Archiv für 17. Februar 2016

Wölfen auf der Spur – Telemetrieprojekt der Jäger und Förster liefert erste Daten

Wölfe, Foto: Joachim Kloock

Wölfe, Foto: Joachim Kloock

16.2.2016 – In MV wird seit 2011 eine aus Mitteln der obersten Jagdbehörde des Landes finanzierte Pilotstudie zur Telemetrie von Wölfen mittels GPS-GSM-Halsbandsendern durchgeführt. Im Oktober 2015 konnte erstmals ein männlicher Wolfswelpe (34kg) aus dem Rudel in der Lübtheener Heide erfolgreich besendert werden. Nun liegen erste Daten vor. „Das Forschungsprojekt, in das sich vor allem die Jäger des Landes MV intensiv einbringen, ist landesweit bislang einmalig. Ich freue mich sehr, dass Jäger, Forstleute und Naturschützer in MV zur weiteren Erforschung des Wolfes Hand in Hand gehen und so wichtige Daten zu Aktionsraumgrößen, Habitatnutzung, Schlafplätzen und Nahrungsspektrum von freilebenden Wölfenermittelt werden können. Mit den Erkenntnissen kann das Wolfsmanagement im Land unterstützt und die Diskussion rund um den Wolf weiter versachlicht werden“, erklärte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz.´Der GPS-Sender des 2015 besenderten Wolfswelpen „Arno“ hat in den letzten Monaten planmäßig Daten geliefert. Sie belegen, dass sich der Kernlebensraum wie vermutet in der Lübtheener Heide (Landkreis Ludwigslust-Parchim) befindet. Die bis Ende Januar 2016 ausgewerteten Peildaten ergaben einen Aktionsraum von 350 km2. Seit dem Januar scheint das Rudel regelmäßig Jagdausflüge in nordöstliche Richtung bis ins Forstamt Jasnitz (20 km entfernt vom Revierzentrum) zu unternehmen. So lagen die Peildaten teilweise am Abend noch in der Lübtheener Heide, nachts bereits bei Jasnitz, und am darauffolgenden Morgen wieder in der Lübtheener Heide. Bei solchen Ausflügen wurden ein oder mehrere Wölfe auch im Großraum Picher beobachtet. Bisher gelangen keine Ortungen im benachbarten Amt Neuhaus (Niedersachsen). Weiterhin konnte über die Telemetriedaten der Zusammenhang zu drei Übergriffen auf Schafe hergestellt werden. Mit den erhobenen Daten kann demnach auch die Arbeit der Riss-Gutachter im Land unterstützt werden. Noch in diesem Jahr sollen zwei weitere Sender aus Mitteln der obersten Jagdbehörde zum Einsatz kommen. Durchgeführt wird die Pilotstudie in enger Abstimmung zwischen dem Landesjagdverband MV, dem Bundesforstbetrieb Trave der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und dem Land Mecklenburg-Vorpommern durch die Professur für Forstzoologie der TU Dresden.

Hintergrund: Die ersten Fangversuche von Wölfen zwischen 2011 und 2013 in der Lübtheener Heide blieben erfolglos. Zu jener Zeit lebte dort nur ein einzelner Rüde. Nachdem sich im Jahr 2014 ein Wolfspaar erfolgreich reproduziert hat, wurden 2015 die Fangbemühungen wieder aufgenommen und waren erfolgreich. Am 20.10.2015 konnte ein männlicher Welpe (34 kg) aus dem Lübtheener Rudel erfolgreich besendert werden. Der Sender liefert wichtige Daten zur Raumnutzung des Rudels und unterstützt damit das Wolfsmonitoring des Landes. Über die Ergebnisse wird in regelmäßigen Abständen informiert.

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Geplante Änderung des Sexualstrafrechts auf halbem Weg steckengeblieben

Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) fordert vom Bundesjustizminister die geplante Reform der §§ 177 und 179 StGB an Istanbul-Konvention auszurichten

Grafik - Paragraph16.2.2016 – „Es ist unverständlich, warum der Entwurf des Bundesjustizministers zur Reform der §§ 177 und 179 StGB auf halbem Wege stecken bleibt. Die Istanbul-Konvention besagt eindeutig, dass ein einfaches Nein reichen muss. Seit 2014 fordere ich den Bundesminister auf, entsprechend der Konvention eine Regelung zu finden, die sämtliche sexuelle Handlungen unter Strafe stellt, die ohne Einverständnis des anderen vorgenommen werden. So lange diese ausnahmslose Regelung nicht gesetzlich verankert ist, wäre eine Änderung des Sexualstrafrechts eher hinderlich als hilfreich auf dem Weg zu einem Schutz des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung. Denn es würden erneut wertvolle Jahre vergehen, bevor zur Einhaltung der Istanbul-Konvention ein neuer Anlauf genommen werden könnte“, so Ministerin Kuder in einer Stellungnahme an den Bundesjustizminister. Justizministerin Kuder unterbreitet darin einen Vorschlag für eine umfassende Reform. „In § 177 StGB muss ein neuer Grundtatbestand geschaffen werden: Wer ohne den Willen einer anderen Person sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder von einem Dritten an ihr vornehmen lässt oder von ihr an sich, einem Dritten oder ihr selbst vornehmen lässt, muss bestraft werden. Bisher ist für die Strafbarkeit nach §§ 177 und 179 StGB eine Nötigung oder die Ausnutzung einer besonderen Lage vorausgesetzt. Auch der Entwurf des Bundesministers kommt nicht ohne diese Voraussetzungen aus. Er gibt unzureichend Schutz für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, denn er reißt neue Schutzlücken auf, verkürzt Verjährungsfristen und verringert Strafmaße. Ich fordere den Bundesminister darum mit Nachdruck auf, bestehende Strafbarkeitslücken zu schließen und endlich das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung ernst zu nehmen“, so Ministerin Kuder.

Vorschlag zur Reform der §§ 177 und 179 StGB

§ 177 sexueller Übergriff, sexuelle Nötigung; Vergewaltigung

(1)       Wer ohne den Willen einer anderen Person sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder von einem Dritten an ihr vornehmen lässt oder von ihr an sich, einem Dritten oder ihr selbst vornehmen lässt wird mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren bestraft.

(2)       Der Versuch ist strafbar.

(3)       Auf Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr ist zu erkennen, wenn der Täter

  1. gegenüber dem Opfer Gewalt anwendet,
  2. dem Opfer mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben droht,
  3. eine Lage ausnutzt, in der das Opfer der Einwirkung des Täters schutzlos ausgeliefert ist,
  4. die Widerstandsunfähigkeit des Opfers ausnutzt, das wegen seines körperlichen oder psychischen Zustands oder der überraschenden Begehung der Tat zum Widerstand unfähig ist oder
  5. die Befürchtung des Opfers ausnutzt, im Fall seines Widerstands ein empfindliches Übel zu erleiden

(4)       In besonders schweren Fällen ist auf Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren zu erkennen. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn

  1. der Täter mit dem Opfer den Beischlaf vollzieht oder vollziehen lässt oder ähnliche sexuelle Handlungen an dem Opfer vornimmt oder vornehmen lässt oder von ihm an sich, einem Dritten oder ihm selbst vornehmen lässt, die dieses besonders erniedrigen, insbesondere, wenn sie mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind (Vergewaltigung), oder
  2. die Tat von mehreren gemeinschaftlich begangen wird.

(5)       Auf Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren ist zu erkennen, wenn der Täter

  1. eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug bei sich führt,
  2. sonst ein Werkzeug oder Mittel bei sich führt, um den Widerstand einer anderen Person durch Gewalt oder Drohung mit Gewalt zu verhindern oder zu überwinden, oder
  3. das Opfer in die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung oder einer erheblichen Schädigung der körperlichen oder seelischen Entwicklung bringt.

(6)       Auf Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren ist zu erkennen, wenn der Täter

  1. eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug verwendet oder
  2. das Opfer körperlich schwer misshandelt oder in die Gefahr des Todes bringt.

(7)       In minder schweren Fällen

des Absatzes 1 ist auf Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren

des Absatzes 3 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren der Absätze 5 und 6 ist auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu 10 Jahren zu erkennen

§ 178 sexueller Übergriff, sexuelle Nötigung und Vergewaltigung mit Todesfolge

Verursacht der Täter durch den sexuellen Übergriff, die sexuelle Nötigung oder die Vergewaltigung (§ 177) wenigstens leichtfertig den Tod des Opfers, so ist die Strafe lebenslange Freiheitsstrafe oder Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren.

§ 179 (wird aufgehoben)

Rostock kreativ 2016

Newsletter-Kunsthalle-15.02.2016

Veröffentlicht 17. Februar 2016 von Martina Wichor in Auf dieser Seite

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Schuljahr 2014/2015: Mehr Abiturienten & Quote der Schüler ohne Berufsreife stabil

 „Akademisierungswahn“ kann wirtschaftlichen Erfolg gefährden

Schule, Foto/Quelle: Pressestelle BM M-V

Schule, Foto: BM M-V

In Mecklenburg-Vorpommern war im Schuljahr 2014/2015 die Quote der Abiturientinnen und Abiturienten so hoch wie nie zuvor in der Geschichte des Landes Die Quote der Schülerinnen und Schüler, die das Abitur erreicht haben, konnte von 35,3 Prozent im Schuljahr 2013/2014 auf 37,1 Prozent im Schuljahr 2014/2015 gesteigert werden. Damit setzte sich der Trend der vergangenen Jahre fort. Die Quote der Schülerinnen und Schüler, die nicht mindestens den Abschluss der Berufsreife erworben haben, konnte auf dem Niveau von 8,4 Prozent stabilisiert werden. Bereits im Schuljahr 2013/2014 hatte Mecklenburg-Vorpommern mit einem ähnlichen Wert durch die Ausweitung des freiwilligen 10. Schuljahres an Förderschulen deutschlandweit die rote Laterne abgegeben. Im Jahr 2008 hatte der Anteil dieser Schülerinnen und Schüler mit 15,8 Prozent noch nahezu doppelt so hoch gelegen. Im Schuljahr 2014/2015 haben insgesamt 12.826 Schülerinnen und Schüler das allgemein bildende Schulsystem verlassen. „Das Schuljahr 2014/2015 war erneut ein erfolgreiches Jahr. Besonders freut es mich, dass wir die Quote der Schülerinnen und Schüler ohne Berufsreife mit rund 8,4 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres halten konnten“, sagte Bildungsminister Mathias Brodkorb. „Wir bewegen uns damit inzwischen im Durchschnitt der ostdeutschen Länder. Ohne Niveauabsenkung wird dieser Wert kaum noch zu unterbieten sein. Eine Reduzierung des Niveaus kommt für mich aber nicht in Frage. Ungefähr fünf bis sechs Prozent der Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Berufsreife holen sie an der beruflichen Schule oder an den Volkshochschulen nach. Deswegen haben wir gebührenfreie VHS-Abschlüsse möglich gemacht“, so der Minister.

Brodkorb verwies auf den bemerkenswerten Befund, dass die Schülerinnen und Schüler Ostdeutschlands in einschlägigen Leistungstests zwar besser abschnitten als die Westdeutschlands, bei den Absolventenquoten aber hinter ihnen zurückblieben. „Das legt die Vermutung nahe, dass die ostdeutschen Schulen den Schülerinnen und Schülern deutlich mehr abverlangen als die westdeutschen“, schlussfolgerte Brodkorb. „Die immer weiter steigende Abiturquote hat aber nicht nur Vorteile“, betonte Bildungsminister Mathias Brodkorb. „Seit mehreren Jahren warnen Wissenschaftler in Deutschland vor einem ,Akademisierungswahn‘. Immer mehr junge Menschen erwerben ihr Abitur und wollen anschließend studieren. In der Folge stehen immer weniger junge Menschen für eine Berufsausbildung zur Verfügung. Außerdem liegt die Abbrecherquote an den Hochschulen auf hohem Niveau“, so Bildungsminister Brodkorb. „Deutschland muss aufpassen, es mit der Akademisierung nicht zu übertreiben. Wir brauchen nicht nur gut qualifizierte Akademiker, sondern auch hervorragende Handwerker und Facharbeiter. Deutschlands Erfolg in der Wirtschaft hängt entscheidend von diesem Gleichklang ab. Gerät das System der dualen Ausbildung ins Straucheln, so hat dies für alle gravierende Auswirkungen. Das gilt für ein Land wie Mecklenburg-Vorpommern mit weniger Jugendlichen umso mehr“, sagte Brodkorb.

Jetzt für den Unternehmer des Jahres 2016 bewerben

Erste Nominierungen sind eingetroffen – Unternehmerpreis ist beste Werbung für Firmen

Stadtwerke Rostock AG, Foto: Joachim Kloock

Stadtwerke, Foto: Joachim Kloock

Bis zum 30. März läuft die Bewerbungsphase für den Preis „Unternehmer des Jahres“. „Ich ermuntere die Belegschaften in den Betrieben sowie Kommunen und Institutionen beim Wettbewerb mitzumachen. Die ersten Nominierungen sind bereits eingetroffen. Wir wollen weiter die Bewerbertrommel für den Unternehmer des Jahres rühren“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 94 Nominierungen eingereicht. Als „Unternehmer des Jahres in MV“ sollen sich Persönlichkeiten, Frauen wie Männer und Unternehmen in den Kategorien Unternehmerpersönlichkeit, Unternehmensentwicklung sowie Fachkräftesicherung und Familienfreundlichkeit bewerben.

Preis ist beste Werbung für Unternehmen

Die Auszeichnung der Preisträger umfasst in jeder der drei Kategorien die Stele „Unternehmer des Jahres in MV“, eine Urkunde sowie Preisgelder von insgesamt 15.000 Euro. Mit dem Preis werden jährlich herausragende Beispiele unternehmerischen Wirkens gewürdigt. Dabei ist die Größe, Branche und das Alter des Unternehmens nicht entscheidend. Ausschlaggebend sind beispielsweise das unternehmerische Handeln, besondere Initiativen in Geschäftsfeldern oder am Firmenstandort und das gesellschaftliche Engagement. „Wir wollen die Leistungen der Unternehmen in unserem Land noch stärker hervorheben. Der Wettbewerb ist darüber hinaus beste Werbung für die Firmen selbst“, so Glawe weiter.

Online informieren und Bewerbung abschicken

Nominierungen und Bewerbungen können über die Internetseite, auf dem Postweg, persönlich oder über die Träger des Wettbewerbs erfolgen. Träger des landesweiten und branchenübergreifenden Wettbewerbs sind neben dem Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus der Ostdeutsche Sparkassenverband mit den Sparkassen in Mecklenburg-Vorpommern, die IHK’s in MV, die beiden Handwerkskammern sowie die Vereinigung der Unternehmensverbände Mecklenburg-Vorpommern (VUMV). Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen sind auch auf der Internetseite des Wettbewerbs unterwww.unternehmerpreis-mv.de sowie auf der Seite des Wirtschaftsministeriums (www.wm.mv-regierung.de unter Wirtschaft—> Wettbewerbe) zu finden.

Land MV schafft weitere Ganztagsschulen im Schuljahr 2016/2017

Mit zusätzlich einer Million Euro mehr werden bis zu 2.350 Ganztagsplätze finanziert

Schule, Foto: Shutterstock

Schule, Foto: Shutterstock

Bildungsminister Mathias Brodkorb treibt den Ausbau von Ganztagsschulen und vollen Halbtagsgrundschulen in Mecklenburg-Vorpommern weiter voran. Zum Schuljahr 2016/2017 hat das Bildungsministerium acht neue Halbtagsgrundschulen genehmigt. Zugleich wandeln sich 22 offene Ganztagsschulen in teilweise gebundene oder gebundene Ganztagsschulen um. Durch die Veränderungen schafft das Land bis zu 2.350 weitere Ganztagsplätze für Schülerinnen und Schüler. „Ganztagsschulen und volle Halbtagsgrundschulen sind wichtig, weil sie neue Lernformen möglich machen“, sagte Bildungsminister Mathias Brodkorb. „Die Schülerinnen und Schüler verbringen mehr Zeit in der Schule, so dass der Unterricht mit Bildungs- und Freizeitangeboten besser verbunden werden kann. Außerdem sorgen Ganztagsschulen und volle Halbtagsgrundschulen dafür, dass Eltern Familie und Beruf besser vereinbaren können, da ihre Kinder am Nachmittag gut betreut werden“, so Brodkorb.  Im Schuljahr 2016/2017 stellt das Land rund 1 Mio. Euro für den weiteren Ausbau von Ganztagsschulen und vollen Halbtagsgrundschulen zusätzlich bereit. Damit erhöhen sich die Ausgaben für Ganztagsschulen und vollen Halbtagsgrundschulen auf insgesamt 26 Mio. Euro pro Jahr. „Wir finanzieren in dieser Legislaturperiode nicht nur rund 15.000 zusätzliche Ganztagsplätze, sondern investieren auch in die Qualität der Angebote. Das ist zwar teuer, aber unsere Kinder müssen uns dies wert sein“, betonte Bildungsminister Mathias Brodkorb. Seit dem Schuljahr 2014/2015 können Vereine, Verbände und Einrichtungen aus den Bereichen Jugendarbeit, Sport, Kultur, Bildung und Umwelt verstärkt Angebote in den Schulen gestalten und bereichern damit den Schulalltag. Im Schuljahr 2015/2016 nehmen 68.759 Schülerinnen und Schüler an den Ganztagsangeboten teil. Das sind 12.673 Mädchen und Jungen mehr als zu Beginn des Schuljahres 2010/2011. In den kommenden Schuljahren soll die Zahl der Ganztagsschulen und vollen Halbtagsgrundschulen weiter steigen. Schulen, die sich im Schuljahr 2017/2018 zu Ganztagsschulen oder vollen Halbtagsgrundschulen entwickeln wollen, können einen Antrag bis zum 30. September 2016 stellen. Weitere Informationen & Antragsformulare unter: http://www.bildung-mv.de