F. C. Hansa Rostock – VfR Aalen 1:1

Und hier die gesamte Bildergalerie https://mvzeitnah.wordpress.com/hansestadt-rostock/sport/

F. C. Hansa Rostock – Ioannis Gelios – Vladimir Rankovic, Julian Riedel, Oliver Hüsing, Stefan Wannenwetsch – Merville Biankadi, Mirnus Pepic (68. Pascal Breier), Kai Bülow, Marcel Hilßner (79. Lukas Scherff) – Cebio Soukou, Del Angelo Williams (60. Marco Königs).

VfR Aalen – Daniel Bernhardt – Yannis Letard, Thomas Geyer, Marian Sarr – Sascha Traut, Patrick Funk, Royal-Dominique Fennell, Marvin Büyüksakarya – Marcel Bär (90. Mart Ristl), Nicolas Sessa (87. Luca Schnellbacher), Matthias Morys (90. + 2. Antonios Papadopoulos).

Tore – 0:1 Marcel Bär (61.), 1:1 Pascal Breier (90. + 6.).

Schiedsrichter – Steffen Brütting, Martin Speckner, Markus Huber.

Zuschauer – 10. 800

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Verleihung des Ehrenbürgerrechts an Dietlind Glüer

15.12.2018 – Der Rostockerin Dietlind Glüer wurde am Freitag im Festsaal des Rathauses vor etwa 150 Gästen der Ehrenbürgerbrief feierlich überreicht. In seiner Begrüßung erinnerte Oberbürgermeister Roland Methling daran, dass sich in der langen Reihe von Ehrenbürgern seit der Verleihung am 18. August 1816 an Gebhard Leberecht Fürst Blücher von Wahlstatt bis zum heutigen Tage keine einzige Frau findet. „Seit der friedlichen Revolution des Herbstes 1989 haben wir in Rostock viermal das Ehrenbürgerrecht verliehen und auch darunter gab es bis heute keine Frau. Im 100. Jahr des Wahlrechts für Frauen ist es nun soweit, endlich wird eine Frau Ehrenbürgerin Rostocks. Es freut mich außerordentlich, dass wir heute die Ehrenbürgerwürde an Frau Dietlind Glüer als besondere Wertschätzung für ihr außergewöhnliches und bleibendes Wirken für eine demokratische Gesellschaft in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock verleihen. Die Verdienste von Frau Glüer erfüllen in jeder Hinsicht die in unserer Satzung festgeschriebenen Kriterien für die Verleihung des Ehrenbürgerrechts.“ Rostocks Bürgerschaftspräsident Dr. Wolfgang Nitzsche hob in seinem Grußwort hervor: „Und so ehren wir heute eine Frau, die weiß, dass Demokratie und Kultur keine abgeschlossenen Einheiten ohne Fenster nach außen sind, sondern immer schon von Austausch, vom offenen Wort, von Toleranz und Akzeptanz gelebt haben.“

Die Laudatio auf Dietlind Glüer hielt Dr. Harald Terpe, Weggefährte während der friedlichen Revolution des Herbstes 1989 und später langjähriges Mitglied des Deutschen Bundestages und der Rostocker Bürgerschaft. Darin zeichnete er schlaglichtartig Stationen im Leben von Dietlind Glüer nach. „Es schwingt Tatkraft und geerdete Lebensfreude mit.“ Größter Schwerpunkt der Laudatio war die friedliche Revolution. Dr. Harald Terpe unterstrich: „Ihre Wahrhaftigkeit und Autorität ermöglichten ihr, entscheidend zur Gewaltfreiheit beizutragen. An diesem Glück hat Dietlind beharrlich mitgeschmiedet.“ Im Namen vieler Gäste unterstrich der Laudator: „Vielen Dank, dass wir Deine Weggefährten sein dürfen!“ In ihren Dankesworten hob Dietlind Glüer hervor: „Ich habe die Ehrenbürgerschaft in Stellvertretung für Viele angenommen, die damals mitgewirkt haben.“ Sie erinnerte an Repressionen während ihrer Schulzeit und an den Aufbau der Südstadtgemeinde, aber auch an Christoph Kleemann und Irmgard Rother als Mitstreiter während der friedlichen Revolution. Zugleich unterstrich Dietlind Glüer: „Zuversichtlich macht mich, wenn ich die vielen jungen Gesichter sehe, die für ein offenes und tolerantes Rostock demonstrieren.“ Zugleich ermutigte sie junge Menschen, Verantwortung zu übernehmen, wenn sie gebraucht werden. Bundespräsident a.D. und Rostocker Ehrenbürger Joachim Gauck gehörte zu den ersten Gratulanten. „Ich bin heute besonders stolz, ein Rostocker zu sein!“ Er dankte Dietlind Glüer mit den Worten: „Ich gehöre zu denen, die Du ermutigt hast.“ Zugleich erinnerte Joachim Gauck unter Bezug auf die friedliche Revolution: „Es war eine Frau aus der Mitte des Volkes!“

Die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Dietlind Glüer geht auf einen Beschluss der Bürgerschaft vom 5. September 2018 zurück. Darin heißt es: „Dietlind Glüer gehörte zu den maßgeblichen Persönlichkeiten der friedlichen Revolution von 1989/ 1990. Selbstlos und mutig setzte sie sich für die demokratische Umgestaltung Rostocks ein. Insbesondere durch ihre menschliche Integrität und ihre Fähigkeit, Menschen persönlich anzusprechen, prägte sie die Umgestaltung Rostocks mit. Als Ansprechpartnerin und motivierende Kraft, die viele Ängstliche zur Mitgliedschaft in einer organisierten Gruppe der bürgerschaftlichen Protestbewegung anregte, als Ideengeberin wie als Netzwerkerin hat sie sich bleibende Verdienste für den friedlichen Umbruch in Rostock erworben. Mit ihrer beziehungsorientierten Herangehensweise gab sie den Ereignissen von 1989/ 1990 ein weibliches Gesicht. Zu Recht wird sie von vielen als „Mutter der friedlichen Revolution“ bezeichnet.“

Dietlind Glüer wurde 1937 in Osterode/ Ostpreußen geboren. Nach dem Krieg flüchtete die Familie nach Mecklenburg. Dietlind Glüer besuchte die Schule in Bützow, später die Große Stadtschule in Rostock, wo sie 1956 ihr Abitur ablegte. Anschließend absolvierte sie eine Ausbildung zur Gemeindepädagogin bei der Evangelischen Kirche und war in der Kinderund Jugendarbeit in GüstrowRostock und Schwerin tätig. Als Gemeindehelferin baute sie die Evangelisch-Lutherische Gemeinde in der neu entstandenen Rostocker Südstadt mit auf. Dietlind Glüer, die in einem christlichen Elternhaus aufwuchs, erlebte bereits als Jugendliche, wie Christen, insbesondere die Jungen Gemeinden, von staatlicher Seite bedrängt wurden. Ganz bewusst wählte sie einen Beruf im Umfeld der Kirche, um sich dem Einfluss des atheistischen Staates zu entziehen. Als „folgerichtig“ bezeichnete Dietlind Glüer daher auch ihr Engagement beim Rostocker Neuen Forum, das sie 1989 mitbegründet hat. Zu der von ihr moderierten Gründungsveranstaltung in der Michaeliskirche erscheinen unerwartet viele Teilnehmende, die über Alternativen zum bestehenden politischen und wirtschaftlichen System diskutieren. Dietlind Glüer engagierte sich, um den demokratischen Meinungsbildungsprozess zu unterstützen. Sie beteiligte sich auch an der Besetzung der Stasi-Zentrale in Rostock. Die schriftlichen Zeugnisse der untergegangenen Diktatur sollten keinesfalls der Vernichtung durch die Täter überlassen werden.

Ab 1990 setzte sich Dietlind Glüer vier Jahre in der Rostocker Bürgerschaft im Bündnis 90 für die Belange der Stadt ein. Heute trifft man Dietlind Glüer oft in dem von ihr mitaufgebauten Café „Marientreff“ des Vereins Drehscheibe e.V. , wo sie bis heute weiter Menschen in ihrem politischen Engagement begleitet und bestärkt. Für ihr Engagement erhält Dietlind Glüer 1995 das Bundesverdienstkreuz. Ihr Wirken für Demokratie, ihr Einsatz für Mitbestimmungsmöglichkeiten und für das Gemeinwohl wurde in der Ausstellung „Frauen, die Mecklenburg-Vorpommern bewegen“ der Heinrich-Böll-Stiftung M-V gewürdigt. In ihrem Portrait ließ sie sich mit folgendem Satz zitieren: „Einsam bist du klein, aber gemeinsam können wir Anwalt der Lebendigen sein.“ Außerdem gehörte Dietlind Glüer 1990 zu den Kulturpreisträgern der Hansestadt Rostock und erhielt 2013 die Bugenhagen-Medaille der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Das Ehrenbürgerrecht ist die höchste Auszeichnung, die die Hanse- und Universitätsstadt Rostock vergibt. Mit dem Ehrenbürgerrecht werden Persönlichkeiten gewürdigt, die außergewöhnliche und bleibende Verdienste um die Hanse- und Universitätsstadt Rostock erworben haben. Seit 1816 wurde das Ehrenbürgerrecht in Rostock insgesamt 28-mal verliehen. Fünf dieser Ehrungen wurden zwischenzeitlich durch Aberkennungen korrigiert.

Naturwissen hautnah – sieben neue Spielstationen im Rostocker Zoo zur Nutzung freigegeben

Einzigartiges Projekt von Lotto MV und Güstrower Bildungshaus abgeschlossen

Eröffnung_Vogelstimmenstation_Zoo Rostock_Kloock_02Lotto-MV-Geschäftsführerin Babara Becker-Hornickel hat heute im Beisein von Vertretern des Güstrower Bildungshauses und des Zoodirektors Udo Nagel die letzten drei von insgesamt sieben neuen Spielstationen im Rostocker Zoo zur Nutzung freigegeben.Sogleich wurde an der neuen Spielstation mit Vogelstimmen ausprobiert, wer wie treffsicher das muntere Zwitschern den heimischen Zaunkönigen, Buntspechten oder Buchfinken zuordnen konnte. Gefördert wurden alle sieben auf dem Zoogelände aufgebauten Spielstationen durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung aus Erträgen der Lotterie Bingo – die Umweltlotterie – in Höhe von 12.000 Euro. Nach grafischen und fachlichen Vorlagen aus dem Zoo haben vom Güstrower Bildungshaus betreute Langzeitarbeitslose die sieben Stationen angefertigt.  Babara Becker-Hornickel überzeugte sich vor Ort vom sinnvollen Einsatz der von der Umweltstiftung freigegebenen Lotto-Mittel. „Das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Güstrower Bildungshaus ist einzigartig“, betonte die LOTTO-MV-Geschäftsführerin, „weil wir viele wertvolle Ziele in dieser Kooperation vereinen konnten. Von der Arbeit mit Langzeitarbeitslosen unter Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen wie beispielsweise Robinienholz für die Wissensstationen, die dem Nachwuchs spielerisch den Natur- und Artenschutz nahebringen, haben alle Projektpartner in hohem Maße profitiert.“ Neben den Zootieren und der großzügigen Parkanlage ist die Vielzahl der Spiel- und Erfahrungsstationen insbesondere  für die  kleinen Zoobesucher sehr reizvoll. „Die Umweltbildung durch spielerisches Lernen hat für den Rostocker Zoo seit Jahrzehnten eine große Bedeutung“, hob Zoodirektor Udo Nagel hervor, der sich bei den Beteiligten für die großartige Umsetzung der gemeinsamen Idee bedankte. „Das begann bereits Anfang der 90er Jahre mit Summstein, Klangsäule und Kugelpendel, wurde mit dem Wasserweg und vielen Erfahrungsstationen an den Gehegen fortgesetzt. Wir möchten den Entdeckergeist und Wissensdurst unser jüngsten Besucher fördern und sie vor allem mit den Schätzen der heimischen Pflanzen- und Tierwelt vertraut machen.“

Vogelgezwitscher, Puzzeln und die Tiere des Waldes

Die Hörstation „Einheimische Vögel“ beim Schneeziegengehege sowie die Drehtrommel „Tiere des Waldes“ auf dem Außenweg des Darwineums und ein Tier-Puzzle für die Kleinsten vor dem Tor zur Jägerhütte beim Wikingerspielplatz komplettieren die sieben Spielstationen (s. Überblick). „Die Artenvielfalt an Vögeln ist in einer Parkanlage weitaus größer als im dichten Wald“, erläuterte der Zoodirektor. An der Vogelhörstation sind 16 heimische Vogelarten auf einer großen Platte abgebildet. Mittig ist eine Drehtrommel angebracht, an der mit einer Kurbel Strom erzeugt werden kann. Auf diese Weise erklingen die Stimmen der Vögel wie beispielsweise Rotkehlchen, Kohlmeise, Zaunkönig, Eichelhäher, Buntspecht oder Buchfink und die dazugehörigen Namen der Vogelarten. An einer weiteren Spielstation zeigt eine Drehtrommel den Besuchern auf, wer außer den Zootieren im großen Waldpark lebt und zumeist unsichtbar unterwegs ist. So unter anderem Rehe, Füchse und Erdkröten, die man tatsächlich aber eher selten zu Gesicht bekommt. Die Kleinsten können an der siebten Spielstation in einem Puzzle ein Gesamtbild von Tieren zusammenfügen und erhalten dazu kindgerechte Informationen zum Lebensraum und zur Tierart.

Überblick neue Spielstationen zur heimischen Pflanzen- und Tierwelt

1. Fledermausmemory beim Mammut auf dem Weg zum Darwineum

2. Insektenhotel mit Klappenspiel direkt vor dem Darwineum

3. MIX-MAX „Heimische Pflanzen“ am Weg oberhalb des Pelikanteiches

4. Drehwürfel Waldbäume gegenüber der Seevogelvoliere

5. Drehtrommel „Tiere des Waldes“ auf demAußenweg des Darwineums

6. Hörstation „Einheimische Vögel“ beimGehege der Schneeziegen

7. Puzzle für die Kleinsten vor dem Tor zur Jägerhütte

Bildunterschrift: Lotto-Geschäftsführerin Barbara Becker-Hornickel, Uwe Müller vom Güstrower Bildungshaus und Zoodirektor Udo Nagel eröffnen die letzte der insgesamt sieben Spielstationen, die Hörstation „Einheimische Vögel“. Foto: Joachim Kloock

Rostocks Wasserversorger Nordwasser neuer Förderer des Zoos

Nordwasser übernimmt die Patenschaft für Fridolin, Pünktchen, Molli & Co.

NordwasserDer Geschäftsführer der Nordwasser GmbH Rostock, Wolf-Thomas Hendrich, besuchte heute persönlich die neuen Patentiere des Rostocker Wasserversorgers. Für die Bewohner des im September eröffneten Polariums bedeutete das vor allem eine Extraportion mit frischem Fisch aus der Hand des Wasserexperten. „Als kommunales Rostocker Unternehmen fühlen wir uns dem Zoo in besonderer Weise verbunden und möchten ihn gern unterstützen“, betonte Wolf-Thomas Hendrich. „Dabei lag eine Patenschaft mit Tieren, die sich mit dem Element Wasser genauso wohl fühlen wie wir, natürlich nahe.“

Seit dem 1. Juli 2018 ist Nordwasser im Auftrag des Warnow-Wasser- und Abwasserverbandes (WWAV) für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und im Zweckverband Wasser-Abwasser Rostock-Land mit 28 Umlandgemeinden verantwortlich. Das Unternehmen übernimmt nun die Tierpatenschaft für die 25 Pinguine im Rostocker Zoo und unterstützt darüber hinaus das große Zoofest und die Erfahrungsstationen am Wasser. „Wir freuen uns sehr über die neue Partnerschaft mit der Nordwasser GmbH“, unterstrich Zoodirektor Udo Nagel beim heutigen gemeinsamen Fütterungstermin. Wasser ist in jeder Hinsicht ein wichtiges Thema für uns, sowohl bei der Bereitstellung als auch in der Aufbereitung für viele Becken und Aquarien, so dass wir auch froh sind, versierte Partner wie Nordwasser an unserer Seite zu wissen.“ Auf der Pinguinanlage im Polarium leben seit dem Sommer 13 männliche und 12 weibliche Pinguine aus Wien, aus Berlin und aus dem dänischen Aalborg. Einige Pinguine sind nach dem Abschluss der Bauarbeiten zurückgekehrt, so unter anderem Tristan, Fridolin, Pünktchen, Molli, Benny und Liese.

Die Rostocker Polariumsbewohner sind Humboldtpinguine, die mit drei weiteren Arten zur Gattung der Brillenpinguine gehören. Durchschnittlich erreichen die beliebten „Frackträger“ eine Größe von 45 cm und ein Gewicht von 4 kg. Wie alle Pinguine ist auch der Humboldtpinguin an ein Leben im Wasser angepasst. Sie leben an den Pazifikküsten in Peru und Nordchile und auf den dort vorgelagerten Inseln. Der Rostocker Zoo arbeitet mit „Sphenisco – Schutz des Humboldtpinguins e.V.“ zusammen, die sich für den Erhalt der laut Roter Liste gefährdeten Humboldt-Pinguine engagieren (sphenisco.org). Ein wesentlicher Grund für die Gefährdung der Pinguine ist eine Überfischung der Nahrungsressourcen der Tiere.

Bildunterschrift: Die frischen Fische waren nicht nur bei den neuen Patentieren von Nordwasser begehrt, sie lockten zahlreiche Möwen an. Der Geschäftsführer der Nordwasser GmbH Rostock, Wolf-Thomas Hendrich (mi.), sorgte jedoch dafür, dass seine Schützlinge nicht leer ausgingen, hier mit Tierpflegerin Maria Schierstedt und Zoodirektor Udo Nagel. Foto: Joachim Kloock

Holiday on Ice-Revue „It’s Showtime“

Mehr als 3200 Zuschauer haben am Donnerstag Abend, dem Nikolaustag, die Holiday on Ice-Revue „It’s Showtime“ Premiere in der ausverkauften Stadthalle bejubelt. Mit über 329 Millionen Zuschauern ist HOLIDAY ON ICE die erfolgreichste Eisshow aller Zeiten. Und die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende geschrieben – ganz im Gegenteil! 2018 feiert die Produktion ihr 75 jähriges Jubiläum. HOLIDAY ON ICE – das Maß aller Dinge im Eiskunstlauf-Entertainment und ein ganz besonderes Erlebnis für die ganze Familie! Die neue Show leitet niemand geringeres als der international renommierte Artistic Director Kim Gavin die Kreativprozesse. „Kim Gavin ist international bekannt durch seine atemberaubenden Kreationen. Er feierte gigantische Erfolge mit großen Arenashows wie für die Olympischen Spiele bis hin zu Inszenierungen für einige der größten Namen der Musikindustrie. Mit ihm als kreativen Kopf geben wir der erfolgreichsten Eisshow der Welt eine völlig neue Dimension“, verkündet Peter O’Keeffe, CEO von HOLIDAY ON ICE. Auch der erfahrene Creative Director Kim Gavin freut sich auf die Herausforderung: „HOLIDAY ON ICE inszeniert jedes Jahr neue spektakuläre und mitreißende Eisshows auf künstlerischem und sportlichem Hochleistungsniveau.

Über „HOLIDAY ON ICE“

Mit mehr als 329 Millionen Besuchern ist HOLIDAY ON ICE die meistbesuchte Eisshow der Welt. Bis heute, fast 75 Jahre nach der ersten Vorstellung im Dezember 1943, hat sich der Publikumsmagnet von einer kleinen Hotelproduktion in den USA zu einem global agierenden Eis-Entertainment-Produzenten entwickelt. Bereits 1951 eroberte HOLIDAY ON ICE Europa und feierte im gleichen Jahr die erste Deutschlandpremiere in Frankfurt am Main. Das Original aller Eiskunstshows präsentiert Eiskunstlauf auf höchstem Leistungsniveau mit Elementen aus Theater, Tanz, Oper, Pop, Magie, Musical und Akrobatik. Jährlich entstehen begeisternde und innovative Produktionen, die pro Saison mit rund 65 Eiskunstläufern in mehr als 45 Städten in vier Ländern gastieren.

Rostocks Kreativszene ist auf Wachstumskurs

Kompetenzen der Branche werden im „Warnow Valley“ gebündelt – Stärkung der Kreativwirtschaft im Land

Das 2015 vom Kreativsaison e.V. gegründete Kultur- und Kreativquartier „Warnow Valley“ im Rostocker Stadthafen vereint derzeit knapp 50 Unternehmen. Das Warnow Valley ist nach Vereinsangaben eine Anlaufstelle für Menschen, die auf der Suche nach (Kreativ-) Dienstleistungen sind und gemeinsam kommerzielle oder gemeinnützige Projekte realisieren möchten. Jetzt soll die Netzwerk- und Quartiersentwicklung weiter vorangetrieben werden. „Beim Großteil der vor Ort ansässigen Akteure handelt es sich um Dienstleister beispielsweise aus den Bereichen Musikproduktion, Grafikdesign, Programmierung, Journalismus oder Veranstaltungsmanagement. In einem unternehmerischen netzwerkbasierten Arbeitsumfeld können sich die Akteure gegenseitig inspirieren und unterstützen, um ihr volles Innovationspotential zu entfalten. Das stärkt die Kreativbranche im Land insgesamt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Intensive Zusammenarbeit von Kultur- und Kreativschaffenden der Region

Das seit Jahren stetig wachsende Netzwerk der Rostocker Kultur- und Kreativszene möchte im Rahmen des Projektes seine Professionalisierung weiter vorantreiben und den wachsenden Flächenbedarfen der Branche mit einem neuen Standortkonzept begegnen. Die vorhandene Infrastruktur beinhaltet unter anderem ein Tonstudio, Ateliers, eine offene Werkstatt, ein Studio und einen Co-Working-Space. Räumlich stößt das Netzwerk mittlerweile jedoch an seine Grenzen, sodass weitere Anfragen von Unternehmen beispielsweise aus der IT- und Design-Branche nicht mehr befriedigt werden können. Gleichzeitig wächst mit der Erweiterung des Netzwerkes der Bedarf an einer professionellen Außendarstellung, wobei die Interessen der Kreativgemeinschaft auch hinsichtlich der Wachstumspotentiale gebündelt werden sollen. „Im Zuge des Projektes ist bereits der Internetauftritt angepasst und eine Datenbank für all die kreativen Dienstleister des Kompetenzzentrums erstellt worden. Interessierte Unternehmen, die kreatives Wissen suchen, finden so künftig noch einfacher den für sie passenden Geschäftspartner. Mit dem Vorhaben das Netzwerk weiter auszubauen, kann sich das Warnow Valley zu einem innovativen Standort der Kreativwirtschaft entwickeln“, sagte Glawe.

Branchentreff zur Bedarfsanalyse am 6. Dezember geplant

„Wohin mit den kreativen Köpfen?“ lautet das Motto eines öffentlichen Forums, das am 6. Dezember ab 16.30 Uhr im Rostocker Kunst- und Medienhaus der FRIEDA 23 stattfindet. Dort sollen bisherige Ideen und Konzepte präsentiert werden. Für weitere interessierte Akteure der Kreativ-Branche besteht zudem die Möglichkeit, weitere Bedarfe für die künftige Entwicklung des Quartiers einzubringen. Eingeladen sind von den Veranstaltern auch die Kandidaten der anstehenden Bürgermeisterwahl in Rostock. Weitere Informationen zur Veranstaltung und die Anmeldemöglichkeiten unter www.warnow-valley.de.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Kosten des Projektes im Zeitraum 2018 bis 2019 betragen insgesamt rund 143.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von 100.000 Euro.

Informationen zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind nach Angaben des Büros für Kulturwirtschaftsforschung in Köln rund 5.500 Selbstständige und Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Rund 2.600 Selbstständige und Unternehmen haben im Jahr 2014 gemeinsam einen Jahresumsatz von mehr als 777 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Branche betrug 2014 rund 9.600. Betrachtet man die sozialversicherungspflichtig und die geringfügig Beschäftigten sowie alle Selbstständigen zusammen, dann sind gegenwärtig knapp 17.800 Personen in der Kultur- und Kreativwirtschaft im Land tätig.

Weitere Informationen

Die kreativwirtschaftliche Oase mit drei „Kreativbaracken“ am Rostocker Stadthafen beheimatet ca. 35 Unternehmen aus den Bereichen Film und Animation, Grafik und Illustration, Kunst und Handwerk, Musik und Ton, IT und Webentwicklung, Sport und Journalismus, (Unternehmens-) Beratung, Marketing und Regionalentwicklung, u.v.m. Mit Co-Work-Plätzen, einem Tonstudio, Proberäumen, Künstlerateliers, Workshopräumen und einer Werkstatt haben die hier arbeitenden Unternehmen einen Ort geschaffen, an dem sie sich kreativ ausleben und eigene Projekte sowie Kundenanfragen mit Herzblut umsetzen. Das Warnow Valley ist Anlaufstelle für Menschen, die auf der Suche nach (Kreativ-) Dienstleistungen sind und gemeinsam (kommerzielle und gemeinnützige) Projekte realisieren möchten. www.warnowvalley.de

Festspielsommer 2019 lockt nach Mecklenburg-Vorpommern

Festspiele_Ax-Emanuel-1-©Lisa-Marie-Mazzucco-310x211Mit dem Festspielsommer vom 15. Juni bis zum 15. September 2019 bringen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Musik in Kirchen, Scheunen, Schlossparks und Industriehallen – von der Seenplatte bis zur Ostseeküste. Interessierte können sich unter anderem auf die Violinistin Lisa Batiashvili, den Pianisten Emanuel Ax und auf den Moderator und Multiinstrumentalisten Götz Alsmann freuen. Darüber hinaus werden internationale Formationen wie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und das New Century Chamber Orchestra San Francisco sowie die „Preisträgerin in Residence 2019“ und Cellistin Harriet Krijgh zu hören sein.

Das Besondere des Festspielsommers 2019:  Die Vorpommern-Tage laden Gäste erstmals zu einer musikalischen, dreitägigen Reise durch die Region ein. Ebenfalls neu ist das „Detect Classic Festival“ in Neubrandenburg, das gezielt die jüngere Generation ansprechen soll. Karten sind unter www.festspiele-mv.de, unter der Rufnummer 0385 5918585 oder an den Vorverkaufsstellen erhältlich.

Weitere Informationen: www.festspiele-mv.de 

Bildunterschrift: Der Pianist Emanuel Ax wird beim Festspielsommer 2019 zu hören sein. Foto: Lisa Marie Mazzucco.