6. Rostocker Eisbärenlauf am 23. Februar

Walker oder Jogger, Einzelkämpfer oder in der Staffel – der traditionelle Winterlauf führt wieder durch den Zoo 

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Winterlauf 2018, Foto: Joachim Kloock

Auf viele Laufenthusiasten setzen der Verein TC  FIKO Rostock, der Zoo und die Universität Rostock auch in diesem Jahr. Für die beiden Jubilare Zoo und Uni ist der Eisbärenlauf sozusagen der sportliche Start in ein Jahresprogramm mit vielen gemeinsamen Aktionen. Während die Rostocker Universität ihr 600. Jubiläum begeht, feiert der Rostocker Zoo seinen 120. Geburtstag.

Auch der 6. Winterlauf am Sonnabend, dem 23. Februar – Höhepunkt im Zoo-Themenmonat „Zoolympic“ – wird wieder durch die AOK Nordost als Gesundheitspartner unterstützt. Die Hälfte der Einnahmen durch die Startgebühren fließt direkt auf das Konto der Artenschutzorganisation Polar Bears International PBI. Die andere Hälfte kommt der Nachwuchsarbeit des Rostocker Triathlonclubs zugute. Die Anmeldung zum Eisbärenlauf erfolgt für alle Läufer zwischen 8.30 Uhr und 9.30 Uhr direkt im Zoo am Wikinger-Spielplatz bei der Jägerhütte (Zoo-Lageplan A 8). Die Teilnehmer gelangen dorthin über den Zoo-Haupteingang am Barnstorfer Ring. Ehrenamtliche Helfer stehen vor Ort für alle Fragen zur Verfügung. Im Anmeldebereich befindet sich zugleich der Startpunkt. Los geht es um 10 Uhr. Traditionell gibt Zoomaskottchen Otto Eisbär den Startschuss. Absolviert werden können Strecken von 2,5 km, 5 km und 10 km (auch als Staffel). Willkommen sind alle kleinen und großen Läufer und Walker, es gibt keine Altersbeschränkungen. Das Startgeld beträgt 1 Euro je Streckenkilometer. Jeder Starter erhält zur Startnummer ein extra für den Winterlauf gestaltetes AOK-Buff-Multifunktionstuch (solange der Vorrat reicht). Die Laufstrecke führt vom Wikinger-Spielplatz vorbei an den Robben, Wildhunden und Wapitis zum Zooeingang Barnstorfer Ring, durch den Barnstorfer Wald bis zur Jägerhütte und durch das Tor an der Jägerhütte wieder zum Ausgangspunkt am Wikinger-Spielplatz. Jeder Finisher erhält im Ziel eine Urkunde. Das Bistro Portola spendiert Obst und der Zoo warme Getränke zur anschließenden Stärkung.

Weitere Informationen unter http://www.tc-fiko.de/events/winterlauf

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Bilanz 2018: Kleinere Häfen in M-V legen beim Umschlag zu

Seehafen, Foto: Joachim Kloock

Seehafen Rostock, Foto: Joachim Kloock

Die Gesamtumschlagzahlen in Mecklenburg-Vorpommerns Häfen blieben auch 2018 stabil. Vor allem die Häfen in Vorpommern legten zum Teil deutlich zu. In Wolgast zum Beispiel erhöhte sich der Umschlag 2018 um 47.000 auf 212.000 Tonnen, ca. 28 Prozent mehr als im Vorjahr. In Stralsund überstieg der Jahresumschlag erstmals seit sechs Jahren wieder die Millionenschwelle. Auch SassnitzGreifswaldLubmin und Ueckermünde verzeichnen Zuwächse. „Das Land unterstützt seit Jahren den bedarfsgerechten Ausbau der Hafeninfrastruktur mit Fördermitteln, um die Weiterentwicklung der Seehäfen zu leistungsfähigen Logistikdrehscheiben und modernen Gewerbestandorten positiv zu begleiten“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Christian Pegel. Für die Entwicklung und Anpassung der Hafeninfrastruktur hat das Ministerium seit 2007 Zuschüsse aus EU-, Bundes- und Landesmitteln in Höhe von insgesamt rund 136 Millionen Euro bewilligt „Die kontinuierliche Unterstützung des Landes ist ein wichtiger Beitrag zur Rolle der Häfen im Nordosten als wichtiger Wirtschaftsfaktor. Allein durch die Rostocker Hafenwirtschaft sind 16.000 Menschen direkt oder indirekt beschäftigt“, nennt der Minister ein Beispiel. Mit einer Gesamtsumme von knapp 35 Millionen Tonnen in allen 13 Hafenstandorten im Land lag das Umschlagergebnis 2018  knapp unter dem Vorjahresrekord von knapp 36 Millionen Tonnen. Der Umschlagrückgang von insgesamt rund 2,7 Prozent v. a. in Rostock und Wismar hatte seine Ursachen im Wesentlichen in von den Häfen nicht beeinflussbaren Gründen. Dazu zählen vor allem der deutlich geringere Getreideexport als Folge des schlechten Erntesommers, eine sinkende Nachfrage bei Dieselkraftstoffen und Mindermengen beim Holzimport für das Wismarer Holzcluster, da durch die Frühjahrsstürme viel Holz aus dem Inland zur Verfügung stand.  „Die Situation der Hafenwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern ist insgesamt positiv. Ich gehe davon aus, dass die Vertiefung der Zufahrten zu beiden Häfen und die Hafenerweiterung in Rostock zu weiteren Umschlagzuwächsen führen wird“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Christian Pegel.

Eine herausragende Stellung unter den Hafenstandorten in M-V nimmt Rostock ein, wo sich sowohl im Seehafen als auch im Fracht- und Fischereihafen zahlreiche Investitionen in Infrastruktur, moderne Umschlaganlagen und gewerbliche Ansiedlungen auszahlen. „Rostock profitiert zudem von hervorragenden Hinterlandanbindungen und seiner nautischen Erreichbarkeit, wobei die Leistungsfähigkeit in den kommenden Jahren mit der Seekanalvertiefung auf 16,5 Meter noch weiter verbessert wird“, sagte Minister Pegel. Auch die Kreuzschifffahrt an der Warnow boomt weiter: 2018 erreichte Rostock mit insgesamt 923.000 an und von Bord gegangenen Seereisenden einen neuerlichen Passagierrekord. Der Seehafen Stralsund konnte mit 1,15 Millionen Tonnen seeseitigem Umschlag sein bestes Ergebnis seit sechs Jahren einfahren. Ursachen dafür waren vor allem eine gestiegene Nachfrage beim Umschlag von Baustoffen, Gips sowie Blechen und Profilstäben. „Positiv wirkt sich auch die Gleisanbindung des Frankenhafens aus, die Ende September 2018 in Betrieb genommen wurde. Mit der Anbindung des Hafenareals an das überregionale Bahnnetz und weiterer geplanter Modernisierungen der Infra- und Suprastruktur wird die Bedeutung des Hafens als attraktives maritimes Gewerbegebiet weiter zunehmen“, so Christian Pegel. Der Hafen in Sassnitz-Mukran konnte im vergangenen Jahr mit 2,2 Millionen Tonnen im vierten Jahr in Folge ein Wachstumsplus verzeichnen. „Der Mukran Port ist seit einigen Jahren durch einen Strukturwandel vom reinen Eisenbahnfährhafen hin zu einem spezialisierten Dienstleister gekennzeichnet. Durch seine Funktion als Servicehafen für die Offshore-Windbranche und zahlreiche Industrieansiedlungen, u.a. das Rohrummantelungswerk für die Erdgaspipelines Nord Stream 1 und 2, hat der Hafen einen Weg gefunden, seinen Umschlag weiter zu steigern“, so Pegel weiter. Der Hafen Wolgast verzeichnete 2018 einen Anstieg der umgeschlagenen Güter von 165.000 auf 212.000 Tonnen. Er profitierte vor allem von der Kooperation mit Vierow bei der Verschiffung von Getreide als Zulieferungen zum Mukran Port, die seit vergangenem Jahr besteht.

Wickeltisch und Pappmaché

Neue Erlebnisroute „ManufakTour“ mit 20 außergewöhnlichen Werkstätten und Produzenten im Garten- und Seenland Mecklenburg-Schwerin

Angelika-Lindenbeck_MV-Foto-e.V.-ramona-stelzer-design-Wismar_Schmuck-aus-Fischleder-310x175Unter dem Titel „ManufakTour“ geht ein nagelneues touristisches Angebot im Westen unseres Bundeslandes an den Start. Die Entdeckerroute offeriert interessierten Gästen 20 Orte in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg sowie in der Landeshauptstadt Schwerin, die traditionelles Handwerk mit modernem Design und innovativen Techniken verknüpfen. Dabei liege das Augenmerk ganz bewusst auf hochklassigen Angeboten, wie Projektkoordinatorin Corinna Hesse erklärt: „In ManufakTour sind ausschließlich Künstler und Könner vereint, die sich bewusst für hochwertige Materialien, exklusives Design und handwerkliche Tradition entschieden haben.“ „ManufakTour“ folge dem wachsenden Interesse der Verbraucher an regionalen Produkten und den althergebrachten Techniken ihrer Herstellung, sagt Heiko Boje vom Landkreis Nordwestmecklenburg: „Mit dem Projekt möchten wir dazu beitragen, dieses Wissen zu erhalten und weiterzugeben – und gleichzeitig spannende Protagonisten vorstellen, die diese Traditionen sehr individuell und auf höchstem Niveau weiterentwickeln.“ Dabei kann man den Meistern der zum Teil inzwischen sehr raren Gewerbe nicht nur gründlich auf die Finger schauen. Bei manchem ist Mit- und Selbermachen ausdrücklich erwünscht; so gibt es für Laien etwa Kurse im Schmieden und Filzen oder der Keramik- und Pappmaché-Herstellung.

„ManufakTour“ ist eine von fünf neuen „Kulturlandschaftsrouten“, die von der Metropolregion Hamburg entwickelt und geschaffen wurden. Sie hat zum Ziel, Besuchern die typischen Kulturlandschaften näherzubringen sowie regionalen Produzenten durch die Verbindung des touristischen Angebotes mit digitalen Marketinginstrumenten wie einer gemeinsamen Online-Plattform einen sehr viel größeren Markt zu eröffnen. Die Metropolregion Hamburg erstreckt sich von Cuxhaven bis Wismar und von Fehmarn bis Uelzen. Hier leben und arbeiten gut fünf Millionen Menschen. Neben den Manufakturen im Garten- und Seenland Mecklenburg-Schwerin zeigen auch das Pinneberger Baumschulland, die Flusslandschaft Elbe, die Lüneburger Heide sowie die Segeberger Knicklandschaft, wie Menschen seit Jahrhunderten die Landschaften geprägt haben. Die primär für Autofahrer gedachte „ManufakTour“ geht heute mit der Webseite www.mecklenburg-schwerin.de/manufaktour online und kann auch per Smartphone-App und Audio-Guide „erfahren“ werden. Welche und wie viele Manufakturen dann an einem oder mehreren Tagen besichtigt werden, ist jedem je nach Lust, Laune, Ausdauer, Zeit und Interesse selbst überlassen. 

Bildunterschrift: Ramona Stelzer stellt in Wismar Schmuck aus Fischleder her. Foto: Angelika Lindenbeck/MV-Foto e. V.

F. C. Hansa Rostock – SpVgg Unterhaching 2:0

Die gesamte Bildergelarie unter https://mvzeitnah.wordpress.com/hansestadt-rostock/sport/

F. C. Hansa Rostock – Ioannis Gelios – Maximilian Ahlschwede (89. Vladimir Rankovic), Nico Rieble, Oliver Hüsing, Julian Riedel – Lukas Scherff, Stefan Wannenwetsch, Tanju Öztürk, Willi Evseev (75. Mirnes Pepic) – Pascal Breier (74. Merville Biankadi), Cebio Soukou.

SpVgg Unterhaching – Lukas Königshofer – Alexander Winkler, Marc Endres (79. Dominik Widemann), Finn Porath (79. Niclas Anspach), Max Dombrowka – Stephan Hain, Lucas Hufnagel (84. O. Kiomourtzoglou), Stefan Schimmer, Christoph Greger – Sascha Bigalke, Markus Schwabl.

Tore – 1:0 Lukas Scherff (39.), 2:0 Merville Biankadi (75.)

Schiedsrichter – Bastian Börner, Alexander Ernst, Jörn Schäfer

Zuschauer – 10.100

Sehr gute und gute Noten für die Rostocker Innenstadt

Universitätsplatz mit Blick in die Kröpeliner Straße, den Einkaufsboulevard von Rostock, Foto Joachim Kloock

Universitätsplatz Rostock, Foto: Joachim Kloock

Die Rostocker Innenstadt ist für Besucherinnen und Besucher ein attraktives Ziel. Das bestätigt nun auch die bundesweite Studie „Vitale Innenstädte 2018“ der IFH Köln GmbH, an der Rostock gemeinsam mit 115 weiteren Städten teilgenommen hat. Besucherinnen und Besucher bewerteten die Innenstadt-Attraktivität in Rostock mit der Schulnote 1,9, während der Vergleichswert der zehn Städte in der Größenordnung zwischen 200.000 und 500.000 Einwohnerinnen und Einwohner lediglich bei der Schulnote 2,5 lag. Neben einem attraktiven Einzelhandels-Angebot bestätigten die an zwei unterschiedlichen Erhebungstagen im September 2018 befragten Besucherinnen und Besucher der Rostocker Innenstadt gute bis sehr gute Gastronomie-Offerten und ein durchweg angenehmes Ambiente. So schneidet Rostocks Innenstadt als Ort zum Verweilen und zur Besichtigung von Sehenswürdigkeiten im Vergleich der zehn Städte in der Größenordnung zwischen 200.000 und 500.000 Einwohnerinnen und Einwohner auch überdurchschnittlich gut ab. Etwa 29 Prozent der in Rostock Befragten gab dies als Motivation zum Besuch der Innenstadt an, in vergleichbaren Städten waren dies nur 18 Prozent.

Gegenstand der Befragungen war zudem die zunehmende Konkurrenz des Internets für den stationären Einzelhandel. In Rostock gaben lediglich 14,7 Prozent der Befragten an, durch Online-Einkäufe weniger die Innenstadt zu besuchen. In vergleichbaren Städten lag dieser Wert über 20 Prozent. Verbesserungspotenzial für die Rostocker Innenstadt sahen die Befragten bei Parkmöglichkeiten, im gastronomischen Bereich bei Brau- oder Gasthäusern und bei Angeboten in den Bereichen Schuhe und Lederwaren, Unterhaltungselektronik und Schreibwaren. Für knapp zwei Drittel der Befragten sind Veranstaltungen ein Grund, häufiger die Innenstadt zu besuchen, drei Viertel verbinden dies mit dem Besuch in einer gastronomischen Einrichtung. Die Studie „Vitale Innenstädte 2018“ sollte das Einkaufsverhalten in den deutschen Städten möglichst umfassend abbilden. In stichprobenartigen Befragungen wurden pro Stadt und Tag bis zu 1.000 Interviews geführt.

Ausstellung „Stalingrad – Appell zum Frieden“ im Rathaus von Rostock

Bis zum 18. Februar 2019 wird im Rostocker Rathaus die Foto-Ausstellung „Stalingrad – Appell zum Frieden“ gezeigt. Vor 76 Jahren, am 2. Februar 1943, endete die Schlacht um Stalingrad mit dem Sieg der Roten Armee und der Kapitulation der Reste der deutschen 6. Armee. Die Schlacht an der Wolga zählt zu den blutigsten und brutalsten in der Kriegsgeschichte, in der über eine Million Menschen ihr Leben verloren. Die Erinnerungen an den 2. Weltkrieg und seine Opfer zu bewahren ist heute wichtiger denn je. Anlässlich des 75. Jahrestages des Sieges der Roten Armee in der Schlacht um Stalingrad am 2. Februar 1943, hat die russische Stadt Wolgograd eine bewegende Foto-Ausstellung entworfen. Diese wird seit 2018 an verschiedenen Orten in Frankreich, Italien, der Türkei, Belgien und Deutschland gezeigt und ruft zum Frieden auf. Die Ausstellung aus Wolgograd ist damit auch ein Symbol der Kooperation und der Pflege freundschaftlicher Beziehungen zwischen Städten und ihren Einwohnerinnen und Einwohnern.

Rostock ist mit Wolgograd freundschaftlich verbunden, auch über gemeinsame Projekte im Rahmen der Netzwerke „Städte der Erinnerung“ und „Städte als Friedensbotschafter“. Die Verbindung mit Wolgograd soll die Reflexion der Geschehnisse und die Versöhnung nach dem 2. Weltkrieg fördern und zum toleranten Umgang zwischen beiden Staaten den Frieden erhaltend beitragen. So unterstützt Rostock den Bau der Friedenskapelle auf dem Soldatenfriedhof Rossoschka in Wolgograd. Im Mai 2019 werden mit Unterstützung des Volksbundes für Kriegsgräberfürsorge Mecklenburg-Vorpommern fünf Schülerinnen und Schüler des Innerstädtischen Gymnasiums nach Wolgograd fahren und vor Ort gemeinsam Schülerinnen und Schülern aus Ingolstadt und einer Wolgograder Schule Projektarbeit zum Thema Erinnerungskultur leisten. Die Ausstellung ist im oberen Foyer (erstes Obergeschoss über der Rathaushalle) des zu sehen und während der Öffnungszeiten des Rathauses montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 19 Uhr kostenfrei zugänglich.

Frische und kreative Ideen aus der Gesundheitswirtschaft gesucht – bis zum 01. März beim Ideenwettbewerb mitmachen

Wettbewerbsfähigkeit der Gesundheitswirtschaft vorantreiben – innovative Vorhaben in konkrete Projekte umsetzen

Mecklenburg-Vorpommern-Tag 2018, Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten in der Universitätsmedizin Rostock, Foto: Martina Wichor

Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten in der Universitätsmedizin Rostock, Foto: Martina Wichor

Innovative Ideen für die Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern gesucht – das Wirtschafts- und Gesundheitsministerium hat in Kooperation mit der BioCon Valley® GmbH zum zehnten Mal den „Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft“ ausgeschrieben. „Wir wollen die Wettbewerbsfähigkeit der Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern weiter vorantreiben. Dafür brauchen wir frische, kreative Ideen für gesundheitsfördernde Produkte und Dienstleistungen. Mit dem Wettbewerb unterstützen wir Anbieter der Branche, um innovative Vorhaben in konkrete und qualitativ hochwertige Projekte umzusetzen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Schwerpunkt im Wettbewerb: Vernetzung, Kooperation, Marketing und Fachkräftesicherung

Unter dem Motto „Innovative Ideen für die Gesundheitswirtschaft“ findet der Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft zum zehnten Mal statt. Im Rahmen des Wettbewerbes werden innovative Projekte zur Steigerung von Wachstum und Beschäftigung gesucht. Ziel ist es, das Wachstumspotential der Gesundheitswirtschaft durch Vernetzung, Kooperation, Marketing, Fachkräftesicherung und Internationalisierung der Branche weiter zu erschließen. Im Rahmen des Ideenwettbewerbes wird ein Gesamtbudget für Projektförderungen in Höhe von bis zu 750.000 Euro ausgeschrieben. Die Prämierung der Gewinnerprojekte findet am 03. Juni 2019 statt. „Die Gesundheitswirtschaft ist ein strategisch wichtiger Zukunftsmarkt für unser Land. Das wachsende Gesundheitsbewusstsein der Menschen, die demografische Entwicklung und der medizinisch-technische Fortschritt begünstigen ein nachhaltiges Wachstum der Branche. Der Wettbewerb trägt dazu bei, Spitzentechnologien und moderne Dienstleistungen einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen“, sagte Glawe.

Informationen zum Wettbewerb und zur Online-Bewerbung

Die Bewerbung in Form eines Kurzkonzeptes kann bis zum 01. März 2019, 14.00 Uhr, über ein Online-Formular bei der BioCon Valley® GmbH eingereicht werden. Benötigt werden Aussagen zum Projektinhalt, zur Finanzierung und zu den Erfahrungen des Bewerbers. Die Bewertung der eingereichten Projektideen erfolgt unter Federführung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit und unter Einbeziehung der Empfehlungen eines ressortübergreifenden Beirats. Die besten Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihre Projektidee vor dem Beirat zu präsentieren, der die Gewinnerprojekte 2019 auswählt. Informationen, Teilnahmebedingungen und Bewerbungsunterlagen unter: www.bioconvalley.org/gesundheitsland-mecklenburg-vorpommern/ideenwettbewerb-gesundheitswirtschaft

Informationen zur Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

Derzeit sind etwa 150.000 Menschen in der Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns beschäftigt. Jeder fünfte Erwerbstätige (20 Prozent) arbeitet in dieser Branche. Mit einem Anteil an der Bruttowertschöpfung der Gesamtwirtschaft von 15,3 Prozent (Bund 12 Prozent) hat sich die Gesundheitswirtschaft zudem als Motor der Wirtschaft erwiesen. Jeder siebte Euro an Bruttowertschöpfung entsteht in der Gesundheitswirtschaft.