mit dem Vorhaben werden 80 neue Gastliegeplätze sowie ein Anleger für die Fahrgastschifffahrt errichtet. Für das Ostseebad Sellin bedeutet die städtebauliche Entwicklung zum Selliner See und damit über die Having zum Greifswalder Bodden eine nachhaltige Ergänzung des touristischen Angebotes“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort.

Touristisches Angebot wird weiter verbessert

Um eine Zufahrt für die Sport- und Fahrgastschifffahrt zum Wasserwanderrastplatz Sellin durch den Selliner See zu ermöglichen, ist die Fahrrinne innerhalb des Selliner Sees auf einer Länge von 3,5 Kilometern zu ertüchtigen. Die Fahrrinne ist auf einer Breite von 20 Metern bis auf eine Wassertiefe von 2,50 Metern auszubaggern. Zur Gewährleistung der Zuwegung von der Bundesstraße B196 zum Wasserwanderrastplatz wird eine Zufahrt über die Straße „Am Bollwerk“ gebaut. „Die seeseitige Vernetzung von Süd-Ost-Rügen bis hin zur Hansestadt Greifswald über den Greifswalder Bodden ermöglicht den Ausbau weiterer maritimer und saisonverlängernder Angebote für den Tourismus. Das Vorhaben trägt zur Steigerung der Leistungsfähigkeit im Tourismus und zur wirtschaftlichen Entwicklung von Tourismusbetrieben entscheidend bei“, betonte Glawe weiter.

Hafeninformation entsteht – Investition in Sanitäranlagen

Darüber hinaus ist die Errichtung eines Sanitärgebäudes einschließlich Hafeninformation geplant. Der Neubau besteht aus einem Erdgeschoss und einem Dachgeschoss. Im Erdgeschoss werden öffentliche Sanitäreinrichtungen inklusive eines behindertengerechten WC‘s, öffentliche Dusch- und Waschräume sowie ein Wickel- und Putzmittelraum installiert. Außerdem wird im Erdgeschoss eine Hafeninformation mit Hafenmeisterbüro eingerichtet.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestition für das Vorhaben beträgt rund 5,1 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit rund 4,6 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

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