25.072 Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende in Rostock starten in die Ferien

Umfangreiche Sanierungsarbeiten und viele Ferien-Freizeitangebote

Ferien, Foto: Joachim Kloock

Ferien, Foto: Joachim Kloock

20.7.2017 – „Für die meisten der 18.444 Schülerinnen und Schüler in Rostock an den 44 kommunalen und neun frei getragenen allgemein bildenden Schulen geht der Unterricht im Schuljahr 2016/2017 am Freitag mit der Zeugnisausgabe zu Ende“, informiert Rostocks Senator für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport Steffen Bockhahn. „Für 1.574 Schülerinnen und Schüler endet damit auch ihre Schulzeit. 982 Schülerinnen und Schüler erhielten das Abitur. Insgesamt 6.628 Auszubildende besuchten im zu Ende gehenden Schuljahr eine der vier kommunal getragenen Beruflichen Schulen in Rostock.“ Das Schuljahresende ist zugleich Abschluss der Ausbildung von 1.903 Auszubildenden (ohne Fachgymnasien) und 50 Besucherinnen und Besuchern des Abendgymnasiums. „In zahlreichen Schulen wird die Zeit der Ferien für größere Reparaturen und Sanierungsarbeiten genutzt. Allein in diesem Jahr stehen dafür 2,5 Mio. Euro zur Verfügung“, so Senator Steffen Bockhahn. So sind Maler- und Bodenbelagsarbeiten u.a. in der Beruflichen Schule Dienstleistung und Gewerbe in der Hinrichsdorfer Straße 7, im Schulkomplex am Stephan-Jantzen-Ring 3 – 6 und in der Hundertwasser-Schule geplant. Die Löschwasserleitung wird in der Borwinschule und in der Beruflichen Schule Technik im Fritz-Triddelfitz-Weg 1d erneuert. Die Grundschule an den Weiden in Toitenwinkel wird erweitert, in der Paul-Friedrich-Scheel-Schule werden die Aula umgebaut und der Hort erweitert. Am Schulcampus Evershagen stehen Malerarbeiten und die Ergänzung eines zweiten Handlaufes auf dem Plan. Arbeiten zur Gebäudeabdichtung erfolgen an der Grundschule am Margaretenplatz und in der Paul Friedrich-Scheel-Schule. Im Umfeld der Sporthalle in der Maxim-Gorki-Straße 70 sind Arbeiten am Sportplatz und an den Freianlagen geplant.

Damit Langeweile während der sechs Ferienwochen keine Chance hat, haben zahlreiche Veranstalter, Einrichtungen und Träger für die diesjährigen Sommerferien unter Federführung des Amtes für Jugend, Soziales und Asyl wieder einen Ferienkalender mit abwechslungsreichen Angeboten zusammengestellt. Sie sollen selbst bei schmuddeligem Wetter für Spaß und gute Laune in den sechs Wochen Ferien vom 24. Juli bis zum 1. September 2017 sorgen. Ob Schwimmen, Fahrradtouren mit anschließendem Grillen, Seifenkistenrennen, Klettern, Minigolf im IGA Park, Tages- und Mehrtagesfahrten, Basteln oder Kochen: Eine große Vielfalt an Veranstaltungen haben die Stadtteil- und Begegnungszentren, Jugendeinrichtungen, die Kunstschule, die Tourismuszentrale, die Stadtbibliothek und die Schülerhilfe organisiert. Zahlreiche Veranstaltungen werden ermäßigt oder gar kostenlos angeboten. Der Ferienkalender kann auch im Internet unter der Adresse http://www.rostock.de/ferien eingesehen werden.

Mehrere Änderungen werden zum Start des kommenden Schuljahrs 2017/2018 im Netz der kommunalen Schulen in Rostock wirksam. So werden die Kooperative Gesamtschule in der Südstadt und die Integrierte Gesamtschule „Hundertwasser-Schule“ in der Sternberger Straße 10 in Lichtenhagen eine gymnasiale Oberstufe führen. Damit wird auch an diesen beiden Schulen der Weg bis zum Abitur möglich. Die „Baltic-Schule“ in der Toitenwinkler Pablo-Picasso-Straße 43 wird ab kommendem Schuljahr als Regionale Schule weitergeführt. Die Schule am Alten Markt wird wieder reguläre Grundschule, an der künftig rund 380 Mädchen und Jungen in den Klassenstufen 1 bis 4 lernen können. Dazu gehören auch weiterhin Förderklassen für Kinder mit Schwierigkeiten in der Sprache sowie beim Lesen und Schreiben. „Noch sind an der Schule Plätze frei. Das neue erweiterte Angebot der Schule am Alten Markt wird komplettiert durch einen Hort der Volkssolidarität im gleichen Gebäude“, freut sich Rostocks Senator für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport Steffen Bockhahn.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: Kommunen sind das Fundament unserer Demokratie

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, © Susie Knoll

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, © Susie Knoll

20.7.2017 – Antrittsbesuch bei der kommunalen Familie: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute die 16. Mitgliederversammlung des Städte- und Gemeindetages Mecklenburg-Vorpommern in Güstrow eröffnet. „Das Herz unseres Landes schlägt in den Städten und Gemeinden. Sie sind nicht das Kellergeschoss, sondern das Fundament unserer Demokratie. Was in den Städten und Gemeinden passiert, das prägt unsere Gesellschaft. Das hält uns zusammen“, erklärte die Ministerpräsidenten vor den rund 400 Vertretern aus Städten und Gemeinden. „Vieles, was Sie alle bewegt, ist mir aus meiner Zeit in der Kommunalpolitik bestens vertraut“, sagte Schwesig. Dazu gehöre auch die Diskussion über die Finanzausstattung der Kommunen. Es sei gut, dass sich Land und Kommunen auf einen gemeinsam Weg zur Neuordnung des kommunalen Finanzausgleichs verständigt haben. „Gemeinden, Städte und Landkreise erhalten 44 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich über den kommunalen Finanzausgleich. Steuerschwache und kinderreiche Gemeinden werden finanziell gestärkt“, fasste Schwesig die Einigung zusammen. Besonders wichtig sei ihr gewesen, dass die Mittel aus dem 5-Milliarden-Entlastungspaket des Bundes vollständig an die Kommunen weitergegeben werden. „Die Mittel müssen da ankommen, wo sie hingehören und wo sie gebraucht werden.“ In der Zusammenarbeit mit den Kommunen will Schwesig den „guten, vertrauensvollen Dialogprozess“ der letzten Monate fortsetzen: „Uns allen muss klar sein: Es geht nicht um das Land oder die Städte und Gemeinden. Es geht um die Menschen bei uns im Land, um die Mecklenburger und Vorpommern. Für sie müssen wir gute Arbeit machen. Das ist unsere gemeinsame Aufgabe.“

Veranstaltungen im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee im August 2017

August 2017

Die Osterwanderung mit Rangerin Renate Colell startet an der Kirche Blücher. Foto: Archiv BRA Schaalsee-Elbe

Rangerin Renate Colell, Foto: Archiv BRA Schaalsee-Elbe

Mittwoch, 02.08., 15.30 – 16.15 Uhr

Theater im PAHLHUUS

Puppentheater für Kinder ab 4 Jahre, Dauer etwa 45 min, Eintritt: 4,00 €, Kartenreservierung empfohlen, Veranstalter: Förderverein Biosphäre Schaalsee e.V., Treff/Ort: Medienraum PAHLHUUS, 19246 Zarrentin am Schaalsee, Infos/Anmeldung: Tel. 038851 32136, http://www.biosphaere-schaalsee.de

Freitag, 04.08., 20.00 – ca. 22.00 Uhr

Fledermauswanderung „Unter den Linden“

Ausgestattet mit „Bat-Detektor“ geht es mit dem Ranger zum „Flederlausch“ durch die Boizenburger Altstadt zur historischen und mit Linden gesäumten Wallanlage. Sie werden staunen, hier ist einiges am Abend los …Veranstalter: Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe, Treff/Ort: St. Marien Kirche, 19258 Boizenburg, Infos: Tel. 038851 3020, http://www.elbetal-mv.de

Sonntag, 06.08., 10.00 – 17.00 Uhr

Biosphäre-Schaalsee-Markt

Markt mit Produkten aus der Region, Gesundheitsvortrag, Unterhaltung, Veranstalter: Förderverein Biosphäre Schaalsee e.V. in Kooperation mit dem Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe, Treff/Ort: PAHLHUUS, 19246 Zarrentin am Schaalsee, Infos: Tel. 038851 32136, http://www.biosphaere-schaalsee.de

Mittwoch, 09.08., 10.00 – 13.00 Uhr

Entdecken und Erforschen

Mit einem Ranger auf Entdeckertour im Wald, auf der Wiese und am Wasser. In der Natur gibt es viel Spannendes zu entdecken. Für Kinder von 7 bis 12 Jahre. Veranstalter: Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe, Ort/Treffpunkt:  PAHLHUUS, 19246 Zarrentin am Schaalsee, Infos: Tel. 038851 3020, http://www.schaalsee.de

Samstag, 12.08. 10.00 – 13.00 Uhr

Durch Wälder und Felder

Die Radtour im Süden des Biosphärenreservates führt Sie unter Leitung eines Rangers ,ca. 25 km entlang des Schaalsees und des Neuenkirchner Sees. Die Fahrradausleihe ist im PAHLHUUS möglich. Veranstalter: Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe, Treff/Ort: PAHLHUUS, 19246 Zarrentin, Infos: Tel. 0388513020, http://www.schaalsee.de

Sonntag, 13.08., 13.00 – 15.30 Uhr

Mit den Rangern unterwegs – Die Dorfrepublik Rüterberg

Von 1967 bis 1989 war Rüterberg ein abgesperrtes Grenzdorf an der Elbe bis es kurz vor der Wende zur „Dorfrepublik Rüterberg“ ausgerufen wurde. Mit dem Ranger lernen Sie auf der historischen und naturkundlichen Rundwanderung zwischen Aussichtsturm, Tongrube und Elbe viele der wertvollen Lebensräume am heutigen „Grünen Band“ kennen. Veranstalter: Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe, Treff/Ort: Parkplatz vor dem ehemaligen Restaurant Elbklause, 19303 Rüterberg, Infos: Tel. 038851 3020, http://www.elbetal-mv.de

Freitag, 25.08., 14.00 – 16.30 Uhr

Ferienaktion „Spielen wie vor 100 Jahren“

Spielen ohne Spielzeug – ist das möglich? Gemeinsam mit Rangerin Simone Schneider auf alten Pfaden wandeln und die Welt der alten Spiele entdecken. Eine Zeitreise für Kinder ab 7 Jahren (max. 20 Kinder). Veranstalter: Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe, Treff/Ort: Ludwig-Reinhard Grundschule, An der Quöbbe 10, 19258 Boizenburg, Infos/Anmeldung bis 24.08. telefonisch unter 038851 3020, http://www.elbetal-mv.de

Programmheft zur 27. Hansa Sail Rostock erschienen

Hanse Sail Rostock, Foto: Joachim Kloock

Hanse Sail Rostock, Foto: Joachim Kloock

Der „Sail Kompass 2017“, das Programmheft der 27. Hanse Sail Rostock, ist erschienen und liefert auf 96 Seiten alle wichtigen Informationen rund um das größte maritime Fest des Urlaubslandes, das vom 10. bis 13. August in Rostock und Warnemünde veranstaltet wird. Neben dem Programmablauf finden Interessierte in der Broschüre alles, was die Hanse Sail zu einem Erlebnis werden lässt, darunter eine Liste der Teilnehmerschiffe, Orientierungspläne sowie Bandporträts und Hintergrundberichte. Darüber hinaus gibt die Broschüre einen Ausblick auf 2018, in dem Rostock das 800-jährige Stadtjubiläum feiert und in der Stadt der 38. Internationalen Hansetag ausgetragen wird. Der „Sail Kompass 2017“ ist gedruckt für vier Euro unter anderem im Büro Hanse Sail, im Buch- und Zeitschriftenhandel sowie in den Tourist-Informationen in Rostock und Warnemünde erhältlich und steht für den Preis von zwei Euro unter www.hansesail.com zum Download zur Verfügung.  Weitere Informationen: www.hansesail.com

Expedition ins Seenreich“: Team für Forschungsschiff Aldebaran gesucht

Forschungsschiff Aldebaran, Foto: ALDEBARAN

Forschungsschiff Aldebaran, Foto: Aldebaran

Mikroskop und Binokular an die Seenplatte: Noch bis zum 31. Juli können sich Hobbyforscher für eine Exkursion vom 8. bis 10. September dieses Jahres an Bord des 14 Meter langen Forschungs- und Medienschiffes Aldebaran bewerben. Wer schon immer einmal wissen möchte, wie es auf dem Boden der Müritz aussieht, wie es um die biologische Vielfalt des größten deutschen Binnensees bestellt ist und Einblick in die Arbeit der Wissenschaftler des Berliner Leibnitz-Institutes für Gewässerforschung und Binnenfischerei erhalten möchte, sendet ein Motivationsschreiben oder Video an den Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte unter online@mecklenburgische-seenplatte.de. Bewerben können sich Teams – auch Familien – mit bis zu vier Personen. Die Segelyacht dient seit 1992 dazu, Gewässerforschung sichtbar und verständlich zu machen und damit Menschen für einen nachhaltigen Umgang mit Ozeanen und Binnengewässern zu begeistern. Die Kosten für die Übernachtung in der Jugendherberge Waren (Müritz), die Expedition sowie für die Verpflegung trägt der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte, der das Projekt mit Unterstützung des Nationalparkamtes Müritz initiiert hat. Weitere Informationen: Expedition.1000seen.de

Filmische Schätze im Volkskundemuseum Schönberg gehoben

Lokalgeschichte auf 8- und 16-mm-Film – Landesfilmarchiv MV sichert und archiviert – Heimatgeschichte auf Film aufgespürt

Kiepenmacher

Kiepenmacher

37 Filme übergab Olaf Both, Leiter des Volkskundemuseums Schönberg, im Frühjahr dem Landesfilmarchiv Mecklenburg-Vorpommern in Wismar zur Sichtung und Archivierung. Wunderbare Aufnahmen und wahre Filmschätze wurden bei der Erschließung durch sichtbar. Die Filme sind nun digitalisiert und können für die Forschung und die Öffentlichkeitsarbeit des Museums genutzt werden. Eine Bereicherung ebenfalls für die neue Dauerausstellung „Zwischen Bischofssitz und Heimatbewegung“ des Volkskundemuseums in Schönberg, das nach der Sanierung im Koch´schen Haus am Markt in Schönberg dort seit dem 20. Mai 2017 untergebracht ist. Die Ausstellung greift Geschichten auf, bekannte und unbekannte, die sich mit dem Sammlungsbereich des Museums beschäftigen. Das Bistum Ratzeburg, die Stadt Schönberg als Sitz der Bischöfe, Handwerker in einer Stadt, Volkskunst auf dem Land, Tracht als Werbe- und Identitätsträger oder kultureller Austausch zwischen Dörfern und der Hansestadt Lübeck, sind einzelne Bereiche. Ein großer Teil der zu bewundernden Museumsobjekte sind aufwendig restauriert worden und strahlen in neuem, altem Glanz!

Die Filme

1935 – In der Kiepenmacherei

Ein besonderes Stück Heimatgeschichte wurde auf einem 16-mm Film aufgespürt. Der Streifen stellt ein heute ausgestorbenes Handwerk vor, nämlich die Arbeit in der Kiepenmacherei Paul Böttcher in Lüdersdorf aus der Zeit kurz nach 1935. Wer weiß denn heute noch, wie vor 80 Jahren aus Kiefernblöcken Spankörbe hergestellt wurden?

1936 – Olympische Flamme in Schönberg

Ein 8-mm-Film zeigt den Staffellauf den die olympische Flamme im Jahre 1936 von Berlin nach Kiel durch den Kreis Schönberg bis in die damals noch Freie und Hansestadt Lübeck absolvierte. Dabei geraten die Aufnahmen des eigentlichen Staffellaufes durch einheimische Sportler angesichts der Aufnahmen aus Schönberg und Lübeck fast zur Nebensache.

1965-1969 – Lokale Ereignisse rund um Schönberg

Auf wundersamem und nicht mehr nachvollziehbarem Wege sind die anderen Filme in das Volkskundemuseum Schönberg gelangt. Sie stammen wohl aus dem Nachlass eines Filmemachers. Die Filme wurden sämtlich im 8-mm-Format vom Schmalfilmzirkel beim Klub der Werktätigen Schönberg oder vom Schmalfilmstudio der Jugend Schönberg gedreht.

Die Filme sind zwischen zwei und 30 Minuten lang und thematisieren vor allem lokale Ereignisse: Demonstrationen, Eröffnung und Modenschauen im Oskar-Nolze-Schwimmbad, Ernteeinsätze der Lehrer in Groß Bunsdorf, Sportfeste an Kindertagen, Veranstaltungen im Veteranenclub, Besuch der Ausstellung „Marschall Vorwärts 1806-1813“ des Heimatmuseums Schönberg, Vorstellung der Möbelwerke PGH und der MTS Schönberg bis hin zu Bildern von der 750-Jahrfeier der Stadt im Jahre 1969.

Weitere Informationen unter:

http://www.filmbuero-mv.de/de/landesfilmarchiv

https://www.schoenberger-land.de/Stadt-Sch%c3%83%c2%b6nberg/Kultur-Freizeit/Museum

Premiere: „Rügen International Film Festival“ startet erstmals im Oktober

Projekt soll maßgeblich zur touristischen und kulturellen Stärkung von Vorpommern beitragen – beste Werbung für die Region

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Luftbild von Putbus, Foto: TMV/Grundner

Premiere auf der Insel Rügen – vom 04. bis 08. Oktober 2017 soll erstmals das „Rügen International Film Festival“ stattfinden. „Die Insel Rügen bietet unseren Einheimischen und Gästen eine Vielfalt an touristischen Attraktionen. Neben den natürlichen Schönheiten wie Strand und Meer verfügt die Insel über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur, wie beispielsweise das Naturerbe Zentrum Rügen, ausgebaute Promenaden und hervorragende Unterkünfte. Jetzt wird das kulturelle Angebot mit dem ersten Rügen International Film Festival erweitert. Das Projekt soll maßgeblich zur touristischen und kulturellen Stärkung der Region Vorpommern beitragen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Freitag. Veranstalter des Filmfestivals ist die Baltic International Filmfestival Rügen gGmbH der Kulturstiftung Rügen.

Treffpunkt der Filmszene mit Einheimischen und Gästen

Geplant ist, an unterschiedlichen Spielorten – unter anderem in den Inselorten LauterbachSellinSassnitz und Putbus sowie in Stralsund und Greifswald – filmische Darbietungen zu zeigen. Ein Rahmenprogramm mit Masterclasses, Open-Air-Events und musikalischen Veranstaltungen rundet das Festival ab. Im Programmfokus stehen Publikumsfilme aus den Ostsee-Anrainerstaaten („To See the Sea“), das lokale Filmschaffen im deutsch-polnischen Vorpommern, Kultur und Alltag auf Inseln weltweit von Malta bis nach Tasmanien und die inzwischen 30-jährige Geschichte des Europäischen Filmpreises. „Es ist eine spannende Idee, das Festival an unterschiedlichen Orten stattfinden zu lassen. Das ist beste Werbung für die Region. Darüber hinaus ist das im Oktober stattfindende Festival ein Beitrag zur Saisonverlängerung“, so Glawe weiter. 

Drei Preise werden vergeben

Während des Festivals sollen drei Preise vergeben werden. Die Filme des Wettbewerbsprogramms „To See the Sea“ wetteifern um den mit 7.500 Euro dotierten Preis für den besten Film, der Sonderpreis „Leben am Wasser“ (Preisgeld von 2.000 Euro) wird für einen Film vergeben, der einen besonders originellen und nachhaltigen Blick auf die Situation von Menschen wirft, die am und mit dem Meer leben. Zusätzlich vergibt der Landesverband Filmkommunikation e.V. Mecklenburg-Vorpommern den Findling-Preis. „Es brauchte Mut, Enthusiasmus und Energie von den engagierten Organisatoren, um das Festival als neues kulturelles Ereignis auf die Beine zu stellen. An den fünf Veranstaltungstagen kann ein Treffpunkt der Filmszene mit Einheimischen und Gästen entstehen“, sagte Glawe.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Filmfestival aus Mitteln des Zukunftsfonds II Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von rund 150.000 Euro. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 380.000 Euro. Weitere Informationen zum Festival, dem Programm und den Eintrittskarten gibt es unter www.ruegenfilmfestival.de.