Rostocker Modellbau sehr gefragt

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Foto: Martina Wichor

20.5.2018 – Am Universitätsplatz bildete sich gestern eine Traube um den Stand des Rostocker Modellbau Nordland e. V.. Kinder waren von den mannigfaltigen Booten auf dem „kleinen See“ ganz begeistert, Väter fachsimpelten mit Mitgliedern des Vereins.

Unterschiedlichste Modellbauer haben dort unter der Schirmherrschaft des IGA-Parks Rostock einige ihrer Schiffe präsentiert, mit denen die Kinder die Kunst des Modellbootfahrens ausprobieren durften. Auch Ratschläge und Informationen wurden  von allen Besuchern interesssiert aufgenommen.
Michael Salewski, der dem Rostocker Modellbauverein „Nordland e.V.“ angehört, war vor Ort. Im Rostocker Modellbau werden Funktionsmodelle von Schiffen, Fahrzeugen und Flugzeugen konstruiert, gebaut und auch in Wettkämpfen erprobt. So finden viele weitere Veranstaltungen bezüglich Modellbau im Jahr auf der HanseSail, in Krakow am See und in der SpieleIdee-Messe der Hanse Messe statt. Kinder und Modellbauer, die Lust haben, im Verein mitzumachen, können sich gerne über Facebook melden.
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In Rostock ist der Mecklenburg-Vorpommern-Tag 2018 eröffnet worden

Impressionen vom herrlichen Samstag bei 24° C zwischen Kröpeliner Tor und Neuem Markt

Verschiedene Rostocker Ausstellungsbereiche sind am Universitätsplatz zu finden. Neben Informationen zum Doppeljubiläum und zu Veranstaltungshöhepunkten in diesem und im kommenden Jahr stellt die Fachkräfteagentur der Region ihre Leistungen vor. Der Hinstorff Verlag und der Verlag Redieck & Schade, die Kunstschule Rostock und die in Rostock GmbH Messen, Kongresse & Events präsentieren sich ebenso wie das Volkstheater Rostock, der Zoo Rostock und die Rostocker Tafel. Eine Pagode zur Information und Diskussion über Rostocker Zukunftsthemen gestalten das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft und die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH gemeinsam mit dem Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege, mit der IGA Rostock 2003 GmbH und der Klimaschutzleitstelle. Fairer Stadtkaffee aus ReCup-Mehrwegbechern und eine faire Stadtschokolade stehen im Mittelpunkt der Präsentation des Eine-Welt-Landesnetzwerkes, während die Deutsche Post und das Bundesministerium der Finanzen gemeinsam die gerade erst präsentierte 20-Euro-Sondermünze und die 70-Cent-Briefmarke zum Stadtjubiläum erstmals öffentlich zeigen werden. Jubiläums- und Traditionsthemen widmen sich der Hansephil e.V., der Verein Tradition Ostseeschiffffahrt und der Societät Rostock Maritim e.V.

Auf der Straße der Wissenschaften vor dem Hauptgebäude der Universität sind neben der Universität Rostock und der Universitätsmedizin Rostock auch die anderen Universitäten, Fach- und Hochschulen des Landes sowie das Klinikum Südstadt Rostock und der Verein Rostock denkt 365 Grad e.V. zu finden. Auszüge aus ihrer Arbeit präsentieren das Leibnitz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, das Leibnitz-Institut für Nutztierbiologie, das Thünen-Institut für Ostseefischerei, das Max-Planck-Institut für Demographie, das Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung und die Fraunhofer-Einrichtung Großstrukturen in der Produktionstechnik. Das internationale Kunstprojekt „Ship of Tolerance“ wird beim MV-Tag feierlich im Ludewigbecken des Rostocker Stadthafens eingeweiht. Die Idee des russischen Künstlerpaares Emilia und Ilya Kabakov, organisiert von der Kunsthalle Rostock, setzt ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz und sendet dieses Signal überregional und international aus. Ergänzend zum Informationsstand am Universitätsplatz kann die Ausstellung „Rostock im Spiegel von Münzen und Briefmarken“ bis zum 25. Mai 2018 jeweils in der Zeit von 9 bis 19 Uhr im Foyer des Rostocker Rathauses besucht werden.

In den kommenden Tagen werden zu einigen Ausstellern noch interessante Texte auf der Website „MV Zeitnah“ veröffentlicht. Dann geht es um den Vogelpark Marlow, die Sagen- und Märchenstraße, die schönsten Radtouren in M-V, die Naturparke und Museen sowie Theater. Es gibt interessante Tipps aus der Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. sowie herausragende Informationen zur Leningrader Region und den Touristenreisewegen „Silberhalskette“.

Vögel des Glücks – Chinesische Künstlerin zeigt im Rostocker Zoo ihre Kranichwelt

Naturschützer des NABU-Kranichzentrums Groß Mohrdorf informieren über Schutzmaßnahmen in MV und Deutschland

18.5.2018 – Zookuratorin Antje Zimmermann hat heute im Rostocker Zoo gemeinsam mit der chinesischen Künstlerin Pu Yuan und Naturschützern des NABU-Kranichzentrums Groß Mohrdorf eine neue Ausstellung eröffnet, die bis zum 1. Juli im Atelier Natur in das Reich der Kraniche entführt. „Künstlerisch anspruchsvoll und zugleich informativ – das ist eine sehenswerte Kombination“, betonte Antje Zimmermann, „zumal es sich dabei um gelebten Natur- und Artenschutz handelt. Wir freuen uns sehr, die Werke von Pu Yuan bei uns im Zoo zeigen und auch die Arbeit des NABU-Kranichzentrums näher vorstellen zu können.“ In der traditionellen chinesischen Malerei ist der Kranich ein Glückssymbol für ein langes Leben, daher sind Kranichbilder beliebte und sehr geschätzte Geschenke in dem Land der Morgenröte. In ihrer Ausstellung zeigt die 1973 in der Mandschurei geborene Künstlerin Pu Yuan ihre ganz persönliche Kranichwelt. Schon lange hat sich die Malerin dem stolzen Kranich verschrieben und engagiert sich darüber hinaus für den Schutz des bedrohten Zugvogels mit dem einzigartigen Balztanz und Trompetengesang. Die Künstlerin hat von 1993 bis 1996 an der Kunstakademie Peking Textil- und Modedesign studiert und bis 2000 sowohl als selbständige Textildesignerin in der chinesischen Hauptstadt als auch in mehreren internationalen Metropolen als Fotomodell gearbeitet. Seit 2001 lebt sie in Deutschland und war bis 2012 Flugbegleiterin bei der Deutschen Lufthansa AG, die aufgrund ihres Firmenlogos auch „Kranich-Linie“ genannt wird. Anschließend kehrte sie für ein Studium der traditionellen chinesischen Malerei zurück nach China. Heute lebt Pu Yuan in Berlin.

Verkaufserlöse werden für den Kranichschutz eingesetzt Die Arbeit und die Unterstützung der Lufthansa für die bedrohten Vögel des Glücks haben die 45-jährige, die selbst als Kranich-Rangerin aktiv ist, für die künstlerische Auseinandersetzung mit den Kranichen inspiriert. Mit ihren Zeichnungen und Aquarellen möchte sie die Menschen auf die Gefahren für den Fortbestand des Zugvogels sensibilisieren. Bei Pu Yuan verbinden sich westliche und fernöstliche Einflüsse in der Malerei. So entstammen Farben, Materialien, Motive und die Verbindung von Schriftkunst, der Kalligraphie, mit der Malerei aus der chinesischen Tradition, während ihre Bildformate und Rahmen und auch der gelegentliche Einsatz von Acrylfarben der westlichen Tradition entsprechen. Die Erlöse aus ihren Bildern kommen auch dem Kranichschutz Deutschland zugute.

An der Ausstellung sind die Naturschützer des NABU-Kranichzentrums Groß Mohrdorf beteiligt, die über den Kranichschutz in Mecklenburg-Vorpommern und Deutschland informieren. Das NABU Kranichzentrum in Groß Mohrdorf liegt 14 km nordwestlich von Stralsund in der Region des Nationalparks „Vorpommersche Boddenlandschaft“. Dort werden zahlreiche Schutz- und Forschungsprojekte auf nationaler und internationaler Ebene durchgeführt sowie aktive Umweltbildung betrieben. Zu dem Zentrum gehört auch das seit 2004 bestehende KRANORAMA am nahegelegenen Günzer See, das 2015 zu einer modernen und barrierefreien Beobachtungsstation für Kraniche umgebaut worden ist. Die Plattform bietet auf zwei Ebenen genügend Platz für eine ungestörte und naturnahe Beobachtung. Die flachen Küstengewässer der Vorpommerschen Boddenlandschaft wirken wie ein Magnet auf die Zugvögel. Hier finden sie geeignete Schlafplätze und vielfältige Nahrungsräume vor.

Im März beeindruckt vor allem das Tanzen der Kraniche. Im September und Oktober fasziniert das trompetenartige laute Rufen der großen Kranichtrupps. Darüber hinaus lassen sich viele andere Zugvögel und regionale Vogelarten beobachten. Ein idealer Ort für Pu Yuan, die Protagonisten ihrer Malerei aus nächster Nähe in allen Details zu studieren und darzustellen. Langjährige Schutzbemühungen haben dazu beigetragen, dass es mit dem Kranich seit einigen Jahren wieder bergauf geht. Rund 8.000 Brutpaare leben heute in den verbliebenen Bruchwäldern, Feldsöllen und Auen Nord- und Mitteldeutschlands. Rund 400.000 Kraniche wählen alljährlich eine südwestliche Zugroute, auf der sie Deutschland in schmaler Front überqueren, um die kalte Jahreszeit in Frankreich, in der spanischen Extremadura, dem portugiesischen Alentejo oder im Nordwesten Afrikas zu verbringen. Doch das künftige Schicksal der weitaus größeren Kranichpopulationen in Skandinavien, Polen und den baltischen Staaten wird ganz unmittelbar davon abhängen, ob ihre Rastplätze zwischen Brut- und Überwinterungsgebieten als überlebensnotwendige Orte erhalten bleiben. In der Ausstellung ist auch ein Kranich-Präparat der Zoologischen Sammlung der Universität Rostock zu sehen. Im Rostocker Zoo leben aktuell vier Grauhals-Kronenkraniche, zwei davon auf der historischen Huftieranlage und ein Paar am Altweltaffen-Haus bei den Husarenaffen. Dazu kommen noch ein Paar Mandschurenkraniche und ein Paar Weißnackenkraniche im Vogelrevier neben der Stelzvogelwiese.

Sechs neue umweltfreundliche Busse für Rostock

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Sechs neue umweltfreundliche Busse für Rostock, Foto: Joachim Kloock

18.5.2018 – Die Rostocker Straßenbahn AG modernisiert ihre Busflotte mit vier neuen NiederflurGelenkbussen und zwei Niederflurstandardbussen der neuesten Generation mit Euro-VI-Standard. Die Diesel-Busse der Marke Mercedes Benz Citaro werden in diesen Tagen vollständig ausgerüstet und für den Linienbetrieb bereitgestellt. „Geringerer Dieselverbrauch und reduzierter Schadstoffausstoß, für unsere Fahrgäste und unser Fahrpersonal aber mehr Komfort – wir investieren jedes Jahr in neue Busse, damit Busfahren in Rostock noch bequemer und umweltfreundlicher wird“, betonte RSAG-Vorstand Jan Bleis bei der heutigen Übergabe auf dem Busbetriebshof in Schmarl. Die Verjüngung der Busflotte macht sich in der Umweltbilanz deutlich bemerkbar: Rund 90 % aller Busse der RSAG weisen ab diesem Jahr die aktuellste Abgasnorm Euro-VI bzw. den zuvor geltenden EEV-Standard auf. Im Gegensatz zu manchen Pkw werden die Euro-VI-Grenzwerte bei Nutzfahrzeugen eingehalten: Mit nur noch 0,4 g/kWh NOx sowie 0,01 g/kWh Partikelmasse sind die Busse der RSAG sauberer als viele Autos auf den Straßen und leisten einen wichtigen Beitrag für eine gesunde Luft in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Die vier neuen Gelenkbusse Mercedes-Benz O 530G haben jeweils rund 47 Sitz- und 105 Stehplätze und verfügen über eine Motorleistung von 360 PS. Die Standardbusse vom Typ O 530 haben 32 Sitz- und 79 Stehplätze und verfügen über eine Motorleistung von 300 PS. Selbstverständlich sind die Busse barrierefrei ausgestattet und an allen Türen stufenlos begehbar. Sie verfügen außerdem über eine Absenkmöglichkeit an der Türseite (Kneeling). Beide Fahrzeugtypen sind an der zweiten Tür jeweils mit einer Klapprampe und einem Rollstuhlplatz versehen, der Gelenkbus auch an der dritten Tür. Im Inneren der Busse sorgen moderne Doppel-TFT-Monitore für eine gut lesbare Fahrgastinformation. Klimaanlagen im Fahrgastraum und für den Fahrerplatz sind ebenfalls vorhanden. Wie alle Fahrzeuge der RSAG sind die neuen Busse mit Videoüberwachung und einem Fahrscheinautomaten ausgestattet. Die sechs Busse sind das zweite Los einer 17 Busse umfassenden europaweiten Ausschreibung für die Jahre 2017 bis 2019. Aktuell betreibt die RSAG insgesamt 21 Buslinien in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Die 68 Busse der RSAG legen dabei jährlich rund 4,3 Mio. Kilometer zurück.

Bild: RSAG-Vorstand Jan Bleis übergibt die neuen Busse an den Fahrdienst: Steffen Radeloff, Gabriele Hub und Teamleiter Steffen Pannwitz (v.l.n.r.). Foto: Joachim Kloock

 

 

Start in die Badesaison: Informationen zu Badestellen im Land stehen online bereit

97 Prozent aller Badegewässer als „ausgezeichnet“ und „gut“ bewertet – Wasserqualität und Infrastruktur vor Ort werden regelmäßig geprüft

Meeresforschung - Wasserprobe, Foto: Joachim Kloock

Wasserprobe, Foto: Joachim Kloock

18.5.2018 – Die Badesaison startet in Mecklenburg-Vorpommern offiziell am Sonntag (20. Mai). „Die Küste, die Seen und Flüsse im Land laden Gäste und Einheimische zum Baden, Sport und Spiel ein. Die Qualität der Badegewässer ist größtenteils ausgezeichnet, das zeigen die regelmäßigen Überprüfungen. Für das Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern ist sauberes Badewasser und eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur an den Badestellen eine wichtige Voraussetzung dafür, eine entspannte und unvergessliche Urlaubszeit hier zu erleben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

97 Prozent der Badegewässer im Land haben ausgezeichnete und gute Qualität

In Mecklenburg-Vorpommern werden derzeit 497 Badegewässer hygienisch überwacht. Mindestens alle vier Wochen bis zum Ende der Badesaison am 10. September besichtigen die Gesundheitsämter jedes Badegewässer, entnehmen eine Wasserprobe, messen die Sichttiefe und den pH-Wert. Zugleich wird geprüft, ob Algen, Cyanobakterien oder andere Verunreinigungen das Badegewässer belasten. Die Wasserproben werden im Landesamt für Gesundheitsamt und Soziales M-V (LAGuS) mikrobiologisch auf die Indikatorkeime Intestinale Enterokokken und E. coli untersucht. Aus 10.427 Analysen von mikrobiologischen Parametern über vier Jahre erfolgt dann eine statistische Einstufung der Badegewässer. Die Messungen haben ergeben, dass 91 Prozent aller Badegewässer (453) eine ausgezeichnete Qualität haben. Weitere sechs Prozent erhielten eine gute Einstufung. Weitere 13 Badegewässer haben eine ausreichende Qualität. „97 Prozent aller Badegewässer in Mecklenburg-Vorpommern sind als ausgezeichnet und gut bewertet worden. Das ist herausragende touristische Werbung, schließlich schätzen unsere Gäste neben der beeindruckenden Natur und dem gesunden Klima vor allem auch die vielfältigen Bademöglichkeiten“, sagte Glawe.  „Nur wenn das Baden in MV eine saubere Sache ist und bleibt, haben wir zufriedene Gäste und Gastgeber. Dafür analysieren unsere Fachleute mehr als 2.500 Proben“, sagt Dr. Heiko Will, Erster Direktor des LAGuS. Die Ergebnisse könne jeder vor Ort an der Badestelle einsehen. Nach einer Auswertung des Qualitätsmonitors Deutschland-Tourismus (2016) entscheidet sich die Mehrzahl der Gäste für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern, weil sie Landschaft und Natur mögen (71,9 Prozent); die gute Luft und das gesunde Klima genießen wollen (59,6 Prozent); die Erholungsmöglichkeiten nutzen (53,1 Prozent) und weil die Gäste die Strand-(-bäder) und Bademöglichkeiten sowie die Seen sehr schätzen (50 Prozent).

Online und als App – umfassende Informationen zu Badegewässern verfügbar

Informationen zu jedem einzelnen Badegewässer sind auf der Badegewässerkarte im Regierungsportal, der Internetseite des Wirtschaftsministeriums unter https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/gesundheit/badewasserkarte/ zu finden. Diese beinhalten unter anderem ein Kurzprofil, die Einstufung des Badegewässers, die aktuellen Untersuchungsergebnisse, Informationen zur Infrastruktur, wie Toiletten, Parkplätze, Kioske, Rettungsschwimmer. Alle Angaben können auch mobil auf dem Mobiltelefon oder Tablett über eine App erhalten werden. Unter https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/gesundheit/gesundheitsland-mv/badewasser/ ist ein Link zur Badewasser App und ein Hinweis auf eine Liste für Badegewässer mit behindertengerechtem Zugang eingerichtet. Über den Link zum LAGuS gibt es diverse Empfehlungen rund ums Baden und zu den allgemeinen Baderegeln, die ebenso wie die Anweisungen der Rettungsschwimmer zu beachten sind.

Allgemeine Informationen zur Überprüfung der Badewasserqualität in Mecklenburg-Vorpommern

Die Badewasserproben werden in der Zeit vom 01. Mai bis zum 10. September jeden Jahres alle vier Wochen durch die zuständigen Gesundheitsämter bei einer Mindestwassertiefe von 1,30 Meter unter der Wasseroberfläche entnommen. Das Wasser wird dann auf gesundheitliche Parameter wie Escherichia coli und Intestinale Enterokokken untersucht. Die Sichttiefe und der pH-Wert des Wassers spielen ebenso eine Rolle. Wird bei einer Probe der Höchstwert nach Badegewässerlandesverordnung überschritten, wird umgehend eine Nachprobe entnommen und geprüft, ob ein Badeverbot ausgesprochen werden muss.

Rostock-Münze und Rostock-Briefmarke würdigen Stadtjubiläum

Staatssekretär Werner Gatzer präsentiert millionenfache Rostock-Botschafter

17.5.2018 – Werner Gatzer, Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen, hat heute im Rostocker Rathaus zwei ganz besondere Geschenke zum 800. Stadtgeburtstag präsentiert: die mit Rostocker Motiven gestaltete 20 Euro-Sondermünze und das 70-Cent-Sonderpostwertzeichen anlässlich des Rostocker Stadtjubiläums.  „Die Herausgabe von Wertzeichen über unsere Stadt ist nicht nur eine Ehrung der 800- jährigen Geschichte Rostock, sondern unterstreicht auch die erfolgreiche Entwicklung unserer Hanse- und Universitätsstadt mit ihrer internationalen Ausstrahlung“, freut sich Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling, selbst bekennender Münz- und Briefmarkensammler. „Das mit einer Münze und einer Briefmarke gleich zwei Wertzeichen den Namen Rostock millionenfach weltweit verbreiten, ist eine ganz besondere Anerkennung für unsere Stadt!“

Eine hochkarätig besetzte Jury, der auch Oberbürgermeister Roland Methling angehörte, entschied sich für den Münz-Entwurf der Künstlerin Anne Karen Hentschel aus Bremen. Die Bildseite zeigt den Blick über Rostock hinweg auf das Meer. Die Stadt erscheint einladend mit den Wahrzeichen Petrikirche, Kröpeliner Tor, Steintor und Rathaus. Von der Stadt ausgehende dynamische Linien zeichnen den Horizont, den Vogelflug und die für Rostock bedeutenden Schifffahrts- und Handelsrouten nach, so das Bundesfinanzministerium. Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die vom Rostocker Steintor bekannte Inschrift: „SIT INTRA TE CONCORDIA ET PUBLICA FELICITAS“. Die Gesamtauflage der Münze beträgt etwa eine Million Stück, davon maximal 200.000 Stück in der höherwertigen Sammlerqualität Spiegelglanz. Ab heute ist die Münze in Stempelglanzqualität zum Nennwert in den Filialen der Deutschen Bundesbank, aber auch bei vielen Banken und Sparkassen erhältlich. Für viele Besucherinnen und Besucher des Mecklenburg-Vorpommern-Tages wird es am 19. und 20. Mai ein echtes Erlebnis sein, dass sie am Rostock-Stand auf der Landesmeile am Universitätsplatz die 20-Euro-Sondermünze eintauschen können.

Mit fast fünf Millionen Briefmarken im gebräuchlichsten Wert von 70 Cent wird die Sonderbriefmarke Millionen Menschen im In- und Ausland erreichen und erfreuen. Sie wurde von Matthias Wittig gestaltet und enthält eine Ansicht von Rostock nach einer Zeichnung von Vicke Schorler, Rostocker Hafenkräne und Wellen nach einer mittelalterlichen Buchillustration. Die Rostock-Briefmarke ist ab dem 7. Juni 2018 in den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich, aber auch in einer Sonderpostfiliale im Rostocker Rathausfoyer, wo die Post dann vor Ort frankiert und mit dem Sonderstempel versehen werden kann. Die Bedeutung beider Editionen unterstreicht die aus Anlass der Präsentation in der Rathaushalle eröffnete Ausstellung „Rostock im Spiegel von Münzen und Briefmarken“.

Erstmalig sind die Münzgeschichte Rostocks und die Historie Rostocker Briemarken gemeinsam zu sehen. Dank der Initiative des Kulturhistorischen Museums und des Vereins Hansephil e.V. können Rostockerinnen, Rostocker und ihre Gäste noch bis zum 25. Mai 2018 und auch während des Mecklenburg-Vorpommern-Tages eine Präsentation der in Rostock geprägten Münzen und seiner Münzgeschichte in Kombination mit einer vollständigen Darstellung von Briefmarken über Rostock bewundern. Anschaulich werden das Münzwesen bis ins 13. Jahrhundert belegt und das Wirken Rostocker Münzmeister gewürdigt. Die Präsentation der Briefmarken beginnt mit dem ersten Wertzeichen von 1936 über Rostock und dem ersten Rostocker Stempel von 1811. Hunderte Briefmarken der Deutschen Post und privater Anstalten geben gleichzeitig einen historischen Abriss der Stadt Rostock und Einblicke in wichtige Ereignisse früherer Zeiten. Die Ausstellung ist täglich zwischen 9 und 19 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Europäisches Logistikzentrum der DeLaval im Gewerbegebiet Valluhn-Gallin eröffnet

Europäisches Drehkreuz in MV entstanden – rund 230 Arbeitsplätze vor Ort

Kühe, Foto: Joachim Kloock

Kühe, Foto: Joachim Kloock

18.5.2018 – Am Donnerstag wurde das europäische Logistikzentrum der DeLaval im Gewerbegebiet Valluhn-Gallin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) offiziell eröffnet. „Es ist das zentrale Logistikzentrum des Konzerns entstanden. Über das europäische Drehkreuz wird der Aufbau einer effizienten und wettbewerbsfähigen Logistikkette ermöglicht. Der Standort gewinnt dadurch auch für globale Kunden enorm an Bedeutung. Rund 230 Arbeitsplätze sind mit der Ansiedlung verbunden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. „Mecklenburg-Vorpommern ist ein attraktiver Wettbewerbsstandort. Wichtig für die Standortentscheidung war beispielsweise auch die gute Anbindung vor Ort und die Nähe zu Hamburg. Die Hansestadt ist insbesondere für den Containerumschlag von Bedeutung. Gerade auch internationale Unternehmen erkennen die verkehrsgünstige Lage Mecklenburg-Vorpommerns an den nationalen und internationalen Verkehrsströmen“.

Hallenneubau mit 52.000 Quadratmetern

Die DeLaval als Teil des Tetra-Laval-Konzerns hat ihren Hauptsitz in Schweden und verfügt über 18 Produktionsstätten weltweit mit 4.500 Mitarbeitern. Das Unternehmen ist Hersteller und Anbieter von technischen Lösungen zur Produktion von Milch und bietet Produkte, Systeme und Dienstleistungen unter anderem zur Melk- und Futtertechnik, Kühltanks, Klima- und Entmistungssysteme an. Die Investition in Valluhn-Gallin umfasst einen Hallenneubau mit 52.000 Quadratmetern umbauter Logistikfläche, die Betriebs- und Lagerausstattung, zwei Bürogebäude mit Mitarbeiter- und Sozialräumen inklusive Kantine und Fitnessraum.

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort – seit 2011 über 2.100 Arbeitsplätze im Landkreis neu geschaffen

Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 37,4 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro. „Wir werden auch künftig an der Verbesserung der Rahmenbedingungen arbeiten, damit sich hier Firmen ansiedeln oder bestehende Unternehmen erweitern. Denn: jede Ansiedlung oder Erweiterung sichert und schafft neue Jobs in Mecklenburg-Vorpommern. Allein von 2011 bis heute wurden im Landkreis Ludwigslust-Parchim durch die gewerbliche Förderung ca. 2.100 Arbeitsplätze neu geschaffen und über 10.000 Arbeitsplätze gesichert. Dies ist der mit Abstand höchste Wert aller Landkreise und kreisfreien Städte in Mecklenburg-Vorpommern“, so Glawe.

Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen

Der Minister verwies auch auf die Möglichkeiten der Unterstützung durch die Digitalisierung. „Eine Reihe von Förderprogrammen werden im Wirtschaftsministerium insgesamt geöffnet. Hierzu zählen die Qualifizierungsrichtlinie, die Einstellungsrichtlinie und die Förderung von Prozessinnovationen. Wichtig ist die Umsetzung von neuen technologischen Innovationen und die Förderung der Qualifikation der Mitarbeiter“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.