Neues aus der Kunsthalle Rostock: Ausstellungseröffnung Mattheuer am 1. 7. 2017

Newsletter-Kunsthalle-26.06.17

Brückenschlag zwischen Ostsee und Alpen: Mecklenburg-Vorpommern und Niederösterreich bauen Kooperation aus

Kooperation um Landurlaub und Gesundheitstourismus erweitert / MV-Themengarten auf Dauerausstellung „Die Garten Tulln“ bleibt bis mindestens Ende 2019 bestehen

NÖ_Bild_01@Marschik.at_-310x242Norddeutschland trifft Niederösterreich: Mecklenburg-Vorpommern und das größte Bundesland Österreichs vertiefen die vor sechs Jahren begonnene Zusammenarbeit. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung mit Wirkung bis 30. Juni 2020 wurde von der Landesrätin für Wirtschaft und Tourismus in Niederösterreich, Dr. Petra Bohuslav, und der Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Sylvia Bretschneider, sowie den Geschäftsführern der jeweiligen Tourismusorganisationen während einer Delegationsreise vom 23. bis 25. Juni 2017 im Schloss Grafenegg unterzeichnet. Ziel der Verbindung ist es, den internationalen Tourismus beiderseitig zu fördern, Fachwissen auszutauschen und die jeweiligen Tourismusmarken zu stärken. „Wir konnten in den vergangenen Jahren gegenseitig viel lernen. Neben dem fachlichen Austausch haben sich viele persönliche Beziehungen ergeben, die die Zusammenarbeit einfach, effizient und erfolgreich machen. Mit der Direktflugverbindung zwischen Rostock und Wien sind Norddeutschland und Niederösterreich noch näher zusammengerückt. In den kommenden Jahren werden wir uns in touristischen Potenzialfeldern gegenseitig verstärken. Kooperation ist für uns wertvoller als Konkurrenz“, sagte Sylvia Bretschneider. Mit der Vertragsunterzeichnung zwischen der Niederösterreich-Werbung und dem Tourismusverband MV sollen der politische und fachliche Austausch intensiviert und Maßnahmen zur Förderung beider Organisationen festgelegt werden. Die seit 2011 bestehende Zusammenarbeit hatte ihren Ursprung beim gemeinsamen Thema Gärten und wurde in den letzten Jahren erweitert. Im Zusammenhang der aktuellen Delegationsreise wurde auch der Bestand des Mecklenburg-Vorpommern-Themengartens, einer Strand- und Dünenlandschaft, auf der Dauerausstellung „Die Garten Tulln“ bis 31.12.2019 vertraglich besiegelt.

In den kommenden Jahren soll unter anderem an gemeinsamen touristischen Produkten in den Bereichen Rad- und Kulturtourismus gearbeitet werden. So wird bis Ende dieses Jahres die Möglichkeit der Vermarktung eines die Regionen verbindenden Radwegs geprüft. Zudem werden die Felder Landurlaub und Gesundheitstourismus in die Zusammenarbeit aufgenommen und Expertisen über Vorträge und Studienreisen ausgetauscht. Ein Arbeits- und Zeitplan für einzelne Maßnahmen wird im Ergebnis der aktuellen Sondierungsgespräche aufgestellt. Niederösterreichs Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav hob die Gemeinsamkeiten der beiden Regionen hervor: „Die touristische Struktur von Mecklenburg-Vorpommern ist eine ähnliche wie in Niederösterreich – eine wichtige Ausgangsbasis für die Kooperation. Durch die entstandenen Synergien fand wertvoller Wissensaustausch statt und in weiterer Folge auch die Ansprache neuer potenzieller Zielgruppen.“ Metropolen wie Wien sowie Berlin oder Hamburg prägen den Tourismus beider Bundesländer. Ausflugs- und Aktivtourismus auf dem Rad, dem Wasser oder beim Wandern sowie Schlösser und Herrenhäuser sind für beide Regionen wichtig. Auch Festivals wie beispielsweise die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern auf der einen Seite und das Festival Grafenegg auf der anderen Seite setzen jeweils wichtige Impulse und Anreize für Gäste. Auch in Bezug auf Natur und Nachhaltigkeit bestehen viele Parallelen.

Hintergrund

Niederösterreich: Im vergangenen Jahr hat der Tourismus in Niederösterreich gegenüber 2015 bei den Übernachtungen ein Plus von 98.000 (1,4 Prozent) auf rund 6,9 Millionen Übernachtungen erzielt. Deutschland ist mit über 800.000 Übernachtungen im Jahr wichtigster Auslandsmarkt für Niederösterreichs Tourismus.

Mecklenburg-Vorpommern: Im Jahr 2016 erreichte das Bundesland im Nordosten Deutschlands mit rund 30,3 Millionen Übernachtungen und 7,6 Millionen Gästeankünften das beste Ergebnis seiner Landesgeschichte. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste lag bei 1,03 Millionen Übernachtungen, was einem Anteil von etwa 3,4 Prozent am gesamten Übernachtungsvolumen entspricht.

(v. l. n. r.) Tobias Woitendorf, stellv. Geschäftsführer TMV, Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Petra Bohuslav, Landesrätin für Wirtschaft und Tourismus in Niederösterreich, Prof. Christoph Madl, Geschäftsführer Niederösterreich-Werbung GmbH, Foto: Marschik

Gedenkstätte revolutionärer Matrosen in Rostock wird umgestaltet

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Matrosendenkmal in Rostock, Foto: Joachim Kloock

26.6.2017 – Die Gedenkstätte revolutionärer Matrosen am Kabutzenhof wird umgestaltet. Über die entsprechenden Pläne informierte jetzt das Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen. So wird nicht nur das Kunstwerk instand gesetzt, auch die es umgebenden öffentlichen Flächen am Kabutzenhof erhalten eine neue Konfiguration. Dadurch gibt es künftig eine direkte Anbindung zum Ufer. Auch die Verbindung zwischen Stadthafen und ehemaligen Neptun-Werft-Areal erhält Verbesserungen. Der Platz am Denkmal bekommt eine Rasenfläche und zwei Baumreihen. Den Höhenunterschied zum Ufer überwindet künftig eine mit Sitzstufen angelegte Terrasse. Am Ufer entsteht vor der vorhandenen Kaikante ein kleine neue Promenade. Für die Bauplanung der Stützwände und der Promenade, für die Kunstobjekte und die Steinschüttung zeichnet die Rostocker Fa. Montra GmbH Bauplanung verantwortlich. Für die Freianlagen, Platzflächen und Stufenanlagen stammen die Entwürfe vom Landschaftsarchitektenbüro Hannes Hamann aus Rostock. Die Umsetzung soll im Zeitraum vom Herbst 2017 bis November 2018 erfolgen. Die Gesamtkosten liegen bei etwa drei Millionen Euro. Die Anlage ist ein eingetragenes Denkmal, Gedenkstätte und Platzfläche wurden 1970/1971 errichtet. Die Einweihung der Reliefwand von Reinhard Dietrich fand 1971 statt. Eine Ergänzung stellt die Monumentalplastik von Wolfgang Eckardt von 1977 dar, an der bereits dringende Sicherungsmaßnahmen stattgefunden haben.

 

Fan- und Familientag beim F. C. Hansa Rostock

Spiel zwischen den Profis und der Fan-Mannschaft 11:7 (7:2)

25.6.2017 – Rund 6.000 Fans begeisterten sich an dem vielseitigen Angebot, welches der Fußballklub für seine Anhänger und Gästen parat hielt. Das reichte von der Vorstellung des neuen Teams über Autogrammstunde, außergewöhnliche Spielemöglichkeiten für Kinder, einem leckeren Speise- und Getränkeangebot bis hin zum Höhepunkt – dem Match zwischen den Profis und einer Fan-Mannschaft, für die der Cheftrainer Pavel Dotchev mit auf dem Rasen stand. Das lädierte Grün wanderte nach dem Schlusspfiff im Rahmen der Aktion „Abgrasen 2017“ in so manche Tasche und wird garantiert ein besonderes Andenken an das Ostseestadion für jeden Fan sein.

SchülerFerienTicket 2017: Verkauf startet am 26. 6. 2017 

Verkehr, Foto: Joachim Kloock

Verkehr, Foto: Joachim Kloock

24.6.2017 – Schüler fahren in den Sommerferien wieder besonders günstig durchs Land: Von Montag (26.6.) an können sie das SchülerFerienTicket 2017 kaufen. Es kostet 32 Euro und gilt vom 22. Juli bis zum 3. September. Sechs Wochen lang dürfen sie damit in allen Straßenbahnen sowie Stadt- und Linienbussen der beteiligten Verkehrsunternehmen fahren. Ausgenommen sind die Fernbusse. Das Ticket gilt zudem in den Nahverkehrszügen (2. Klasse), auf den Fähren der Weißen Flotte in Warnemünde und der Antaris Seetouristik und Wassersport in Rostock sowie auf den Linien im Müritz-Nationalpark. Eingeschlossen sind auch eine einmalige Hin- und Rückfahrt zum Hamburger Hauptbahnhof mit dem Regionalzug RE 1 sowie eine einmalige Hin- und Rückfahrt zum Berliner Hauptbahnhof mit den Regionalzügen RE 2, RE 3 und RE 5. Die Hin- und Rückfahrt ist innerhalb von sieben Tagen möglich. „Mit dem SchülerFerienTicket können die Schüler bequem und günstig Mecklenburg-Vorpommern erkunden und sogar noch Abstecher in die Hauptstadt Berlin und nach Hamburg unternehmen. Es ermöglicht attraktive Ferienaktionen für eine mobile Generation“, sagt Infrastrukturminister Christian Pegel. „Darüber hinaus erhalten die Schüler in vielen Freizeiteinrichtungen interessante Vergünstigungen.“ Auf den Tickets, den Plakaten und Broschüren ist das Gewinnermotiv des Kreativwettbewerbs zu sehen, an dem sich Schüler Anfang des Jahres beteiligen konnten. Unterstützt wurde er vom Infrastrukturministerium und vom Bildungsministerium.

Das SchülerFerienTicket gibt es bei allen beteiligten Verkehrsunternehmen, in den Reisezentren und an den Automaten der Deutschen Bahn sowie an den Ticket-automaten der Rostocker Straßenbahn und des Nahverkehrs Schwerin, außerdem in den Zügen der DB Regio, der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (ODEG), der Hanseatischen Eisenbahn (Hans) und der Pressnitztalbahn (Press), bei den Busfahrern und in den Mobilitätszentralen Vorpommerns und der Mecklenburgischen Seenplatte. Auch übers Internet ist das Ticket erhältlich: www.sft-mv.de Benutzen dürfen es Schüler öffentlicher, staatlich genehmigter oder staatlich anerkannter privater allgemeinbildender Schulen sowie von Fachgymnasien und Fachoberschulen ohne Berufsabschluss, gegen Vorlage eines Schülerausweises oder eines vergleichbaren Berechtigungsnachweises. In allen Fällen gilt: Die Schüler dürfen zu Beginn der Ferien nicht älter als 21 Jahre sein. Vergünstigungen gibt es mit dem SchülerFerienTicket im Freizeitbad Wonnemar in Wismar, im Nationalpark-Zentrum Königsstuhl in Sassnitz, im Meeresmuseum und Ozeaneum in Stralsund, in den Jugendherbergen und auf den Zeltplätzen des Deutschen Jugendherbergswerks, bei Madame Tussauds, im Dungeon und beim AquaDom in Berlin, beim phanTECHNIKUM in Wismar, beim Vogelpark Marlow, für den Wasserski-Lift in Zachun, im Hamburger Dungeon, bei der Sommermodellbahn in Bad Doberan, im Zoo Rostock und bei der Hanse Sail 2017. Die Reederei Hiddensee bietet ermäßigte Fahrausweise an für die Strecken Schaprode-Hiddensee und Stralsund-Hiddensee. Weitere Informationen zum SchülerFerienTicket sind im Internet abrufbar unter www.sft-mv.de, auf Facebook und auf Instagram.

 

Luftballons und Uhr am Rathaus läuten Countdown zum Stadtgeburtstag Rostock ein

22.6.2017 – Das Team „Stadtjubiläum“ ludt am Mittwoch, 21. Juni 2017, zu einem Sommerfest zum 799. Geburtstag der Hansestadt Rostock auf den Neuen Markt ein. Aus 799 Menschen sollte eine „800“ geformt werden. Die mit Helium befüllten Ballons wurden auf ein Zeichen gestartet und schwebten in den Rostocker Abendhimmel. Danach startete eine Countdown-Uhr am Rathaus, die die verbleibenden 368 Tage bis zum offiziellen Stadtgeburtstag am 24. Juni 2018 herunterzählt. Das Programm des Sommerfestes war vielfältig: Drei Rostocker Bands der „Fête de la musique“ nutzten die Bühne für ihre Auftritte, bevor ESCO, die Gewinner des Bandcontests „Sing deinen Song für Rostock“, ihren Siegersong „Mehr als nur gewöhnlich“ zum ersten Mal der breiten Öffentlichkeit präsentierten. Einen Vorgeschmack auf das Veranstaltungshighlight zum 800-jährigen Stadtjubiläum, das „Karat-meets-Classic“-Konzert. Die Band-Mitglieder Bernd Römer und Christian Liebig haben den offiziellen Kartenvorverkauf für das Konzerthighlight am 24. Juni 2018 in der StadtHalle Rostock gestartet und standen dabei für Autogrammwünsche zur Verfügung. Sportlich Interessierte konnten mit den Spielern der Rostock Seawolves an der mobilen Korbanlage ein paar Bälle werfen, während Maskottchen Wolfi für Fotos bereit stand. Das Volkstheater Rostock zeigte sich mit einer Überraschungsperformance und wies auf das Sommertheater und die neue Spielzeit hin.

Doppeljubiläumsprojekt „Rostock hebt Filmschätze“ startet

Alte Filmsequenzen mit Stadtansichten Rostocks sollen gerettet werden

Flyer-Filmschnipsel-DRUCKIm Rahmen unseres Doppeljubiläums ruft die Hansestadt Rostock zu einer ganz besonderen Mitmachaktion auf: Gesucht wird privates und fast in Vergessenheit geratenes Filmmaterial mit alten Rostocker Stadtimpressionen, das bis zum Juni 1990 gedreht wurde. Dabei ist es egal, ob die Filme in den Formaten Normal 8, Super 8 oder 16 mm vorliegen. Denn es ist noch gar nicht so lange her, da wurden bewegte Erinnerungen statt auf Video mit der Filmkamera auf Zelluloid festgehalten: Die Entwicklung der Kinder, die Hochzeit oder andere besondere Ereignisse. Oft war dabei auch die Stadt wichtige Kulisse solch privater Filme, die heute vielleicht in der Abstellkammer ihr Dasein fristen. Diese Filmsequenzen von Rostock sollen gerettet werden. Denn irgendwann trennt man sich vielleicht „von dem alten Kram“ und dann wären Filmsequenzen unwiederbringlich verloren. Die Filme können bis zum 15. September 2017 im Rathaus eingereicht werden. Sie werden gesichtet und daraufhin überprüft, ob besondere Sequenzen über Rostock enthalten sind, die der Nachwelt unbedingt erhalten bleiben sollten. Geeignete „Filmschnipsel“ werden dann gesammelt, digitalisiert und im Internet präsentiert. Selbstverständlich ist eine entsprechende Nutzungsvereinbarung die Voraussetzung für eine leihweise Überlassung. Neben der eingereichten Originalfassung erhalten die Leihgeber später ihr Filmmaterial auch in digitalisierter Form quasi als Jubiläumsgeschenk zurück, wenn stadtbezogene Sequenzen verwendet werden konnten. Informationen zum Projekt sind bei der Presse- und Informationsstelle im Rathaus (Stadthaus Hinter dem Rathaus 4, Zimmer 316) zu erhalten. Dort können die Filme auch dienstags in der Zeit von 13 bis 16 Uhr sowie nach vorheriger Absprache unter Tel. 0381 381-1440 abgegeben werden. Detaillierte Informationen über das Projekt und die Nutzungsvereinbarung: http://www.rostock.de/filmschaetze