Archiv für 1. Februar 2016

Mit Fiete und Zola bequem zum Zoo fahren – Nach der DARWINEUM-Bahn geht nun der Zoo-Bus auf Tour

 

1.2.2016 – Rostocks Straßen werden noch wilder! Die vor vier Jahren eingeweihte DARWINEUM-Bahn der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) ist bislang unzählige Male durch die Rostocker Stadt gefahren und immer wieder ein Hingucker. Nun bekommt die Dschungel-Straßenbahn Zuwachs. Heute zum Ferienbeginn wurde der neue „wilde Bus“ von den beiden RSAG-Vorständen Jan Bleis und Michael Schroeder sowie Zoodirektor Udo Nagel auf seine erste Reise geschickt. Als tierische Taufpaten fungierten Zoo-Maskottchen Otto Eisbär und die Zwergesel Rosa und Paolo. „Wir freuen uns sehr über unseren neuen schicken mobilen Botschafter, das ist ein perfekter Start in die Winterferien“, sagte Zoodirektor Udo Nagel. „Gleichzeitig haben wir bei diesem Anlass die seit 2008 bestehende langjährige Bronzepartnerschaft mit der RSAG verlängert.“ Schon seit 1996 ist die RSAG Pate für die Geparden im Zoo Rostock, so auch für die im vergangenen Jahr geborenen Fünflinge Makeda, Mali, Mayla, Thabo und Akin. Die RSAG unterstützt den Zoo darüber hinaus im Rahmen der Bronzepartnerschaft mit Gemeinschaftsprojekten im Öffentlichen Personennahverkehr, aber auch beim großen Zoofest und weiteren Veranstaltungen. „Als Rostocker Verkehrsunternehmen sind wir in der Lage, die Verbundenheit von uns und unseren Fahrgästen mit dem Zoo auf sehr lebendige Art und Weise zeigen zu können“, betonte der Kaufmännische RSAG-Vorstand Jan Bleis. „Jede Fahrt ist die beste Werbung für die größte und beliebteste Freizeiteinrichtung des Landes. Wir empfehlen natürlich eine komfortable und umweltfreundliche Anreise zum Zoo mit den Straßenbahnlinien 3 und 6 oder der Buslinie 28.“ Auf dem modernen Niederflur-Gelenk-Omnibus der Marke Mercedes-Benz „Citaro“ fahren künftig zahlreiche bekannte Tiere des Zoos mit, so unter anderem Eisbärenjunge Fiete und Gorillamädchen Zola, ein Löwenpärchen, ein Zwergflusspferd, Geparden, Pinguine, Erdmännchen, Flamingos, Brazzameerkatzen, Galagos und Rote Varis sowie ein paar Unterwasserbewohner aus dem Korallenriff und den Zooaquarien. „Der Bus ist künftig auf verschiedenen Buslinien und in allen Stadtteilen der Hansestadt im Einsatz“, so Bleis.

Zoo-Anreisetipp: Der Zoo kann mit den Straßenbahnlinien 3, 6 oder der Buslinie 28 direkt erreicht werden; sonnabends und sonntags jeweils alle 30 Minuten. Montag bis Freitag verkehren die Straßenbahnlinien 3 und 6 und die Buslinie 28 im Tagesverkehr alle 20 Minuten zum und vom Zoo. Weitere Infos unter<http://www.rsag-online.de>  www.rsag-online.de

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Veröffentlicht 1. Februar 2016 von Martina Wichor in Auf dieser Seite

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Klares Signal für das Rostocker Volkstheater und den Theaterneubau – Gesellschafterbeschluss sichert finanzielle Basis

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Volkstheater Rostock, Foto: Joachim Kloock

1.2.2016 -„Rostock braucht schnell eine neues, finanzierbares Volkstheater mit Zukunft und dafür setzt die Hansestadt jetzt ein klares Signal auf der Basis der Zielvereinbarung“, unterstreicht Oberbürgermeister Roland Methling. Die Gesellschafterversammlung hat auf Empfehlung des Aufsichtsrates die Geschäftsführung des Volkstheaters beauftragt, die Modellvariante „Opernhaus“ mit einem eigenen Ensemble bei Musiktheater und Orchester in Übereinstimmung mit der mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern geschlossenen Zielvereinbarung weiter zu entwickeln. Schauspiel und Tanztheater sollen auch künftig dem Publikum angeboten werden.  Als Basis dient eine bereits gemeinsam mit dem Beteiligungsmanagement der Hansestadt Rostock und der Geschäftsführung der Volkstheater Rostock konzipierte Opernhaus-Variante. Neben den in der Zielvereinbarung festgelegten Zuschüssen des Landes stellt die Hansestadt Rostock für 2016 und 2017 jeweils 8,8 Mio. Euro für den Spielbetrieb bereit. Ab 2018 bis zur Fertigstellung des neuen Hauses wird der Zuschuss 8,4 Mio. Euro und damit 500.000 Euro mehr als ursprünglich geplant betragen. Mit der Auflegung eines jährlichen Sonderfonds in Höhe von  0,7 Mio. Euro sollen ab 2018 bis zur Eröffnung des neuen Hauses sowohl die in diesem Zeitraum anfallenden Finanzierungskosten für den Neubau als auch die laufenden Instandhaltungsaufwendungen  der vorhandenen Theaterimmobilien abgedeckt werden. „Das Volkstheater muss nun auf der Basis der Zielvereinbarung das Konzept für ein erfolgreiches Opernhaus weiter detailliert ausarbeiten“, so der OB. Mit dieser Entscheidung geht die Hansestadt Rostock gleichzeitig davon aus, dass die zurückbehaltenen Zuschüsse des Landes aus dem Jahr 2015 nun vollständig zur Auszahlung kommen und die durch das Land eingeführte Projektförderung für das Volkstheater Rostock im Jahr 2016 gleichfalls eine Vertragsbasis gefunden hat. Der mit dem jetzigen Gesellschafterbeschluss festgeschriebene Kompromiss zur Investitionsplanung  sichert aber vor allem für den Theaterneubau den nahtlosen Übergang in die Bauumsetzungsphase mit der Grundsteinlegung 2018 und der Fertigstellung spätestens 2023.

Minister Dr. Till Backhaus: Umstellung der Kastenhaltung geht nicht von heute auf morgen

Schwein mit Winterspeck, Foto: Joachim Kloock

Schwein mit Winterspeck, Foto: Joachim Kloock

29.1.2016 – Heute wurde im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern über die Notwendigkeit klarer Vorgaben für die tierschutzkonforme Sauenhaltung diskutiert. „In MV hat die Schweinehaltung eine lange Tradition, doch die Betriebe durchlaufen momentan harte Zeiten. Die Preise, die sie derzeit für ihr Fleisch erzielen sind ruinös, die aktuellen Zahlen dementsprechend alarmierend: Zwischen 2014 und 2015 hat sich der Schweinebestand von rund 854.000 auf knapp 749.000 Tiere reduziert – 1989 hatten wir noch 2,75 Millionen Schweine hier! Und trotzdem sind die Betriebe bemüht, sich den stetigen gesetzlichen Neuerungen hin zu besseren Haltungsbedingungen anzupassen. Das sollten wir auch einmal anerkennen. Natürlich gibt es immer noch viel zu tun. In enger Abstimmung mit Tierhaltern und zuständigen Behörden arbeiten wir intensiv daran, die Situation der Tiere weiter zu verbessern. Die Umstellung von Kastenhaltung auf alternative Haltungsformen geht aber nicht von heute auf morgen. Sie hängt nicht allein von unserem guten Willen ab, sondern muss auch in einem Tempo erfolgen, das von den Tierhaltern mitgegangen werden kann – operativ und finanziell. Andernfalls werden es sich nur die großen Betriebe leisten können und die kleinen werden schließen müssen“, betonte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus.

Die Forderung der Grünen nach einer Bundesratsinitiative zur Ergänzung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierschNutztV) wies der Minister als verfrüht und fachlich nicht haltbar ab: „Die Tiere sollten nur so kurz wie möglich oder wenn möglich gar nicht in Kastenständen gehalten werden. Dies empfehlen wir auch so. Doch eine Bundesratsinitiative macht erst dann Sinn, wenn wir mit weiteren konkreten Verbesserungsmaßnahmen aufwarten können. Daran arbeiten wir mit Hochdruck gemeinsam mit Beratern und der Wissenschaft.“ Mecklenburg-Vorpommern setzt die in der TierschNutztV formulierten tierschutzrechtlichen Anforderungen an das Halten von Schweinen seit In-Kraft-Treten der Verordnung in 2001 konsequent um. Obwohl die Verordnung keine Mindestmaße für Kastenstände vorgibt, hat das Land in Kooperation mit den zuständigen kommunalen Behörden weiterführende Hinweise für die Praxis erarbeitet. Diese wurden in das bundesweit abgestimmte Handbuch „Kontrolle landwirtschaftlicher Nutztierhaltungen“ aufgenommen und sind Bestandteil des behördlichen Qualitätsmanagements. Ergänzend wurde 2012 der „Leitfaden zur Einhaltung der tierschutzrechtlichen Anforderungen an die Schweinehaltung“ veröffentlicht. Dieser fasst die Anforderungen aus der TierschNutztV und die Ausführungshinweise der Landesregierung praxisorientiert zusammen.

Hintergrund: Kastenstände nach der Bundestierschutznutztierverordnung zulässig. Sie werden in der Schweineaufzucht verwendet und bestehen aus verzinkten Rohren und Stäben unterschiedlicher Stärke. Sie grenzen den Haltungsbereich der Tiere nach oben und zur Seite auf einer rechteckig angeordneten Fläche ab. Üblicherweise stehen, liegen und bewegen sich die Tiere in den Kastenständen in einer Richtung: im Kopfbereich befinden sich die Fütterungs- und Tränkeinrichtungen, im hinteren Bereich ist der Boden stärker perforiert, damit Kot und Harn beseitigt werden können. Die Haltung in Kastenständen unterstützt intensive Einzeltierkontrollen, vermeidet Verletzungen durch Rangkämpfe der Sauen und schützt Ferkel vor dem Erdrücken durch das Muttertier. Auf der anderen Seite schränkt die Kastenstandhaltung die Bewegung der Tiere sowie die Möglichkeit sozialer Kontakte stark ein.

Moorschutz hat in MV eine lange Tradition und ist international anerkannt

Derzeit ist Moorschutz Gegenstand der öffentlichen Berichterstattung. Eine Klarstellung zu einzelnen Vorhaben finden Sie am Ende der Pressemitteilung.

Moorwanderung durchs preisgekrönte Peenetal, Foto: A. Radlof

Moorwanderung durchs preisgekrönte Peenetal, Foto: A. Radlof

29.1.2016 – „Wortmeldungen diverser Politiker im Lande zum Thema Moorschutz zeigen mir, dass nicht nur Vertreter der Opposition im Landtag sich im Vorwahlkampf verstärkt dem Thema Moorschutz in Mecklenburg-Vorpommern zuwenden. Das begrüße ich sehr. Zeigt es doch, dass die kontinuierliche Arbeit der Landesregierung zum Klimaschutz, zum Schutz der Biodiversität und zur Verbesserung der Wasserqualität – allen dreien gesamtgesellschaftlichen Aufgaben dient der Moorschutz – eine immer breitere Basis erhält.“ Damit reagiert Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus auf Meinungsäußerungen verschiedener Politiker im Lande. „Die Öffentlichkeit hat längst anerkannt, dass der Moorschutz in Mecklenburg-Vorpommern eine lange Tradition hat und letztlich ein Standortvorteil für unser Land ist. Unsere Lösungsansätze sind international hoch geschätzt und mehrfach ausgezeichnet worden“, so der Minister. So wirken Moore als Nährstoffsenken in der Landschaft. Bis zu 150 kg Stickstoff sowie 55 kg Phosphor können hier pro Hektar und Jahr dauerhaft aufgenommen und gebunden werden. Das aktuelle Konzept zum Schutz und zur Nutzung der Moore in M-V sieht die Verbesserung der hydrologischen Situation auf rund 50.000 Hektar tief entwässerten Moorflächen vor. Moore sind zudem Kohlenstoffspeicher. Die Wiedervernässung trockengelegter Moore führt zu einer deutlichen Emissionsminderung von bis zu 30 Tonnen Kohlendioxidäquivalenten pro Hektar und Jahr. „Moore tragen außerdem erheblich dazu bei, die gesellschaftlichen Ziele des Klimaschutzes, des Gewässerschutzes und des Schutzes der Artenvielfalt zu erreichen. Wer auf den Beitrag der Moore zur Zielerreichung in diesen Bereichen verzichten will, sollte sagen, wie er die Ziele anders erreichen kann und was diese Alternativen kosten“, führte Dr. Backhaus aus.

Allein in der zurückliegenden EU-Förderperiode wurden 15 Moorschutzprojekte auf mehr als 2.700 Hektar erfolgreich abgeschlossen. Seit 1990 konnten insgesamt etwa 47.600 Hektar Moore renaturiert werden. Das sind 16% der vorhandenen Moore, die weniger als 2% der Landesfläche bedecken. „Voraussetzung dafür war in allen Projekten die frühzeitige und umfassende Einbeziehung der vor Ort lebenden Menschen. Das war und ist auch in Zukunft unverzichtbar, um diese Entwicklung landesweit einvernehmlich organisieren zu können. Moorschutz funktioniert nur mit den Menschen“, so Backhaus weiter. Ab dem Haushaltsjahr 2016 sind im Haushalt des Umweltministeriums 300.000 Euro Landesmittel bereitgestellt, die zur Nachsorge für Naturschutzprojekte eingesetzt werden. Es hat sich gezeigt, dass trotz sorgfältigster Planung aufgrund der außerordentlich komplexen hydrologischen Situationen bei der Umsetzung größerer Naturschutzvorhaben unvorhersehbare Auswirkungen auftreten können. Mit diesem Geld kann hier Abhilfe geschaffen werden und die berechtigte Erwartung der Menschen an vorsorgende Landespolitik wird damit umgesetzt.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es insgesamt rund 300.000 Hektar Moorflächen, die verschiedene Moortypen umfassen. Die flächenmäßig bedeutendsten sind die Durchströmungsmoore, die Verlandungsmoore, die Versumpfungsmoore und die Überflutungsmoore. Ökologische Besonderheiten sind die sogenannten Quellmoore, die Regenmoore, die Kesselmoore und die Hangmoore. Insgesamt sind 12,6% der Gesamtfläche unseres Landes Moore. Von insgesamt den über 60 im Land Mecklenburg-Vorpommern umgesetzten Moorschutzprojekten sind nach dem LU vorliegenden Informationen tatsächlich Konflikte bei gerade einmal zwei Einzelprojekten aufgetreten! Aus diesen beiden Einzelfällen zu schlussfolgern, dass Moorschutzprojekte in Vorpommern „regelmäßig mit Problemen von sich reden machen“, ist völlig überzogen. Bei allen Moorschutzprojekten, bei denen sich im Laufe der Planungsphase zeigte, dass das Projekt zu Problemen für die Bürger führt, wurde das Projekt entweder an die Belange der Bürger angepasst oder – wenn es keine Lösung gab – nicht weiterverfolgt. Durch die Moorschutzprojekte des Landes aus den letzten beiden Förderperioden wurden mehr als 9.750.000 Euro Fördermittel in die Region gelenkt. Dieses Geld wurde nicht „im Moor versenkt“, sondern ganz überwiegend an regionale Bauunternehmen und Landwirte vergeben. Die z.B. aus dem Moorschutzprojekt resultierenden Probleme in Kamp wurden durch bauliche Maßnahmen bereits im Jahr 2014 gelöst, die mit Mitteln des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (LU) finanziert wurden. Den Bewohnern wurde darüber hinaus zugesagt, dass das LU sie auch bei der anstehenden Ertüchtigung ihres Schöpfwerkes unterstützen wird. Die Vernässung der Koblentzer Seewiesen erfolgte nicht durch das Land Mecklenburg-Vorpommern, sondern ist eine Ausgleichsmaßnahme der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) für den Bau der Bundesautobahn A20. Der schlechte bauliche Zustand der anliegenden Kreisstraße wird von der DEGES auf die Bauweise der Kreisstraße zurückgeführt. Diese Einschätzung wurde nach Auskunft der DEGES durch externe Gutachter bestätigt. Dies ist sowohl der Kreisverwaltung als auch den Abgeordneten der Region bekannt.

Überarbeitete Tourismuskonzeption für Greifswald liegt vor

1.2.2016 – Nach 12 Jahren hat die Universitäts- und Hansestadt Greifswald wieder ein aktualisiertes Tourismuskonzept. „Es war Zeit, die Konzeption an die aktuellen Bedingungen und Entwicklungen im Tourismus anzupassen“, erklärte Amtsleiter Dietger Wille bei der Präsentation am Freitag letzter Woche im Krupp-Kolleg. „Wir wollten die Stärken und Schwächen des Tourismus in Greifswald analysieren und entsprechende Ziele festlegen, um den Tourismus als bedeutenden Wirtschaftsfaktor in der Stadt und der Region weiterzuentwickeln.“ Das Amt für Wirtschaft und Finanzen beauftragte im April 2015 die dwif Consulting GmbH Berlin mit der Fortschreibung. Das Unternehmen hatte 2003 bereits das erste Konzept erstellt. Der Analyse zufolge sind der einzigartige Museumshafen und das Fischerdorf in Wieck, die geschichtsträchtige historische Innenstadt, sowie das Pommersche Landesmuseum bei Gästen der Universitäts- und Hansestadt Greifswald besonders beliebt. Darüber hinaus punktet Greifswald als Geburtsstadt von Caspar-David-Friedrich, als junge Stadt mit kurzen Wegen, mit seinem großen Kulturangebot, durch seine maritime Lage und die Nähe zu Usedom, Rügen und dem Stettiner Haff sowie als überregional bedeutender Wissens- und Forschungsstandort für Veranstalter von Tagungen und Kongressen. Als Schwächen werden dagegen unter anderem die unzureichenden Beherbergungskapazitäten und deren Qualität, fehlende Zertifizierungen und zielgruppenspezifische Angebote, die Parkplatzsituation, das unzureichende Einzelhandelsangebot und fehlende öffentliche Toiletten, aber auch die grundsätzliche Vermarktung der Stadt für den Tourismus analysiert. So benötige Greifswald dringend ein Business- oder Tagungshotel, um für Veranstalter von Kongressen attraktiver zu werden. Darüber hinaus könnte die Stadt mit einem Wellnesshotel mehr Touristen anlocken.

In die Erarbeitung waren die touristischen Akteure vor Ort und Einrichtungen der Stadt  eingebunden. Es gab zahlreiche Expertengespräche und Workshops. Erstmals wurden rund 800 Übernachtungs- und Tagesgäste befragt. Auch Online-Erhebungen der Tourismusakteure und Einwohnerbefragungen brachten neue Erkenntnisse. Ein Projektbeirat begleitete den Prozess. Ihm gehörten Mitglieder der Verwaltung und der Bürgerschaft, Greifswald Marketing GmbH, der Universität, des Amtes für Raumordnung und Landesplanung Vorpommern, Vertreter  der Hotels und DEHOGA, des Pommerschen Landesmuseums sowie des Majuwi als Vertreter des Jugendtourismus an. Insgesamt verdeutlicht die durchgeführte Befragung eine hohe Gesamtzufriedenheit der Greifswald-Gäste. Diese liegt auf einer Skala von 1 – 5 bei 1,8, was sich mit dem Wert für Mecklenburg-Vorpommern insgesamt deckt. Auch im Hinblick auf die Weiterempfehlungsabsicht kann sich Greifswald (88,2%) mit dem Land (89%) messen. Die Präsentation kann unter www.greifswald.de eingesehen werden.

Dienstantritt: Deutlich mehr Referendarinnen und Referendare an den Schulen

Alle geeigneten Bewerberinnen und Bewerber haben Einstellungsangebot erhalten

Schule, Foto: Shutterstock, Franck Boston

Schule, Foto: Shutterstock

1.2.2016 – Im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2015/2016 beginnen 209 Referendarinnen und Referendare ihren Vorbereitungsdienst an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. Am Montag, dem 1. Februar 2016, haben sie bei einer Festveranstaltung im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais in Schwerin ihre Urkunden als Beamtinnen und Beamte auf Widerruf erhalten. Erster Schultag ist Montag, der 15. Februar 2016. Das Referendariat dauert 18 Monate.  „Ich freue mich, dass sich die Referendarinnen und Referendare für den Schuldienst in Mecklenburg-Vorpommern entschieden haben und ihre praktische Ausbildung in unserem Land absolvieren wollen“, sagte Bildungsminister Mathias Brodkorb. „Während des Referendariats haben sie die Möglichkeit, unsere Schulen kennen zu lernen. Ich wünsche ihnen viel Freude mit den Schülerinnen und Schülern. Außerdem hoffe ich, dass sie von den erfahrenen Kolleginnen und Kollegen viel lernen können. Nach Abschluss ihrer Ausbildung haben die jungen Lehrerinnen und Lehrer gute Aussichten auf einen Arbeitsplatz“, betonte Brodkorb.  Im Februar 2016 treten mit 209 Referendarinnen und Referendaren 59 Personen mehr als vor einem Jahr den Vorbereitungsdienst an den Schulen im Land an. Von den 209 Referendarinnen und Referendaren beginnen 30 den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Grundschulen bzw. Grund- und Hauptschulen, 17 das Referendariat für das Lehramt für Sonderpädagogik, 24 das Referendariat für das Lehramt für Regionale Schulen bzw. Haupt- und Realschulen, 123 das Referendariat an Gymnasien und 15 das Referendariat an beruflichen Schulen. „Für das Referendariat an Gymnasien gab es deutlich mehr geeignete Bewerberinnen und Bewerber als ursprünglich ausgeschriebene Stellen“, so Bildungsminister Brodkorb. „Da in den anderen Lehrämtern noch Plätze frei waren, konnten wir allen Bewerberinnen und Bewerbern, die die nötigen Voraussetzungen erfüllt haben, ein Einstellungsangebot unterbreiten. Hiermit tragen wir auch konsequent der jüngsten Rechtsprechung Rechnung“, erläuterte Brodkorb.

Der frühe Vogel flattert im Winter – Durchstarten in MV mit Early Bird-Aktion für einen Ausbildungsplatz

Finde deinen Ausbildungsplatz mit dem Azubi-Atlas – vier Stellen auf einen Bewerber

Der frühe Vogel fängt_Durchstarten in MV„Durchstarten in MV“ (www.durchstarten-in-mv.de) startet ab sofort die Early Bird-Aktion bei der Ausbildungsplatzsuche. „Jetzt beginnt die intensive Phase, sich um einen Ausbildungsplatz zu kümmern. Wir wollen junge Menschen und Unternehmen frühzeitig zueinander bringen und sie auf diesem Weg aktiv mit Angeboten unterstützen. Mit unserer Fachkräfteinitiative ´Durchstarten in MV´ haben wir genau die richtige Plattform hierfür. Die Aktion wendet sich neben den Jugendlichen auch an Unternehmen, die noch keine oder zu wenige Bewerber haben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Montag.

Neu: Wunschausbildungsplatz auf Facebook posten

Die Early Bird-Aktion beginnt heute (1. Februar) und dauert bis Ende des Monats Februar. „Wir machen im Rahmen von ´Durchstarten in MV´ noch mehr Platz für heimische Unternehmen. Diese bekommen die Möglichkeit, ihre noch freien Ausbildungsplätze deutlich sichtbar im Azubi-Atlas der Kampagneninternetseite durchstarten-in-mv.de anzeigen zu lassen. Einfach im Internet anmelden und kostenlos eintragen. Nutzt die Ferien für die Ausbildungsplatzsuche in der Heimat“, warb Wirtschaftsminister Glawe weiter. Zusätzlich werden Unternehmen mit Early Bird-Angeboten im Facebook-Kanal der Kampagne vorgestellt. „Erstmals können Jugendliche auch ihren Wunschausbildungsplatz auf Facebook posten. Im Rahmen der Aktion werden dann gezielt Angebotsmöglichkeiten für einen Ausbildungsplatz herausgesucht und präsentiert“, sagte Glawe.

Deutlich bessere Chancen – vier freie Stellen auf einen Bewerber

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren zum Ende des Ausbildungsjahres 2014/2015 (aktuellster Stand: Ende September 2015) 9.968 betriebliche Ausbildungsstellen gemeldet, dem standen 8.982 Bewerberinnen und Bewerber gegenüber. Rund 386 Bewerberinnen und Bewerber (Vorjahr: 402) waren unversorgt, 1.481 Stellen (Vorjahr: 1.251 Stellen) waren unbesetzt. „Die Zahl der unbesetzten Stellen hat im Vergleich zum Vorjahr weiter zugenommen. Das bedeutet auch: Für junge Menschen sind die Perspektiven auf eine betriebliche Ausbildung in der Heimat merklich gestiegen. Rund vier unbesetzte Ausbildungsstellen kommen rechnerisch auf einen unversorgten Bewerber. Das gab es noch nie“, sagte Glawe.

1.353 Unternehmen mit über 3.100 Angeboten

Um an der Early Bird-Aktion teilzunehmen, können bereits eingetragene Unternehmen eigenständig ihre offenen Stellen auf der Website markieren. In ihren eigenen Profilen können sie ihr Logo und ein Foto hochladen sowie alle Informationen und Kontaktdaten veröffentlichen, mit denen sie potenzielle Azubis für sich gewinnen wollen. Firmen, die noch nicht dort vertreten sind, können sich in drei Schritten anmelden. Der Azubi-Atlas ist das Herzstück der Kampagne. Hier sind derzeit 1.353 Unternehmen mit insgesamt 3.135 Ausbildungsangeboten in 307 Berufen zu finden. Schulabgänger erhalten mit dem Azubi-Atlas die Möglichkeit, gezielt in ihren Wunschregionen nach Ausbildungsberufen, Praktika und Unternehmen zu suchen. Eine Umkreissuche bietet ihnen die Chance, nicht weitab vom Wohnort einen Ausbildungsplatz zu finden. Zudem kann man auf der Website nach Branchen suchen, erfährt Details zu den einzelnen Ausbildungen und bekommt die direkten Kontaktdaten der zuständigen Ansprechpartner der Unternehmen sowie der Ausbildungsberater der Industrie- und Handelskammern angezeigt. Seit Start der Kampagne haben über 499.000 Nutzer die Website www.durchstarten-in-mv.de besucht. Das Wirtschaftsministerium und die Industrie- und Handelskammern in MV werben gemeinsam für die beruflichen Perspektiven in Mecklenburg-Vorpommern. Die im Oktober 2009 gestartete Fachkräftekampagne (www.durchstarten-in-mv.de) wird vom Wirtschaftsministerium und den Industrie- und Handelskammern MV finanziert. Weitere Informationen gibt es auf: www.durchstarten-in-mv.de und https://www.facebook.com/DurchstartenInMV/